Hallo,
ich bin seit einigen Wochen eine stille Leserin hier. Und muss an der Stelle sagen, dass das Forum hier echt eine große Stütze für mich in den letzten Wochen war, dass wissen das man mit diesem Horror nicht alleine auf der Welt ist macht das ganze doch erträglicher. Bei meinem Vater (67) wurde Anfang Januar MM Stadium III A diagnostiziert, nach dem ersten Schock befinden wir uns langsam zurück auf dem Weg in den Alltag und damit gehen die Probleme weiter.
Mein Vater ist pensionierter Beamter und privat im Basistarif versichert. Das Krankenhaus stellt nun allerdings Rechnungen die diesen Tarif bei weitem übersteigen. Jetzt kommt also zu allen Sorgen um die Gesundheit noch die Sorge ums liebe Geld dazu.
Mein Vater hat sich am ersten Tag seiner Einlieferung allen Unterschriften zu Wahlleistungen verweigert, am zweiten Tag wurden ihm besagte Formulare erneut vorgelegt und zwar kurz nachdem ihm die Ärzte die voraussichtliche Diagnose unterbreitet haben (mit der Aussage das sie sich zu über 90% auf Grund ausgeprägter Oseolysen, Blutbild, Nierenfunktion etc...bereits sicher sind) in dem Schock hat er natürlich alles unterschrieben, ganz abgesehen davon dass er zu diesem Zeitpunkt bereits starke Schmerzmittel bekommen hat ( er hatte bereits einen Bruch der Wirbelsäule). die Krankenhausverwaltung will natürlich nicht mit sich reden lassen, unterschrieben ist unterschrieben. mein Vater zieht allerdings seine eigene Geschäftstüchtigkeit zu diesem Zeitpunkt in Zweifel. Er hat im Anschluss daran auch weiterhin ständig betont welche Leistungen übernommen werden und welche nicht, aber da war nie wieder die Rede von dem netten Wahlleistungswisch den er ja bereits unterschrieben hatte...
hat jemand von euch schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Haben wir überhaupt eine Chance dagegen vor zugehen?
Danke schonmal vorab...
Anne