Hallo Betroffene,
ich war in der Röpersbergklinik in Ratzeburg und nicht, nein gar nicht zufrieden.
Ja, es ist eine schöne Einrichtung und prima Umgebung, das wars ab er auch laut Tischnachbarn mit anderen Krebsen un d unbterschiedlicher Lebensalter.
Sicher lag es an mir und meinen kleinen bescheidenen Hoffnungen.
Hatte gehofft, dort in zwangloser Atmosphäre alle vielleicht für Nichtbetroffene lapidaren Fragen stellen zu können. Deren Beantwortung mir meinen Alltag einfacher und vielleicht Schmerzmittelfrei machen könnte. Solche, medizinisch nicht gewaltigen Fragen, mit denen ich wegen der Hektik oder spürbaren Überlastung die Ärzte in der onkologischen Praxis oder Klinik nicht aufhalten mag. (Nicht daß Ihr denkt, ich wäre von Natur aus ängstlich - ich habe lange für andere gekämpft als Selbsthilfegruppe .)
Meiner Bitte, mich anderen MM-Betroffenen zu vermitteln, wurde nicht entsprochen und dabei hätte es n ur eines Zimmertelefonates bedurft. Fand per Zufall eine Betroffene, der hatte man meine Bitte nicht gesagt. Sie suchte auch.
Das MM war nicht Thema eines Vortrages im kleinen Kreis oder einer kleineren Gesprächsrunde, obwohl die REHA sich für MM anbietet. Der besonderen Problematik(unheilbar) unseres Krebses wurde nicht Rechnung getragen durch eine psychotherapeutische oder ähnliche Gruppenarbeit. Man könnte sovieles für uns tun.
Die vermittelten Hinweise für Massen-Krebse findet man nicht nur in Vorträgen der REHA´s, sondern überall, nicht aber die diversen von uns zu beachtenden Kleinigkeiten.
Vielleicht wären es gerade diese Kleinigkeiten, die uns vielleicht unsere Lebenszeit verlängern könnten, zumindestens uns Hoffnung geben, den Eindruck vermitteln könnten, man könnte zusätzlich was tun für sich und das Jetzt damit erleichtern.
Auch Sterben und Tod könnte thematisiert werden, wenn man möchte.
Ich suche also auch eine verständnisvolle REHA-Kur.
Elisea