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14 Feb. 2011 16:15
  • sergio
  • Offline
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Hallo Susanne,
ich bin 51 und habe die diagnose seit fast 3 Jahren, habe zwei autologe hinter mir in 09. Unsere Jungs sind jetzt 5 und 7.
Es war am Anfang sehr schwer. Der Aeltere hat sich gewundert wieso ich so oft zu Hause war. Sie bekommen viel mehr mit als uns bewusst wird, haben aber auch die Faehigkeit, wenn das Umfeld stimmt und mitwirkt, damit umzugehen.
Letztes Jahr war es ganz gut, es war wieder ein fast "normales" Jahr.
Durch meine Knochenbeteiligung kann ich nicht mehr herumbalgen und spielen wie ich es gerne tun wuerde, oft kommen sie, und "massieren" mir sozusagen den Ruecken, ich habe ihnen erklaert, dass es eben eine Krankheit ist, bei der meine Knochen nicht mehr richtig funktionieren und brechen koennen, und dass ich eben deshalb aufpassen muss...
Inzwischen ziehe ich auch in Betracht professionellen Rat hinzuzuziehen,



Sergio

14 Feb. 2011 13:06
  • Susanne
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    10 Februar 2011
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Hallo,
ich bin 45 Jahre und unsere Kinder sind 4 + 8. Meine Diagnose MM erhielt ich am 23.12.2010 und mußte direkt ins Krankenhaus. Es war wie ein Überfall, aber da ich an Heiligabend und zu den Feiertagen jeweils ein paar Stunden nach Hause durfte, schafften wir ein fast normales Fest.
Wir haben den Kindern weitgehend altersgerecht meine Krankheit erklärt. Sie wissen, daß es Krebs ist, lange dauern wird und ich immer wieder zur Behandlung in die Klinik muß. Schnell mußten wir lernen, daß Therapiepläne nicht starr sind, immer etwas dazwischen kommen kann.
Wir haben Kita und Schule über unsere Situation informiert und um Mithilfe gebeten. Weiterhin haben wir Familie, Freunde und Bekannte, die uns unterstützen.
Jedes Kind verarbeitet die Situation auf seine Weise. Unser Kleiner orientiert sich nun mehr am Papa, da er nun der "sichere Pol" ist und unsere Große sucht schon mal Unterstützung bei ihrer Freundin.
Ein direktes Gespräch mit einem Psychiologen gab es für die Kinder bisher nicht - haben wir aber ins Auge gefaßt. Im Moment geht es mir gut und wir leben weitgehend Normalität.

Alles Gute und LG
Susanne

11 Feb. 2011 15:28
  • thea
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    03 November 2009
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Meine Söhne (8 und 19) wissen Bescheid.Man sollte nichts verheimlichen, denn Kinder sind nicht dumm !!!! Ich habe dazu schon einmal etwas geschrieben. Wenn Kinder fragen, sollte man auch ehrlich antworten. Man muss nun auch nicht tgl jedes Detail auswerten, aber grundlegende Dinge sollten sie erfahren.

11 Feb. 2011 12:38
  • Bille
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    31 Juli 2026
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Hallo,
meine Kinder waren bei der ED meines Mannes 6 und 9 Jahre alt. Sie haben natürlich mitbekommen dass ihr Papa krank ist und wir haben es ihnen auch gesagt, allerdings nicht die genaue Diagnose (Krebs) und auch nicht wie die Zukunft sein könnte. Das weiß man schliesslich nie.
Mein Mann hatte fast 3 Jahre Ruhe und da hatten wir ein "normales" Leben. Jetzt bekommt er wieder Therapie und die Kinder wissen das, aber immer noch nicht die Diagnose. Warum sollen sie sich Sorgen machen, und das würden sie, im Moment ist es so besser.

10 Feb. 2011 15:28
  • gast
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    31 Juli 2026
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Hallo zusammen,

leider habe ich diese Seite erst heute entdeckt.
Mein Mann (43) ist seit 4 Jahren an MM erkrankt. Nach drei autologen Transplantationen und einer allogenen, geht es den "Umständen" entsprechend gut.
Wir haben eine Tochter (13) und einen Sohn (9). Beide erleben die Krankheit des Papa's auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Wir waren auch beim Kinderpsychologen und haben uns in der Klinik Rat geholt. Das ist alles nur eine kleine Hilfe.
Nach den vielen Krankenhausaufenthalten, die meistens immer plötzlich eintreffen, haben wir gelernt, damit umzugehen. Meine Tochter möchte den Papa immer im Krankenhaus besuchen, mein Sohn weigert sich strikt. Die vielen Geräte machen ihm Angst. Wir akzeptieren dies und achten gleichzeitig darauf, dass die Tochter sich wegen der Sorgen um den Papa zu sehr überfordert. Wir schlafen immer in einem Zimmer und unternehmen viel. Manchmal gehen wir ins Kino oder Pizza essen. Jede Ablenkung tut gut. Die Schule wird immer informiert, das ist auch sehr wichtig.
Die Kinder werden aufgeklärt, was jetzt passiert, es wird über alles geredet. Besonders über Gefühle. Auch werden keine Tränen zurückgehalten. Es ist leider ein Teil unseres Lebens. Aber die Ehrlichkeit, Liebe und Verständnis machen sie sicherer. Sie wissen immer, was gerade passiert.
Es gibt ein Buch, das kann ich empfehlen: Plötzlich ist alles anders! Wenn Eltern an Krebs erkranken.

08 Nov. 2010 19:27
  • sandra.l
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    31 Juli 2026
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Hallo zusammen!

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass hier ja so einige sind, die Kinder in dem Alter von unserem haben oder zu dem Zeitpunkt hatten, als die Diagnose bzw. Therapie kam.

Bei "Kinder krebskranker Eltern" habe ich heute schon eine sehr nette eMail erhalten.
Man schickt mir einen hilfreichen Ratgeber mit Tipps und Anregungen, wie wir mit unserem kleinen Sohn richtig umgehen können und dann hat man mir noch eine eMail Adresse von einer Psychotherapeutin genannt, die sehr erfahren damit ist. Auch hat man mir geschrieben, ich könne mich jederzeit mit Fragen an sie wenden, worüber ich mich sehr gefreut habt.

Unserem Sohn haben wir von "Wieso, Weshalb, Warum" zum Thema "Körper" ein Buch gekauft..
Dort ist u. A. auch der Blutkreislauf kindlich und anschaulich beschrieben. Dort sind die weißen Blutkörper als "Gesundheitspolizei" beschrieben, die hässliche kleine schwarze Krankheitszellen auffressen und somit vernichten.
Ich habe ihm erklärt, dass wir alle ganz, ganz viele von diesen Gesundheitspolizisten in unserem Blut haben die ganz schön viel zu tun haben wenn wir mal krank werden. Nur bei Papa stimmt das nicht, er hat leider nur 3 Polizisten (die Zahl kam von meinem Sohn :-)) und diese 3 Polizisten schaffen es einfach nicht die Krankheitszellen alle schnell aufzufressen und da sie sich andauernd vermehren, muss mit Medikamenten geholften werden, sie kaputt zu machen, damit es einem besser geht. Und wenn die drei Polizisten dass nicht mehr schaffen weil es zuviele sind, dann helfen die paar Tabletten auch nicht mehr so viel und Papa muss dann für eine Zeit ins Krankenhaus, dort bekommt er dann direkt über die Vene Medizin, die helfen die vielen Krankheitszellen kaputt zu machen und sind über die Vene einfach schneller am Ziel als über den Magen.
Für ihn ist das jetzt alles klar (so meint er) und wenn Papa mal wieder schlapp im Bett liegt dann sagt er: "Die Medikamente müssen jetzt so viel der Polizei helfen, dass das total anstrengend für Papa ist und er jetzt müde von den Kämpfen in seinem Körper ist und sich ein bisschen ausruhen muss".

Ich wünsche Euch allen Kraft und danke für die Beiträge, die mir sehr geholfen haben.

Liebe Grüße
Sandra