Zum Hauptinhalt springen
22 Juli 2025 18:35
  • miregal
  • Offline
  • 1021 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Mehr
Hi, ich hatte mal bei meiner Onkologin nachgefragt, wie empfindlich die Bestimmung der Leichtketten und unnützen Globuline denn ist bei einem singulären Pasmozytem sei. Sie sprach dann von etwa Kirschgröße, und ab 6mm sieht man es bereits im MRT (einen Herd ohne Osteolyse). Allerdings haben ein Großteil der Patienten kein isoliertes Plasmozytom sondern eine diffuse Verteilung im Knochenmark, weshalb die Tumormasse und damit deren Abfallprodukte auch im Blutserum früher auffallen wie bei einer konzentrierten Ansammlung, wo bereits eine Osteolyse stattfindet.

17 Juli 2025 09:35
  • Doris2460
  • Offline
  • 677 Beiträge seit
    13 August 2022
Mehr
@Butzl, bei SMM ist klar. Beim MM wissen viele nicht, dass jährliche GanzkörperCT s sinnvoll sind. Wir haben in der SHG im letzten Jahr 2 Mitglieder, da hat sich das Rezidiv erst auf dem CT gezeigt und erst später im Blut.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

16 Juli 2025 18:18
  • Butzl
  • Offline
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
Mehr
@Doris, klar kann ich jährlich ein CT machen lassen, hab mich aber nach einigen smoldering Jahren entschieden, die Intervalle zu verlängern, natürlich in Absprache mit meinem Hämatologen
LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

16 Juli 2025 18:16
  • Butzl
  • Offline
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
Mehr
Der Nutzen des MRT beim SMM ist, denke ich, hier im Forum mit Sicherheit unbestritten. Ist aber anscheinend eher selten., eine gesetzliche Krankenversicherung zu haben, die das so regelmäßig übernimmt.
2015 wurde mir gesagt "nur zur Diagnostik, einmalig"
Ich finde es aber toll, dass es Kassen gibt, die das übernehmen!

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

16 Juli 2025 15:09
  • Resi-WW
  • Autor
  • Offline
  • 10 Beiträge seit
    18 Mai 2024
Mehr
Bin ich als Patientin mit SMM eine der ersten, die jedes Jahr ein GK-MRT erhält???
Die Notwendigkeit bei mir wird damit begründet, dass nur so die Behandlungspflichtigkeit der Erkrankung auch im Verlauf festzustellen sei.
Die jährlichen Unterschunung sollen in den ersten 5 Jahren nach Diagnosestellung durchgeführt werden und dies sei auch der derzeitige medizinische Standard.
Nach dem Patientenhandbuch Pkt. 3.5 ist das GK-MRT eine effektive Methode zur Abschätzung der Tumormasse, die durch "die Darstellung nahezu des gesamten Organismus sowohl eine Aussage über das Verteilungsmuster der Erkrankung als auch über die Lokalisation und die Menge der Myelom-Läsionen ermöglicht".
Das MRT zeigt Punkte an denen Osteolysen entstehen können an, bevor diese im CT sichtbar werden.
Nach der S3-Leitlinie (Langversion) steht unter Punkt 7.8.1.:
"Zusätzlich zeigt der Nachweis von mehr als einem myelomtypischen Herdbefund im Knochenmark von mehr als 5 mm Durchmesser in der Magnetresonanztomographie (MRT) ein MM an, und zwar auch dann, wenn keine korrespondierende Destruktion des mineralisierten Knochens in der Computertomographie (CT) erkennbar ist."
Wenn ich das als medizinischer Laie richtig sehen, wird es bei mir deshalb jedes Jahr seit 2022 durchgeführt und es ist auch jedes Mal eine Zunahme der Tumormasse zu erkennen. Es geht nicht um das Warten auf die erste Osteolyse, sondern um das rechtzeitige Eingreifen bevor es dazu kommt.

16 Juli 2025 08:35
  • Doris2460
  • Offline
  • 677 Beiträge seit
    13 August 2022
Mehr
@Butzi es ist ja off topic, aber als MMler sollte man 1 x im Jahr ein GanzkörperCT machen lassen.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt