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Lisa77 antwortete auf Arbeitsfähigkeit
13 Mai 2018 18:10
  • Lisa77
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Hallo Intense,

ich arbeite auch mit kleinen Kindern zusammen. Bin ein halbes Jahr nach SZT wieder arbeiten gegangen. Für mich war das ok, mehr noch, ich hatte das Gefühl, ein halbwegs normales Leben zurückzubekommen. (So weit das mit Myelom eben geht). Was Infekte betrifft, hatte ich im ersten Winterhalbjahr 2-3 starke. Komischerweise dieses letzte Winterhalbjahr aber keinen einzigen! Obwohl die heftigsten Viren und Grippen in den Gruppen herumgegangen sind. Kann mir das selber nicht erklären. Eigentlich hätts ja mich als ersten treffen müssen. Langer Rede , kurzer Sinn, mir tut es sehr gut arbeiten zu gehen, trotz höherem Stress mit Kindern. Verstehe aber auch voll und ganz, wenn es anderen nicht so geht. Jeder von uns ist anders, jeder hat auch nen anderen Verlauf und Begleiterscheinungen.
LG Lisa77

Logopaedee antwortete auf Arbeitsfähigkeit
13 Mai 2018 16:16 - 13 Mai 2018 16:22
  • Logopaedee
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Hallo,
die Frage der Arbeitsfähigkeit nach der Hochdosischemo stelle ich mir ebenfalls. Ich bin als Logopäde tätig und arbeite mit Kindern. Zudem kann ich mir momentan auch nicht vorstellen, aufgrund des Stresslevels wieder zu 100% in meinen Job zurückzukehren und denke über Alternativen nach. Die Frage die mich diesbezüglich momentan stresst ist, wieviel Zeit darf/kann ich mir diesbezüglich lassen, schliesslich hat das ganze ja auch einen finanziellen Aspekt.

Liebe Grüsse
Logo
Letzte Änderung: 13 Mai 2018 16:22 von Logopaedee. Begründung: Schlussgrüsse vergessen

Schanko antwortete auf Arbeitsfähigkeit
08 Mai 2018 12:00
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Hallo
Bei meinem Mann hat es 1 1/2 Jahre gedauert bis er nach der zweiten STZ wieder Arbeiten könnte. Lass dir Zeit solange die Kasse zahlt .Denke daran das alle deine Schutzimpfungen futsch sind. Bakterien und Vieren lauern zwar überall ,aber mit einer guten Hygiene klappt das jetzt im Moment bei meinem Mann sehr gut .
LG Beate

Logopädin antwortete auf Arbeitsfähigkeit
03 Mai 2018 00:01
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Hallo Intense,
auch ich arbeite im direkten Kontakt mit dauerhaft prustenden und hustenden Kindern,
die vielleicht nachts noch erbrochen haben und/oder denen Schnodder aus der Nase läuft...
Ich habe mir incl. Reha. ein Jahr Zeit gelassen und arbeite eingeschränkt.
Gute Hygiene (vor allem häufiges Händewaschen und Handdesinfektion) haben die Infekte
auf das bei Myelompatienten übliche Maß reduziert - also Atemwegsinfekte in der Wintersaison
und echte Virusgrippe letztes und dieses Jahr ( trotz Impfung). Sowas kann man sich überall holen-das Wartezimmer eines Arztes ist sicherlich eine größere Virenschleuder als ein Kindergarten.
Liebe Grüße
Nicole

CLE084 antwortete auf Arbeitsfähigkeit
02 Mai 2018 15:03
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So ein Kindergarten ist ja ein wahres Füllhorn an ansteckenden Erkrankungen. Da ist eine "unverwüstliche Immunabwehr" eigentlich schon Grundvoraussetzung. Inwieweit du in einem solchen Arbeitsumfeld noch tätig sein kannst ist wirklich sehr individuell, aber mutmaßlich sind die Chancen da doch wohl eher gering, dass du wieder im vollem Kontakt zu deinen Schützlingen stehen wirst. Die MM Therapien beeinträchtigen ja auch meisstens das Immunsystem und so können selbst harmlose Erreger u.U. schwere Erkrankungen hervorrufen. Ich bin derzeit in Remission, trotzdem sitze ich bei meiner Ärztin auf Ihr Anraten hin, stets isoliert von den anderen Patienten in einem gesonderten Wartebereich.

Mapoli antwortete auf Arbeitsfähigkeit
02 Mai 2018 10:56
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Hallo Intense

Ich möchte Dich nicht demotivieren, aber auf eine ehrliche Frage sollte auch eine ehrliche Antwort folgen. Ich denke, die Verläufe sind immer sehr unterschiedlich und bei jedem individuell.
Ich bin nicht arbeitsfähig. Fühlte mich nach der ersten sehr lange nicht in der Lage dazu und als es wieder etwas besser wurde, kam das Rezidiv. Nun nach, der zweiten Hochdosis, bin ich noch in Behandlung.
Aber schon im Smoldering 2011, ich befand mich gerade nach der Elternzeit wieder in Arbeitssuche, sagte mir die nette Dame von der Argentur für Arbeit, mit der Diagnose sei ich nicht vermittelbar. Ich hatte beruflich viel Kontakt mit kranken Menschen.

Alles gute und einen guten Verlauf wünsche ich Dir.
Ma