Hallo zusammen!
Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass hier ja so einige sind, die Kinder in dem Alter von unserem haben oder zu dem Zeitpunkt hatten, als die Diagnose bzw. Therapie kam.
Bei "Kinder krebskranker Eltern" habe ich heute schon eine sehr nette eMail erhalten.
Man schickt mir einen hilfreichen Ratgeber mit Tipps und Anregungen, wie wir mit unserem kleinen Sohn richtig umgehen können und dann hat man mir noch eine eMail Adresse von einer Psychotherapeutin genannt, die sehr erfahren damit ist. Auch hat man mir geschrieben, ich könne mich jederzeit mit Fragen an sie wenden, worüber ich mich sehr gefreut habt.
Unserem Sohn haben wir von "Wieso, Weshalb, Warum" zum Thema "Körper" ein Buch gekauft..
Dort ist u. A. auch der Blutkreislauf kindlich und anschaulich beschrieben. Dort sind die weißen Blutkörper als "Gesundheitspolizei" beschrieben, die hässliche kleine schwarze Krankheitszellen auffressen und somit vernichten.
Ich habe ihm erklärt, dass wir alle ganz, ganz viele von diesen Gesundheitspolizisten in unserem Blut haben die ganz schön viel zu tun haben wenn wir mal krank werden. Nur bei Papa stimmt das nicht, er hat leider nur 3 Polizisten (die Zahl kam von meinem Sohn

) und diese 3 Polizisten schaffen es einfach nicht die Krankheitszellen alle schnell aufzufressen und da sie sich andauernd vermehren, muss mit Medikamenten geholften werden, sie kaputt zu machen, damit es einem besser geht. Und wenn die drei Polizisten dass nicht mehr schaffen weil es zuviele sind, dann helfen die paar Tabletten auch nicht mehr so viel und Papa muss dann für eine Zeit ins Krankenhaus, dort bekommt er dann direkt über die Vene Medizin, die helfen die vielen Krankheitszellen kaputt zu machen und sind über die Vene einfach schneller am Ziel als über den Magen.
Für ihn ist das jetzt alles klar (so meint er) und wenn Papa mal wieder schlapp im Bett liegt dann sagt er: "Die Medikamente müssen jetzt so viel der Polizei helfen, dass das total anstrengend für Papa ist und er jetzt müde von den Kämpfen in seinem Körper ist und sich ein bisschen ausruhen muss".
Ich wünsche Euch allen Kraft und danke für die Beiträge, die mir sehr geholfen haben.
Liebe Grüße
Sandra