Hallo,
bin etwas verunsichert über die letzte Auskunft meines Arztes.
Ich darf wohl während der Chemo nicht selber Auto fahren. Auf jeden Fall soll ich nicht selbst zu den Behandlungen in die Praxis fahren. Falls ein Unfall passiert, wäre ich nicht versichert.
Über mir schweben gerade etliche Fragezeigen.
Momentan mache ich ja die Induktionstherapie. Bin bisher davon ausgegangen, dass das eben KEINE Chemo ist!? Da ist doch kein Mittel dabei, welches als Chemo gilt?
Nächstes "Problem":
Fahren unter Morphin.
Im Krankenhaus und der Ambulanz hatte ich mehrfach nachgefragt, ob ich selbst Auto fahren darf (unabhängig von den Behandlungen. Ging mir darum, ob ich mein Auto nicht vorübergehend abmelde, falls ich nicht selber fahren dürfte). Antwort: ich darf fahren, aber nur wenn ich nicht gerade die Dosis geändert habe. Und auch nur unter der Voraussetzung, dass ich mich auch gut fühle.
Habe jetzt auch nochmal Google befragt:
Es gibt wohl einen Opioid-Ausweis. Kennt den jemand? Hat den jemand?
Mit Versicherungsschutz unter Chemo ist es wohl generell so eine Sache - auch unter Schmerzmitteln. Fahrtüchtigkeit soll man sich vom behandelnden Arzt attestieren lassen oder zur MPU gehen.
Ich fahre generell nur an guten Tagen selbst. Weitere Strecken (z.B. in die Ambulanz) bewältige ich nur als Beifahrer.
Aber was mache ich, wenn ich doch mal in eine Verkehrskontrolle komme und meine Pupillen wie unter Drogen reagieren?
Öffentliche Verkehrsmittel kommen nicht in Frage. Bus fährt hier ganze 3x am Tag ab, und dann nicht in die Richtung, in die ich muss. Bahnhof liegt auf halber Strecke...
Freue mich über eure Antworten

BB
Den Titel konnte ich nicht editieren. Heisst natürlich Opioid-Ausweis...