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archiv antwortete auf Nebenwirkung Revlimid-Dexa -Lyrica
10 Dez. 2008 21:18
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Hildegard" am 10. Dezember 2008 um 21:18 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gaby Jaitner" geschrieben am 6. Dezember 2008 um 15:01 Uhr.

Hallo Gaby, lese leider erst jetzt Deinen Beitrag,
also mein Mann wurde 2003überzeugt, vom Hausarzt 40mg Dexametason pro tag zu nehmen, 4 Tage lang, danach 3 Tage Pause. Er bekam am 1. Tag der ersten Pause Wadenkrämpfe. Am 2. tag hatte er Hand, Fuß und Wadenkrämpfe, kam gar nicht aus dem Bett. und so gings weiter, das habe ich dokumentiert, denn ich sagte damals, dass kann man nicht merken. Nach der 3 Einnahme von Dexa wars so schlimm, er konnte überhaupt nicht mehr schlafen, auch nachts Zehenkrämpfe. Er hatte noch Erdbeerzunge,Sehstörungen Halluzinationen, Nebel
eine Ohnmacht, dabei brach er sich einen Wirbel-- seine Haut wurde ganz grau.Ich schimpfte und sagte schluck nicht jeden Mist, er setzte dann DEXA ab. Allerdings muß ich noch sagen, dass er schon Herzmedikamente náhm- Nebilet- das senkt auch den Blutdruck und mit dem Dexa war er übermedikamentiert. Davon hat er Polyneuropathie, denn es hat nie mehr aufgehört, mit den Krämpfen.

Nun bekommt er grade Melphalan Chemo und Prednisolon, niedrig dosiert, das ist auch ein Cortison aber nicht so agressiv wie DEXA.
Was kam nun raus bei Dir??
Du kannst auch bei Deinem Arzt DExa verweigern, Du mußt nur bestimmt sein.
Mein Mann ist zur Zeit zur REHA, da er gestürzt ist und sich den Oberschenkelhals gebrochen Hat(ist operiert) Dort in der REHA geben sie ihm Diät Nahrung, obwohl er in den 14 Tagen Krankenhaus schon 6 Kilo abgenommen hat, ich fasse es nicht, bin wütend, und hilflos, und weiß nicht was ich machen kann.!!!! Für Dich liebe Wünsche !!

archiv antwortete auf Nebenwirkung Revlimid-Dexa -Lyrica
10 Dez. 2008 13:27
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Joseph" am 10. Dezember 2008 um 13:27 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "sophie" geschrieben am 8. Dezember 2008 um 13:12 Uhr.

Hi Sophie

Vor sämtlichen Medikationen sollte immer das Wohlbefinden des Patienten stehen. Die Lebensqualität ist das A und O in jeder Therapie.

Niemand sollte voll gepumpt werden bis zum geht nicht mehr, wenn du denkst, eine kurze Pause könnt dir gut tun, dann versuch dieses zu erreichen und tanke Kraft. Dieser "TANKSTOP" sollte genauestens mit dem Onkologen abgesprochen sein, und auch die weiteren Schritte.

Dieses sollte man aber nur tun, wenn man noch ein bischen Reserve hat und nicht zu extrem schlecht mit den Werten liegt

Mit freundlichen Grüssen

Joseph

archiv antwortete auf Nebenwirkung Revlimid-Dexa -Lyrica
08 Dez. 2008 13:12
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "sophie" am 8. Dezember 2008 um 13:12 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gaby Jaitner" geschrieben am 6. Dezember 2008 um 15:01 Uhr.

Hallo,

kann denn so ein Durchfall von Revlimid kommen?
Ich hatte 3 Tage lang ebenfalls heftige Durchfälle und dachte ich hätte einen Magen-Darm Virus. Ich nehme revlimid (10 mg, 40 mg Dexa) seit Ende Oktober und hatte nie Durchfall.
Der Onkologe sagt mir heute das käme davon und ich müßte die Therapie ändern und auf Velcade umstellen. Die wissen doch auch nicht mehr was richtig oder falsch ist. Bin z.Zt. so geschwächt von allem, daß ich am liebsten erstmal eine Pause machen würde.

Liebe Grüße
Sophie






nahm es, und die Übelkeit und der Durchfall wurden so heftig, daß mein Mann mich ins Krankenhaus bringen mußte. Dort stellte man dann eine erhöhte Lipase fest und teilte mir mit meine Bauchspeicheldrüse hätt einen Knacks. Nun meine Frage: hat jemand ähnliche Nebenwirkung bei sich beobachtet und was kann man dagegen machen.

archiv antwortete auf Nebenwirkung Revlimid-Dexa -Lyrica
07 Dez. 2008 16:35
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Gaby Jaitner" am 7. Dezember 2008 um 16:35 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Lutz" geschrieben am 6. Dezember 2008 um 21:25 Uhr.

AIch möchte mich bei euch für die guten Ratschläge bedanken.Wegen meiner Dialysepflichtigkeitkann die Revlimiddosis wohl nicht erhöht werden. Außerdem soll ich Anfang des neuen Jahres die zweite Hochdosistherapie bekommen, darum wurde nun das Dexa so hoch dosiert. Warum??? Ich weiß es leider nicht so genau, ich habe es so verstanden, daß die Werte Gesenkt werden müssen.Ich werde in der Uniklinik Düsseldorf behandelt und habe am Dienstag einen Termin und dann werde ichhoffentlich schlauer sein.

archiv antwortete auf Nebenwirkung Revlimid-Dexa -Lyrica
07 Dez. 2008 11:33
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Andreas Raj." am 7. Dezember 2008 um 11:33 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gaby Jaitner" geschrieben am 6. Dezember 2008 um 15:01 Uhr.

Liebe Gaby,

ich kann Lutz nur zustimmen: Die Dexa-Dosierung ist einfach viel zu hoch. Studien haben ja auch gezeigt, dass Revlimid mit reduziertem Dexamethason (z.B. einmal pro Woche 40 mg) den gleichen therapeutischen Nutzen bringt wie die Kombination mit hochdosiertm Kortison, aber mit erheblich weniger Nebenwirkungen einher geht. Eventuell sind die Ärzte, die dich behandeln, nicht auf dem aktuellen Stand. Ich würde auf alle Fälle das Dexamethason deutlich reduzieren.

Viele Grüße und gute Besserung,

Andreas

archiv antwortete auf Nebenwirkung Revlimid-Dexa -Lyrica
06 Dez. 2008 21:25
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Lutz" am 6. Dezember 2008 um 21:25 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gaby Jaitner" geschrieben am 6. Dezember 2008 um 15:01 Uhr.

Hallo Gaby,

ich bin entsetzt, was die mit Dir machen.
Ich hatte täglich 25mg Revlimid und wöchentlich 40mg Dexa. Da hatte ich die gleichen Probleme wie Du. Allerdings hat bei mir die Therapie angeschlagen, was ich auf die höhere Dosierung von Revlimid zurückführe. Mein Arzt hat das Dexa auf 24mg reduziert. Seit dem habe ich nur noch wenig Nebenwirkungen.
160mg Dexa sind ja wirklich zuviel. Es müßten meiner Meinung nach der Revlimid Anteil herauf- und der Dexa-Anteil gewaltig herunter gesetzt werden.
Ich war dann auch in einem normalen Krankenhaus wegen den gewaltigen Durchfall. Die (er)finden dann schon irgend einen Grund als Ursache. Die kennen ja das Revlimid überhaupt nicht.
Spreche noch mal mit Deinem Onkologen oder hole eine 2. Meinung ein. Dann kann bestimmt auch das Lyrica weggelassen werden.

Ich wünsche Dir, daß Du Dich durchsetzen kannst.

Viele Grüße
Lutz