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  • Mapoli
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Hallo Peet,
für die Verordnung zur Physiotherapie spreche den Hämatoonkologen an. Der Hausarzt ist gedeckelt und darf nur wenige aufschreiben, das sich bei Mhämatologen einfacher udn der kenn ja auch die Defizite, die Deine Mutter durch die Erkrankung hat.
Loebe Grüßeund alles Gute weiterhin
Ma

25 Okt. 2023 11:04
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Hallo, Peet,

ja, da bin ich auch froh, dass meine Schwester damals die Zeiten überbrücken konnte. Sie ist auch nicht mehr die jüngste, aber eben Krankenschwester, sie hatte die Räumlichkeiten und auch "Hilfspersonal"; ihr Mann ist im Haus (Rentner), und meine Neffen und jüngere und fitte Freunde meiner Mutter haben auch mal ausgeholfen. Eine gut funktionierende Familie oder ein kümmernder Freundeskreis ist in solchen Notzeiten immer noch das Beste. Aber die vielen Monate waren schon heftig, und meine Ma wollte natürlich erstmal auf keinen Fall von meiner Schwester weg, aber die hätte die Pflege und vor allen Dingen die beständige Anwesenheit meiner Ma langfristig auch überfordert.
Reden wir über Geld: 1100 Euro Kaltmiete ist eindeutig zu teuer (was kostet diese Wohnung wohl warm?), aber die angebotene Wohnung ist für ein betreutes Wohnen auch viel zu groß, das wäre eher etwas für 2 Personen. Ich würde nichts größeres als 15 bis maximal 30 Quadratmeter nehmen, bei meiner Ma sind es knapp 20 Quadratmeter inklusive moderner barrierefreier Nasszelle, Küchenzeile (Pantry) und einem kleinen Balkon. Klingt zwar winzig, aber meine Ma ist sehr zufrieden damit (hat vorher auf 60 Quadratmeter gewohnt). Sie kann von ihrer Wohnung jederzeit mit ihrem Rolli in den Freizeitbereich der Pflegeeinrichtung fahren, dort gibt es auch das Essen. Ist schon eine coole Einrichtung, auch die Pflege und Betreuung ist gut, sowas ist heutzutage schon fast wie ein Lottogewinn. Meine Schwester kennt sich aber auch regional sehr gut aus und kennt viele Leute. Das Pflegepersonal der Einrichtung kannte meine Ma schon, weil wir organisiert hatten, dass die auch die ambulante Pflege im Haus meiner Schwester durchführen. Meine Ma ist unkompliziert und genügsam (Kriegskind halt), das hat auch was ausgemacht.
Um preismäßig etwas vergleichen zu können: viele betreute Wohnungen liegen in der Kaltmiete mindestens 10% über der Vergleichsmiete, aber das kann natürlich auch teurer sein. Aufpassen auf die Nebenkosten, da fällt doch einiges an. In ein betreutes Wohnen kann man nach meiner Kenntnis einziehen, sobald der Pflegegrad 1 vorliegt. Der Bau der Wohnungen wird wohl gefördert, so dass hier wirklich nur pflegebedürftige Leute einziehen dürfen. Mit Zusteuern von Sachleistungen aus der Pflegeversicherung für die Miete wird da wohl nichts laufen: die Pflegekasse übernimmt weder die Kosten für Miete bzw. Kauf der Wohnung noch die einrichtungsinternen Kosten wie Gebäudereinigung oder Wäscheservice. Die Sachleistungen sind rein für die Pflege da, egal ob für ambulante oder stationäre Pflege. Was man tun kann, ist vielleicht, in ein betreutes Wohnen einzuziehen und keine ambulante Pflege zu buchen; aber das wird vielleicht schwierig, weil viele betreute Wohnanlagen eben an Pflegeheime angedockt sind, und da werden dann gegebenenfalls neue Bewohner bevorzugt, die auch eine Pflege buchen; gibt gut Geld, und die Bewohner im betreuten Wohnen sind meistens noch die fitteren.
Wenn man keine professionelle Pflege in Anspruch nimmt, bekommt man Pflegegeld. Das Pflegegeld bei der häuslichen Pflege bei Pflegegrad 3 sind monatlich aktuell 545 Euro (ab 2024 572 Euro). Wenn Deine Ma wieder fit genug wird, reichen vielleicht auch ein Hausnotrufsystem und nur gelegentlich Pflege durch einen Pflegedienst, und das vielleicht wie bisher zuhause. Das nennt man dann Kombinationsleistung, auch Kombinationspflege oder Kombipflege genannt, meint in der Pflege eben die Kombination aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Nach §38 SGBXI haben pflegebedürftige Versicherte die Möglichkeit, neben der ambulanten Pflege durch Angehörige einen Pflegedienst zu beauftragen. Das muss man dann mal mit dem spitzen Bleistift durchrechnen, dafür gibt es Rechner im Internet. Kam für meine Ma nicht in Frage, die brauchte die ganzen Euronen der Sachleistungen für ihre ambulante Pflege und musste, als sie noch bei sich zuhause war, sogar immer zuzahlen, so um die 200 Euro im Monat. Jeder Sturz kostet dann 25 Euro extra, wenn wer kommen muss.
Hat die zu pflegende Person oder der pflegende Angehörige Pflegegrad 1, kann auf Antrag noch einen Entlastungsbetrag auch für körperbezogene Pflegemaßnahmen wie beispielsweise die Unterstützung bei der Körperpflege bezogen werden. Den hat meine Schwester damals bekommen - um pflegende Angehörige zu entlasten, steht pflegebedürftigen Versicherten, die zuhause gepflegt werden, dieser Entlastungsbetrag zu, soweit ich das weiß, zusätzlich zum Pflegegeld. Das Geld haben wir - glaube ich - auch bekommen, als meine Mutter damals noch zuhause ambulant gepflegt worden ist, aber meine Schwester immer mal wieder hingefahren ist, um zu helfen. Diese Pflege hat ihr auch Rentenpunkte eingebracht, da müssen bestimmte Zeiten zusammenkommen pro Woche...

Also, leider sehr kompliziert, muss immer auf den Einzelfall angepasst werden, wird insgesamt nicht einfach, hier muss der Erfolg gut "organisiert" werden...

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

25 Okt. 2023 09:54
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Hi Callosum,

Ok, das mit dem Pflegegrad speicher ich auch direkt ab. Gut zu wissen, dass die sich da auch wohl mal anstellen können.

Das klingt wirklich interessant bei euch mit dem Betreuten Wohnen. Ich habe gestern auch ein wenig rumtelefoniert und bin auf eine Einrichtung gestoßen, die ähnlich wie bei dir, ein Baukastensystem anbietet. Die haben auch vor Ort ein Pflegeheim, wodurch bei Bedarf, eine vollstationäre Pflege möglich wäre. Wir haben auch die Kosten bekommen und davor bin ich ein bisschen erschrocken. Sie lebt eigentlich sehr ländlich gelegen und weit weg von Großstadt, trotzdem sind die Preise utopisch(Kaltmiete 1100€ für 50m2, wahnsinn!!!). Meine Mutter kann nicht mal die Kaltmiete mit ihrer späteren Rente zahlen. Ich hoffe, dass wir hier mit den Pflegegraden ein wenig zusteuern können und hoffe auch, dass es andere Zuschüsse gibt. Auch da muss ich mal mit dem sozialen Dienst Rücksprache halten und mich informieren. Ich bin da absolut gar nicht im Thema. Ich finde aber die Idee ganz schön, das meine Mutter selbstständig leben kann aber trotzdem bei Bedarf sofort jemand vor Ort hätte. Nur so kann ich zuhause ruhig schlafen und weiß, sie ist nicht ganz alleine falls sie nochmal stürzen sollte und ich denke, da werde ich mich jetzt reinhängen.

Die Pflege bei deiner Schwester war mental wahrscheinlich auch sehr aufwühlend oder? Da habe ich sehr großen Respekt vor, dass ihr das solange durchgemacht habt. Ich hatte diesen Schritt auch kurz im Kopf, aber aufgrund meinem mentalen Selbstschutz wieder verworfen. Das würde ich nicht schaffen.

Nochmals ein ganz fettes Danke. Ich informiere hier, sobald sich was neues ergibt. Ich nehme jeden Tipp mit, auch für den Fall einer Ablehnung. Das hilft mir wirklich viel und erleichtert mich ein wenig mit der Planung.

Mein Ziel ist es jetzt erstmal, meine Mutter mobil bekommen in der Kurzzeitpflege, sobald das funktioniert die Chemotherapie laufen lassen und parallel einen Platz für Betreutes Wohnung zu bekommen, die irgendwie bezahlbar ist. Um den Rest müssen wir uns dann danach kümmern, hauptsache ist, die Chemotherapie kann weiter gemacht werden.

Danke an dich und danke auch an allen anderen. Wäre natürlich für weitere Tipps weiterhin dankbar!

Liebe Grüße und eine schöne Restwoche euch!
Peet

25 Okt. 2023 09:28
  • Peet_23
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Hi Mapoli,

auch dir danke fürs Feedback!

Im Krankenhaus derzeit bekommt sie eine gute Betreuung für die Physio. Dort ist dreimal in der Woche jemand da und kümmert sich darum, dass sie wieder langsam laufen lernt. Allerdings ist diese Therapie eben nur solange wie sie dort vor Ort ist. Sobald sie entlassen wird, müssen wir uns natürlich an den Hausarzt wenden und eine andere Physiotherapie organisieren. Psychologen gibt es leider nicht im KH aber ein Seelsorge kommt auch öfter vorbei. (Darum hatte ich direkt nach Einweisung gebeten, weils meine Mutter ja psychisch so extrem schlecht ging).

An dem Sozialdienst bin ich dran, leider ist der Ansprechpartner und die Vertretung derzeit im Urlaub, daher zögert sich das alles heraus. :( Den Tipp mit der Palliativversorgung nehme ich auch mit, das hatte ich so auch noch gar nicht richtig in Erwägung gezogen. Ich informier mich mal.

Danke dir für deine Antwort und eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße
Peet

23 Okt. 2023 22:06
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Hallo, Peet,
ich habe gerne geantwortet und brauche nicht viel Zeit dazu, weil ich sehr schnell im 10-Finger-System tippen kann. Deswegen auch meine manchmal langen Antworten: ich haue einfach schnell das in die Tasten, was mir gerade einfällt
Also erstmal ist wichtig: Das heißt jetzt nicht mehr PflegeSTUFE, sondern PflegeGRAD. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, und wie ich lernen musste, spielen Formulierungen bei Anträgen zur Pflegeversicherung eine große Rolle. Sind halt oft "Aktendeckel" beim MD da ;)
Leider wachsen Plätze für ein Betreutes Wohnen nicht auf Bäumen, und es ist nicht leicht, einen guten und finanzierbaren Platz zu ergattern. Es wird eben meistens erst dann ein solcher Platz frei, wenn der Vormieter stirbt. Meine Mutter konnte aufgrund einer erhöhten Sturzgefahr nicht mehr in ihrer eigentlich barrierefreien Wohnung bleiben, auch mit ambulanter Pflege nicht. Wir haben 8 Monate Vorlaufzeit gebraucht (Warteliste Platz 7), bis wir sie in einer in der Nähe befindlichen Einrichtung unterbringen konnten, die ein betreutes Wohnen nach dem Baukastensystem anbietet, d.h. neben einer Grundpflege können hier je nach Aufwand Leistungen zugebucht werden. In diesem Einzelzimmer mit kleiner Küchenzeile und barrierefreiem Bad/Dusche kann sie also auch bleiben, wenn sie mal voll pflegebedürftig sein wird und muss dann nicht in ein Doppelzimmer im Pflegeheim umziehen. Manchmal hilft der Zufall: Meine Ma ist vor zwei Jahren Mitte August gestürzt und war dann mit Beckenringfraktur 3 Wochen im KH, danach noch 3 Wochen in einer geriatrischen Reha. Eine Woche wurde sie im Haus meiner Schwester versorgt (Riesenaufwand mit Pflegebett, Toilettenstuhl und allem Schebäng), dann hatten wir in 2021 einen Kurzzeitpflegeplatz. Dann wieder bei meiner Schwester. Und im nächsten Kalenderjahr 2022 gab es wieder die Genehmigung für Mitte Januar für eine Kurzzeitpflege, das sind ja maximal 1774 Euro, die die Krankenkasse pro Kalenderjahr dazu bezahlt. Also zahlt man auch hier reichlich dazu, je nach Dauer des Aufenthaltes, aber das weißt Du wahrscheinlich schon. Dann kam sie wieder zu meiner Schwester, bis der Platz im betreuten Wohnen endlich zur Verfügung stand. Tja, war schwierig, es musste neben der ambulanten Pflege halt dauernd jemand zuhause sein, weil sie immer wieder aufstehen wollte, und auch für den Toilettengang, da kann man ja nicht jedes mal den Pflegedienst anrufen.
Also, meine Ma wohnt im Norden, da gibt es auf dem Land noch kostengünstige Einrichtungen des betreuten Wohnens, die oft an eine Pflegeeinrichtung angedockt sind. Bei Pflegegrad 3 bekommen wir monatlich 1262 Euro sogenannte Sachleistungen für die Pflege im betreuten Wohnen, das Geld geht von der Pflegekasse direkt an die Pflegeeinrichtung. Wir zahlen 484 Euro Warmmiete für ihr Zimmer an die Vermieterin, dann kommen noch 300 Euro sogenannte Haushaltskosten für die Pflegeeinrichtung dazu (also Essen usw.), zusätzlich noch 35 Euro für Strom. Und 60 Euro pro Monat für eine Putzfrau - so ein Zimmer ist schnell geputzt, die Hauptarbeit ist im Nassbereich. Sie hat ein Hausnotrufsystem, das zahlt die Krankenkasse auf Antrag. Mit ihrer Rente kommt sie momentan ganz gut hin, und die Qualität der Einrichtung und der pflegerischen Unterstützung ist hoch.
Der Widerspruch gegen die Ablehnung des Pflegegrades 3 - wie gesagt, der Grad 3 war die Voraussetzung für die Aufnahme in der Pflegeeinrichtung - war insgesamt drei engbeschriebene DIN-A-4 Seiten lang. Natürlich hängen die Formulierungen und die Gewichtung auf die einzelnen Bereich immer davon ab, welche Einschränkungen denn bestehen. Ich rate nochmal dazu, Punkt für Punkt durchzugehen und den Zustand Deiner Mutter so konkret wie möglich im Hinblick auf ihre Einschränkungen zu beschreiben, also was sie alles nicht mehr kann oder wo sie die Unterstützung durch Hilfspersonen benötigt.
Wichtig ist m.E. noch, zu wissen, dass ein einmal zugesprochener Pflegegrad nicht für immer gelten muss. So etwas wird überprüft. Ich habe daher folgende Schlussformel an unseren Widerspruch drangehängt:
"Insgesamt ist bei mir, dem Personal des ambulanten Pflegedienstes und den Personen, die meine Mutter von früher kennen, der Eindruck entstanden, dass das Rehabilitationspotential meiner Mutter ausgeschöpft ist. Eine ausreichende Selbständigkeit als Voraussetzung für eine Rückkehr in ihre Wohnung auch mit Unterstützung durch ambulante Pflegedienste kann meines Erachtens nicht mehr erreicht werden. Meine Mutter benötigt vielmehr die beständige Anwesenheit von Hilfspersonen, wie sie nur in einer stationären Pflegeeinrichtung oder bei einer 24-Stunden-Plege zuhause gewährleistet werden kann."
Noch ein letzter Tipp, insbesondere für diejenigen, die sich nicht so mit dem Gesundheitssystem oder der Pflegeversicherung auskennen: Der VdK ist eine ganz gute, relative kostengünstige Adresse, um sich auch weiterhin ambulant beraten zu lassen, z.T. gibt es auch eine Rechtsberatung. Die Beratungsqualität hängt zwar leider sehr von den Sachbearbeitern vor Ort ab (die sind meistens ehrenamtlich tätig, da gibt es auch weniger gute), aber für einen Mitgliedsbeitrag von 18 Euro im Quartal gibt es immerhin auch die VdK-Zeitschrift, in der schon mal der ein oder andere hilfreiche Hinweis steht. Und auch sonst finde ich das Geld gut angelegt, denn der Verband hat mit 2,2 Millionen Mitgliedern auch ein politisches Gewicht, und die Präsidentin Vera Bentele macht, glaube ich, einen ganz guten Job.

Ich wünsche weiterhin viel Kraft, Geduld und Ausdauer für die nächste Zeit.

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

23 Okt. 2023 10:47 - 23 Okt. 2023 10:50
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Hallo Peet,

es ist viel im Moment für Dich und auch für Deine Mutter. Man ist im Krankenhaus immer emotional in einer Ausnahmesituation. Ihre Nierenproblematik kommt sicherlich dazu, was auch zu Verwirrung führen kann und zu Unkonzentriertheit.

Wie bereits geschrieben wurde, gibt es im Krankenhaus eine Sozialdienst, der die Höhergruppierung der Pflegestufe vor Ort gemeinsam mit dem med. Dienst organisieren. Mache Dir zeitnah einen Termin mit dem sozialen Dienst. Frage die Schwestern auf Station, wer zuständig ist.
Sie könne auch dafür Sorgen, dass Krankengymnastik am Bett im Krankenhaus gemacht wird. Bei der Visite bitte den zuständigen Arzt bitten, Krankengymnastik stationär anzuordnen! Ebenso gibt es in den Krankenhäusern Psychologen, die der Stationsarzt als Konsiel dazu bitten sollte. Da die, je nach Klinik, manchmal recht viel zu tun haben, ist der Seelsorger im Krankenhaus ein guter zusätzlicher Ansprechpartner. Das organisieren die Schwestern und Pfleger, man muss sie nur darum bitten. Ebenso gibt es auch in den meisten Krankenhäusern ehrenamtliche, die solche Betreuung und Gespräche mit übernehmen und Deiner Mutter Mut zusprechen können.
Die Psychoonkologen im Krankenhaus habe auch Adressen von niedergelassenen Psychoonkologen. Wenn es in der Nähe einen solchen nicht gibt dann kann ein Traumapsychologe sehr hilfreich sein. Bei bettlägerigen Patienten kommen die auch ins Haus.
Ein Gespräch mit einer ambulanten Palliativversorgung (SAPV-Teams) ist auch sehr hilfreich. Die haben gute Tipps und mehr Möglichkeiten, als ein Pflegedienst. Ein Beratungsgespräch jetzt, wo sie noch stationär liegt, ist auf jeden Fall sinnvoll.

Alles Gute für Deine Mama!
Liebe Grüße
Ma
Letzte Änderung: 23 Okt. 2023 10:50 von Mapoli.