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20 Aug. 2011 15:07
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Marion,
einige Myelom Experten haben die Idee smoldering Patienten mit hohem Risiko, die ggf. schneller in ein aktives MM übergehen mit einer nur Revlimid oder Revlimid/Dexa Vorbehandlung länger im smoldering Zustand zu halten.
Das heißt man hofft dann, daß sich der Übergang in ein aktives und damit behandlungsbedürftiges MM hinauszögern läßt. Aber später wenn das MM mal doch "ausbricht" wird trotzdem die autologe dann gemacht, wenn der Patient dafür geeignet ist.

Diese Revlimid Vortherapie ist quasi genau das Gegenteil von der Erhaltungstherapie nach SZT.
Es soll quasi eine "Smoldering" Erhaltungstherapie sein.
Aber die Meinungen gehen da noch sehr auseinander, ob man smoldering Patienten mit höherem Risikoprofil überhaupt vorbehandeln soll - solange noch keine CRAB Symtome vorliegen bzw. kein aktives MM.
Schlafende Hunde wecken oder nicht - könnte auch die Frage lauten - die sich die Experten hierbei stellen ?

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Almish antwortete auf Man lernt nie aus ! "Zytokinsturm"
19 Aug. 2011 18:18
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Hallo Rudi,
versteh ich das jetzt richtig, das Patienten mit Smouldering Myelom und hohem Risiko (M-Gradient über 30, mehr als 10%Knochenmarksinfiltration) mit Lenaldomid und Dexa, plus Erhaltung behandelt wurden? Erfolgte da keine Stammzelltherapie?
Übrigens gehöre ich nach diesen Standards bereits seit 7Jahren zu den Risikopatienten und musste bisher noch nicht therapiert werden.
Liebe Grüsse
deine Marion

Kopf hoch, Nase in den Wind
Das Leben stinkt
Sterben kann gar nicht so schlimm sein, sonst täten es nicht so viele

Man lernt nie aus ! "Zytokinsturm" wurde erstellt von rudi
19 Aug. 2011 17:55
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Möglicherweise hat auch die Knochen-
markstransplantation bei
Hochrisikopatienten negative Effekte, weil mit der hämatopoetischen Rekonstitution ein „Zytokinsturm“ verbunden ist, der das Tumorwachstum fördern könnte.


Mehr hier in der Nachlese zum Paris Kongress in dieser Zeitschrift
(auf der Seite "free download anklicken" , dann ab Seite 112 lesen)

www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht...ript/16281/show.html

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