Hallo Christine,
die Meldung ist sicher bitter für jene, die tatsächlich betroffen sind und auch für jene, denen eine Ablehnung aus Kostengründen derohen könnte. Allein die Drohung macht uns Angst.
Allerdings scheint mit der Meldung genau dieses Ziel verfolgt zu werden.
Es sollen möglichst viele Menschen in die privaten Kassen getrieben werden. Dass man dort aus dem Traum der paradiesisch günstigen Vollversorgung sehr schnell böse erwacht, wird eher selten gemeldet.
Rudi schreibt von der Summe, mit der doch viel anzufangen sei. Das stimmt wohl, aber wo bleibt die ethisch moralische Betrachtung bei der unterlassenen Hilfeleistung?
Wo bleibt die Betrachtung des Arzneimittelpreises von einem Mittel mit wenigen Euro für das Material der Inhaltsstoffe und einem fünfstelligen Abgabepreis? Das Argument der teuren Forschung ist mehrfach widerlegt.
Die Meldung scheint schließlich auch keine konkrete Planung als Grundlage zu haben. Vielleicht ein Vorschlag?
Mindestens hat man damit die gesunden Versicherten auch gegen die maßlos teuren Krebskranken in Stellung gebracht.
Warten wir ab was uns noch so erwartet.
LG
Jürgen