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archiv antwortete auf Rentenantrag stellen - ja oder nein
12 Apr. 2009 18:50
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "wolfgangM" am 12. April 2009 um 18:50 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Resi" geschrieben am 11. April 2009 um 11:28 Uhr.

Hallo Resi,
selbstverständlich kann dir niemand diese Entscheidung abnehmen. An deiner Stelle würde ich nicht zögern den Rentenantrag einzureichen. Mit 100% Ausweis und der beschriebenen Behandlung geht das glatt durch. Der einfachste Weg ist ein Gespräch mit dem Sozialendienst der Klinik (so habe ich das gemacht) und wenn es den nicht gibt mit der Rentenberatung (bei mir ehrenamtlicher Berater im Rathaus). Beim Sozialendienst geht es am Einfachsten, weil alle krankheitsrelevanten Unterlagen im direkten Zugriff sind.
Deine Frage enthält aber auch den Gedanken; was mache ich dann? Da kann ich dich beruhigen. Wie du schreibst hast du ja schon Ehrenämter. Das ist doch eine schöne Beschäftigung. Außerdem werden dir sicher noch viele Dinge einfallen die bisher mangels Zeit nicht infrage kamen. Ich bin jetzt seit drei Jahren "verrentet" und habe mich noch nie nach der Arbeit gesehnt obwohl ich gerne im Beruf war.
Jetzt erst einmal schöne Ostertage
wolfgangM

archiv antwortete auf Rentenantrag stellen - ja oder nein
12 Apr. 2009 11:25
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Sebastian" am 12. April 2009 um 11:25 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Resi" geschrieben am 11. April 2009 um 11:28 Uhr.

Hallo,
ob du in Rente gehen kannst/sollst hängt auch von deinem Alter ab. Das würde mich interessieren. Bei mir wurde Plasmozytom im Alter von 59 Jahren festgestellt. Hab dann im Rahmen der Altersteilzeit bis 63 (das werde ich im Mai) nur noch halbtags gearbeitet bei 17% Lohnverlust vom Netto.

Ein Job PLUS Ehrenämter ist auch ohne Krankheit schon zuviel, finde ich.

Schöne Ostergröße
Sebastian

archiv antwortete auf Rentenantrag stellen - ja oder nein
12 Apr. 2009 00:03
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 12. April 2009 um 00:03 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Resi" geschrieben am 11. April 2009 um 11:28 Uhr.

Hallo,
es kommt natürlich immer auf den Einzelfall an.
Und dann hängt es von einigen Umständen ab ob man noch arbeiten will oder lieber in Rente gehen will.
Z.B. wenn einem die Arbeit bzw. der Beruf sehr gut gefällt und man alles auch mit Freude macht - oder der Beruf sogar regelrecht der "Lebensinhalt" ist, dann sollte man wenns geht auch weiterarbeiten.
Und es ist natürlich auch eine finanzielle Frage.
Auf das Alter und die Rentenhöhe kommt es auch an.

Man sollte sich wie ich es getan habe folgenden Satz vor Augen halten:
"Eventuell erlebe ich mein "natürliches" Rentenalter (65) gar nicht mehr und soll ich dann bis zum Schluß arbeiten".

Also muß man in entsprechendem Alter versuchen die Rente "vorzuverlegen" um überhaupt noch ein paar Jahre "Ruhestand" zu erleben.

Wenn jemand natürlich in seinem Beruf sein "Lebensglück" sieht, dann darf er auf keinen Fall aufhören - oder er muß den Begriff "Glück" bzw. "Lebensglück" neu definieren und neu finden.

Eines ist sicher, diese Krankheit kann man nur länger als die Statistik aussagt überleben, wenn man sein Leben umstellt und seinem Körper die nötige Ruhe und Erholung gibt die er braucht um alles gut wegzustecken.

Letztendlich muß jeder für sich seinen Weg finden bzw. gehen. Die Anderen können immer nur "Ratschläge" geben und begleitend tätig werden.

Liebe Ostergrüße
Rudi

archiv antwortete auf Rentenantrag stellen - ja oder nein
11 Apr. 2009 19:24
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Richard" am 11. April 2009 um 19:24 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Resi" geschrieben am 11. April 2009 um 11:28 Uhr.

Hallo Resi, ich stellte im Sommer 2006 auf Anraten eines Mitpatienten, der aber kein MM hat,
und von der Dame der Sozialabteilung der UNI in unserem gemeinsamen Krankenzimmer aufgesucht wurde, einen Antrag auf eine Teilrente, weil ich damals meinte, daß ich nach meinen beiden Hochdosis-Therapien nur max. drei Std. am Tg. arbeiten könnte. Die Idee der Dame von der Sozialabteilung war, daß ich variabel
entscheiden könne, ob ich irgendwann in die volle Rente gehe oder wieder voll arbeite. Mitte Dez. 2006 ging es mir aber wieder so gut, daß ich mich halbstags gesund schreiben ließ. Jedoch rechnete ich nicht mit den Formularflut der Deutschen Renten Nord, Berlin. Ich hatte es im Sommer 2006 so verstanden, daß ich gerade mit meinem Telrentenantrag von den Papierbergen aus Berlin
verschont bleibe. Dies war aber ein großer Irrtum.

Drei Mal nach meiner Erinnerung beantworte ich alles ausführlich und sandte alle erwünschten Unterlagen dorthin. Im Jan. 2007 rief mich dann ein "Oberschlauer" aus Berlin an und stellte mir tel. eine Reihe von Fangfragen gegen die ich mich energisch verwahrte und daher um schriftlichen Bescheid bat. Datrüberhinaus teilte ich dem WERTEN Herrn mit, daß er seine weiteren Formulare aufgrund meiner vorliegenden Auskünfte selbst ausfüllen möge..... Dies war dann aber wohl Majestäts-Beleidigung.. Ergebnis: Eine Weile später wurde ich von ihm Zwangsverrentet, obwohl ich seit 1.7.07 voll arbeitsfähig geschrieben bin und auch künftig voll arbeiten möchte. Jedenfalls so lange ich kann.

Meinst Du, daß diese Rentenstelle, die über meine gesetzl. Krankenkasse auch meinen anteiligen Rentenbetrag seit über 40 Jahren erhält, ihre willkürliche Entscheidung, die mich an "STASI-Methoden" aus DDR-Zeiten erinnert, von allein zurück nimmt. NEIN, dagegen muß ich klagen. Alle Rentenfachleute, die ich bis jetzt um Rat fragte, und auch meine neue Anwältin haben so einen Fall noch nie erlebt.

Bislang wollen ALLE Erkrankten offensichtlich möglichst schnell in Rente geschickt werden....

ICH aber nicht..........!!!!

Verläuft ihre Krankheit dann aber doch besser als
gedacht, fehlen ihnen dann die beruflichen Anforderungen, die zu einem glücklichen Leben dazu gehören. Jedenfalls nach meiner Lebenseinstellung.

Ich werde den Prozeß wohl gewinnen, weil die Zwangsverrentung nichts als Mobbing von meinen
damaligen "Rentenanrufer" aus Berlin ist.

Trotzdem habe ich damit viel Aufwand gehabt.

Bitte überlege daher nochmals genau, ob Du wirklich sofort voll in Rente gehen willst.

Gern kannst Du mich direkt anschreiben und mir
mehr von Deinem Vorgang mitteilen. Ich glaube, daß meine Anwältin auch Dir bestens helfen wird, wenn Du es dann möchtest.

Viele schöne Ostergrüße und Kopf hoch. Du hast
ja unseren Kreis als Hilfe. Richard

archiv antwortete auf Rentenantrag stellen - ja oder nein
11 Apr. 2009 19:03
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Uschi" am 11. April 2009 um 19:03 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Resi" geschrieben am 11. April 2009 um 11:28 Uhr.








Hallo Resi,
ich 45J habe seit 2005 MM Stadium III der 2.LW wurde ersetzt durch Titan und seit 2006 eine autologe und allogene ST hinter mir. Ich dachte auch ich müsste wieder arbeiten gehen und musste feststellen dass ich nicht die Kraft dazu habe. Warum? Weil man im Betrieb nicht 100% sondern 150% tiges leisten muss. Ich habe Rente beantragt und bin jetzt bis 2011 berentet. Danach versuche ich es zu verlängern. Am Anfang war das schon komisch aber ich habe es nicht bereut weil ich die Kraft und Energie für mich und meine Krankheit brauche.
Liebe Grüße Uschi

archiv antwortete auf Rentenantrag stellen - ja oder nein
11 Apr. 2009 18:30
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Gabi" am 11. April 2009 um 18:30 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Margret Winkler" geschrieben am 11. April 2009 um 11:57 Uhr.

Hallo ! also ich hab vor 7 Jahren MM bekommen.War damals 35. Auch Stadium 3 A bei mir wurde die Rente sofort bewilligt. Ich kann dir nur mut machen es zu probieren.
Frohe Ostern.
Gabi