Hallo Bernd,
ich kann mich den "Vorschreibern" inhaltlich nicht ganz anschließen. Fall meine Mutter: März 2005 MM (Stadium II, IgA-Gammopathie) diagnostiziert, Bisphosphonate seither monatlich, dann 10/2007 erste Chemotherapie mit Mel-Pred-Thalidomid 6 Zyklen, Thalidomid Erhaltungstherapie bis Mai 2010, dann wegen Nebenwirkungen abgesetzt. Ruhe bis Januar 2011, dann Anstieg der IgA's bis Mai 2011, ab jetzt Therapie mit Lenalidomid und Pred. Laut Laborwerte und ich habe sie länger studiert, blieben die Werte IgA-und Leichtkettenparaproteine 6 Monate stabil, dann mittlerer Anstieg bis zur nächsten Therapie (4 Monate). Beginn der Therapie in der selben Klasse mit extrem guten Ansprechen. Ich würde eine andere Theorie bevorzugen: Resistenzentwicklung, wenn nach dem Absetzen der Thali/oder Lenalidomidtherapie die Weet schnell ansteigen, scheinen die Plasmazellen gegen den Wrikstoff "immun" geworden zu sein, weitere Therapieoption mit einer anderen Klasse, z.B. Velcade oder Bendamustin. Studiendaten die diese Vermutung untermauern habe ich aber im Moment keine parat.
Ich drücke jedenfalls ganz, ganz fest die Daumen, dass die nächste Therapie gut anschlägt und verträglich ist, dass die Lebensqualität zurückkehrt und Du viele, wunderbare Jahre vor Dir hast und die Gedanken nicht ständig um die Erkrankung/Ärzte/Therapien sich drehen.
Liebe Grüße
Simone