Liebe Heide,
solche Phasen machen wir alle immer wieder durch und jeder findet seinen eigenen Weg. Es ist immer schwer, mit einer solchen Krankheit konfrontiert zu werden und die Zeiten zwischen den Kontrolluntersuchungen sind für alle schwer, egal, ob man schon behandelt wurde, oder nicht. Manchmal hilft es, sich an einen Psychologen zu wenden, es muss kein Psychoonkologe sein, auch Traumapsychologen sind sehr hilfreich. Das Leben aufzuräumen ist sicher ein schöner Weg.
Sich schöne Dinge suchen, die einen ablenken, kann hilfreich sein. Ein neues Hobby, Handarbeiten z.B..
Sich mit der Erkrankung zu beschäftigen kann einen manchmal belasten, sich aber über die Erkrankung zu informieren kann auch sehr entlasten. Denn wenn man das Gegenüber besser kennt, fühlt man sich sicherer und ist vorbereitet. Das hat mir im laufe der Jahre sehr geholfen. Man fühlt sich nicht so ausgeliefert, wenn man sich schon in Ruhe mit den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt hat. Aber auch das muss jeder für sich entscheiden.
Auch für Dich alles Gute.
LG
Ma
Letzte Änderung: 22 Okt. 2022 13:20 von Mapoli.