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    31 Juli 2026
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Hallo! Neuester Stand: Papa wurde heute aus der Klinik entlassen. Alle Werte laut Arzt sehr gut. Wir hoffen nun natürlich alle für lange Zeit nichts mehr von dieser Krankheit zu hören! Wie es wirklich kommt, weiß man natürlich nicht!

Jedenfalls danke nochmal für Eure Antworten, welche sehr sehr hilfreich für mich waren. Weiters möchte ich Euch alles Liebe, Gute und viel Kraft für die Zukunft wünschen!!
Liebe Grüße, Verena

29 März 2011 11:19
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Hallo Zusammen!

aktueller Stand: Papa bekam letzten Samstag eine Flasche Hochdosischemo. Gestern bekam er seine Stammzellen retour. Momentaner Zustand: sehr gut. Nur leidet er unter Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Wegen der Appetitlosigkeit mache ich mir keine Sorgen, da er in der glücklichen Lage ist einige Kilos zu viel zu haben.

Liebe Grüße und Alles Gute an Alle! Verena

27 März 2011 15:54
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Hallo Karsten und Christine

Naja, Baströckchen, nicht direkt, müsste schon ein Rock sein :oops:

Unrasiert.......logisch, bin ja Vollbartträger........grins, aber hab heut Morgen den 5-Tagesbartschnitt gemacht.............zum Karneval hatte ich sogar 7 Zöppfchen in den buntesten Farben:wink:

Christine, wieso sollte ich mich vergiften, mit Pflanzen, die sogar Kühe und Pferde fressen , wie soll das gehen ?

Christian.............toll gemacht, immer positiv denken und durch, es geht, du bist ein klassiches Beispiel, ich versuch über die 20 Jahre hinweg zu kommen, genau wie du, meine körperlichen Vorbereitungen laufen auf Volltouren für die zweite Stammzellensammlung, hoffe dass meine Leber und Nieren nicht zuviel Schaden erleiden, somit dürfte meinem Ziel nicht viel im Wege stehen.

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Liebe Verena

MM, ist eine harte Diagnose, sie war mit Sicherheit sehr hart vor 6 Jahren bei der Erstdiagnose , quasi zeitgleich mit meiner Diagnose, damals hatte ich schon 8 Knochenläsionen und konnte nur mit 2 Krücken mich fortbewegen ............. heut bin ich nicht mehr auf zu halten, permanent auf Achse

Autologe Stammzelltherapien sind heut sehr einfache Vorgänge ohne Schwerstbelastung, ich hab Meine sogar komplet ambulant durch gezogen, mit sehr viel Willenskraft, die scheint dein Vater ja auch zu haben.
Positives Denken und reichling Vitamin d 3 sind das A und O unserer Krankheit und damit kann man Vieles in den Griff bekommen.

Deiner Mutter und deiner Schwester kann ich nur sagen, so schnell stirbt man nicht, meine Überlebens-Diagnose vom Onkologen war damals mit maximal 2,5 Jahren angegeben.............der Kerl hat mich belogen, sind schon über 6 und es kommen noch Einige hinzu

Liebe Grüsse aus der Sonne

Joseph



24 März 2011 16:56
  • Karsten
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@Christine,mit der Bitte das sich doch mal einige Langzeitüberlebende öfters melden sollen kann ich dir nur zustimmen.
Hat sogar hier mal einen Thread mit der Aufforderung dazu vor einigen Wochen gegeben. Dabei ist dann doch der ein-oder andere "Mutmacher" aufgetaucht. Leider aber auch schnell wieder untergetaucht.

Na ja und unseren Joseph stelle ich mir auch gerade Unrasiert mit selbstgebasteltem Baströckchen bei der Kräuterernte im Sonnenuntergang vor.

Gruß aus dem sonnigem Südharz

Karsten

24 März 2011 15:45
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chrsa schrieb: Hallo Verena,

vielleicht können Beispiele ja ein wenig Hoffnung machen.
Im Oktober 1993, d.h. vor 17.5 Jahren, bekam ich meine MM-Diagnose, damals Stadium Ia. Ich war 54 Jahre alt. Nach 5 Jahren, im Sept. 1998 und inzwischen Stadium IIIa mit Löcher in den Knochen, ging es mit Chemo los, ähnlich wie bei Deinem Vater. Erst Standard-Therapie zur Vorbereitung einer SZT. Dann Stammzellen sammeln (reichte für 3 Transplantationen), dann Hochdosis und Stammzellen-Rückgabe. Im Laufe der Jahre kam es natürlich zu Rückfällen in immer kürzeren Abständen. So habe ich 2 weitere SZT und etliche Standard-Chemos mit allen möglichen Medikamenten absolviert. Mehr als eine PR kam dabei nie zustande.

Nun sind 17.5 Jahre ins Land gegangen, und der Kerl lebt immer noch. Zwar mit zunehmend eingeschränkter Lebensqualität, aber ich kann mich immer noch selbst versorgen, ich lebe allein.

Meine Devise war stets: optimistisch bleiben, sich gut informieren (das Forum leistete dabei gute Dienste), den Ärzten kritisch auf die Finger sehen und ggf. auch mal den Arzt wechseln und versuchen, das Leben so gut wie möglich zu genießen. Es kamen immer wieder neue Medikamente zur Zulassung, gerade in den letzten Jahren, die mir dann wieder ein Stück weiter geholfen haben.

Und so ähnlich wird es vermutlich auch Deinem Vater gehen. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen und aufgeben!

Alles Gute,
Christian



Hallo Christian,
du bist unser Aushängeschild der guten Hoffnung. Ich würde mir wünschen dass alle anderen - es gibt ja ein paar Langjährige" - sich auch ab und zu mal melden würden. Unser Josef ist ja mit fast 4 Jahren CR auch auf gutem Weg ( - hoffentlich vergiftet der Kerl sich nicht auf seiner warmen Insel :lol::lol::wink:) Schöne Grüsse aus dem Norden - der Schnee schmilzt langsam auch hier!

24 März 2011 15:35
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Aber hallo, bin wirklich total überrascht, dass schon so viele nützlich und aufmunternte Antworten da sind. Das hilft mir wirklich sehr. Die verschiedenen Beispiele, das Tagebuch von Rudi und die Seite von Stefan. Habe schon fleißig gelesen. Beispielsweise habe ich mich sehr gut hinsichtlich der Hochdosischemo informieren können. Habe mir nie was darunter vorstellen können. Das fachliche schon, das "menschliche" nicht. Hoffe ihr wisst was ich damit meine. Überdies tut es einfach mal gut darüber zu reden, seine Ängste äußern zu können und zu sehen, dass auch "Andere" davon betroffen sind und damit zum Teil sehr gut ihr Leben meistern. Hinsichtlich meiner Mama und meiner Schwester glaube ich nicht, dass sie sich auf professionelle Hilfe einlassen. Auch wenn mein Papa das diesesmal übersteht, ist das Thema im Anschluss nicht vom Tisch. Es ist nun mal eine nicht heilbare Krankheit und wir müssen lernen damit zu leben. Na ja werde das Thema nochmal zu Sprache bringen, wenn er aus der Klinik retour ist und sich erholt hat. Auch werde ich meiner Mama die positiven Berichte zum Lesen ausdrucken. Vielleicht macht ihr das Mut. Was Besseres fällt mir nicht ein. Natürlich werde ich Euch auch berichten, wie es weiter gegangen ist. Also danke für Eure Hilfe und alles Gute!