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christine antwortete auf Therapiekosten....
05 Juni 2010 20:07
  • christine
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    31 Juli 2026
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Ihr Lieben,leider hat mein "Fingerchen" in der Hektik eine Dezimale dazugedrückt.....es sind 50.000 €, was die Sache doch sehr viel schlimmer machtjavascript:editor.insertSmilie(':bang:')

Margret antwortete auf Therapiekosten....
05 Juni 2010 18:14
  • Margret
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    31 Juli 2026
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Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, emotional in die Diskussion einzusteigen. Hilfreich für die schlich-nüchterne Betrachtung ist aus meiner Sicht ein Bericht im aktuellen "Spiegel"

www.transkript.de/politik-strukturen/politikartikel/?tx_ttnews [tt_news]=12237&tx_ttnews[backPid]=11964&cHash=172102a978

Sehr sachlich und ausgewogen ist auch das Interview mit Prof. Dr. Ludwig, der im Helios-Klinikum Berlin-Buch den Bereich Onkologie/Hämatologie leitet, und Vorsitzender der deutschen Arzneimittelkommission ist.

www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454...8/1mh1f88/index.html

Dass Pharmakonzerne ohne Nachweis der Wirksamkeit den Preis für ein Krebsmittel willkürlich festsetzen können und die gesetzlichen Kassen (=alle Versicherten) verpflichtet sind, diesen zu bezahlen, ist der eigentliche Skandal. Das Geschäft blüht - dank der Verzweiflung der Patienten, der Ratlosigkeit der Ärzte und der Hilflosigkeit der Politik...


Kuddel57 antwortete auf Therapiekosten....
05 Juni 2010 18:00
  • Kuddel57
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Hallo Christine,

die Meldung ist sicher bitter für jene, die tatsächlich betroffen sind und auch für jene, denen eine Ablehnung aus Kostengründen derohen könnte. Allein die Drohung macht uns Angst.
Allerdings scheint mit der Meldung genau dieses Ziel verfolgt zu werden.
Es sollen möglichst viele Menschen in die privaten Kassen getrieben werden. Dass man dort aus dem Traum der paradiesisch günstigen Vollversorgung sehr schnell böse erwacht, wird eher selten gemeldet.
Rudi schreibt von der Summe, mit der doch viel anzufangen sei. Das stimmt wohl, aber wo bleibt die ethisch moralische Betrachtung bei der unterlassenen Hilfeleistung?
Wo bleibt die Betrachtung des Arzneimittelpreises von einem Mittel mit wenigen Euro für das Material der Inhaltsstoffe und einem fünfstelligen Abgabepreis? Das Argument der teuren Forschung ist mehrfach widerlegt.
Die Meldung scheint schließlich auch keine konkrete Planung als Grundlage zu haben. Vielleicht ein Vorschlag?
Mindestens hat man damit die gesunden Versicherten auch gegen die maßlos teuren Krebskranken in Stellung gebracht.

Warten wir ab was uns noch so erwartet.

LG

Jürgen

rudi antwortete auf Therapiekosten....
05 Juni 2010 16:56
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
die Diskussion steht ja schon länger an, daß die sehr teueren Behandlungen eventuell bald mal die Kassen sprengen werden und nicht mehr bedingungslos verordnet werden können.
Das würde aber noch drastischer eine 2 oder 3 Klassenmedizin bedeuten. Die Patienten mit guten Versicherungen oder Beziehungen erhalten die beste Versorgung und alle, die sich "nicht durchsetzten" können werden mit billigeren und unwirksameren (veralteten) Therapien versorgt.
Es wird wahrscheinlich auch differenziert in Gesichtspunkte wie:
Alter
Morbidität
Prognose
Rentabilität einer vorgesehenen Therapie (Kosten/Nutzen Effekt) sowohl für den Patienten als auch für die Träger der Kosten.

500.000 Euro wäre ja noch ein relativ hoher Betrag, da kann man schon eine Menge therapieren.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Therapiekosten.... wurde erstellt von christine
05 Juni 2010 16:17
  • christine
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    31 Juli 2026
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z.I. In der Tageszeitung heute war ein grosser Bericht mit dem Untertitel:Krebs-, Kols,Herz, MS Patienten können in Zukunft nicht mehr mit jeder möglichen Behandlung rechnen.Die Kosten für ein Jahr "Überleben" sollen € 500.000 nicht überschreiten. In England wird noch weniger "bezahlt". Das ist leider sehr verständlich,aber im Einzelfall halt doch sehr bitter.