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Margret antwortete auf ambulante AHB
03 Feb. 2015 09:19
  • Margret
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Ob eine Reha durchgeführt wird, entscheidet kein Arzt und keine Klinik, sondern der jeweilige Kostenträger, in aller Regel also die DRB oder Krankenkasse. Mit dem Bundesland hat das nichts zu tun.

Ärzte und Kliniken müssen aus fachmedizinischer Sicht eine Beurteilung zum Antrag abgeben. Mehr nicht.

Nach einer SZT steht Patienten im Normalfall eine Reha zu.

www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/s..._sie_ihnen_hilft.pdf


pinocchio60 antwortete auf ambulante AHB
03 Feb. 2015 07:28
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hallo ihr lieben,

also, ich war auch froh, dass ich mich zwischendurch mal zurückziehen konnte. wenn man die anwendungen richtig durchzieht ist alles sehr anstrengend.
und auch abends war ich froh, dass ich mich entspannen konnte.
würde immer wieder eine stationäre reha machen.

nochmal die bemerkung von mir:
warum sagte man mir in der uni köln, dass eine ambulante reha nach der therapie nicht durchgeführt wird? ist das abhängig vom bundesland?

grüße aus köln
marion

Bernard antwortete auf ambulante AHB
02 Feb. 2015 19:10
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Danke Margret für deine Aufführung.

Ich möchte hinzufügen, das das was gemeinhin in der Bevölkerung als Reha wahrgenommen wird eine Anschlußheilbehandlung nach einem Krankenhausaufenthalt ist. Die Kosten für eine solche wird meistens vom Sozialversicherungsträger übernommen. In der Reha soll dann über die Behandlungen hinaus ermittelt werden ob der Erkrankte (und wie&wann) seine Arbeitsfähigkeit wieder besitzt.
Wenn man das verstanden hat, hat man einen besseren Überblick.
Da es jedoch viele verschiedene Ausgangslagen der Leistungbezieher gibt, kann man nur den Rat geben sich bei seinem Kostenträger zu informieren. Tatsächlich kann es dann mal sein, das nicht die Krankenkasse oder die RV "zuständig" ist. Da kann ein Sozialarbeiter mit einem ersten Überblick helfen.

@Westfale:
ich war nach der HD so platt, dass ich froh war eine stat.Reha begonnen zu haben. Im Nachhinein könnte ich mir eine amb.Reha nicht vorstellen. Zusätzlicher Transport, Haushalt....also nee. Den Tag hätte ich ohne mehrmaligen Rückzug ins Zimmer nicht überstanden. Als Bonbon habe ich Frau und Kind mitgenommen und so haben wir eine Art Ferien daraus gemacht. Die Anwendungen waren nicht so effektiv wie ich es mir vorgestellt habe, ...egal.

gruß




Margret antwortete auf ambulante AHB
02 Feb. 2015 17:24
  • Margret
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Nur zur sachlichen Klärung:

Eine ambulante Reha unterliegt ebenso strengen Vorgaben, wie eine stationäre Reha; Einzelheiten finden sich im Sozialgesetzbuch bzw. bei der Krankenkasse bzw. dem jeweiligen Kostenträger.

Es ist nicht so, dass man mit einem Physiotherapeuten mal ein paar Termine macht...

Eine ambulante Reha wird im Unterschied zur stationären Reha in Wohnortnähe durchgeführt, der Patient kann nachts nach Hause. Er fährt morgens in die Einrichtung und ist ganztags dort. Zumeist bekommt er dort ein Mittagessen. Frühstück und Abendessen gibt es zuhause. Getränke für tagsüber muss man oft mitbringen.

Da die Behandlungen tagsüber immer mal wieder Pausen haben, muss man dann eben schauen, wo man in dieser Zeit bleibt. Man hat kein Zimmer in dem man sich mal etwas hinlegen und ausruhen kann, keinen Schrank, kein eigenes Bad etc., man ist nie allein und hat nie Ruhe und Privatsphäre. Man benutzt eben die allgemein zugänglichen Toiletten und muss sehen, dass man ein paar Stunden Leerlauf auch mal in der Cafeteria o.ä. auf Holzstühlen sitzend überbrückt. Wenn Schwimmen oder Wasseranwendungen zur Therapie gehören, ist die Sache mit dem Umziehen und den nassen Badesachen schwierig.

Insbesondere für MM'ler nach SZT, die noch geschwächt sind, ist das keine gut Wahl! Das sollte man sich sehr gut überlegen!

PS: Es wäre schön, wenn der Admin dieses Thema von Therapien in "Soziales" verschieben könnte, Danke!

AngelaR antwortete auf ambulante AHB
01 Feb. 2015 22:14
  • AngelaR
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Ja Marcus,
So meine ich das ja, wie Du das machst.
Hängt immer vom Arzt ab, was er aufschreiben will oder kann und dann eben vom Physiotherapeuten, was er draus macht....
Wenn man die Praxis kennt, sagen die genau, was man drauf schreiben lassen soll, damit die alles abrechnen können.
Gerät oder was auch immer.
Ich habe mit Physiotherapeuten in Deutschland hervorragende Erfahrungen und kann in einigen Städten ausgezeichnete Praxen empfehlen...
So eine ambulante Reha, wie Du das beschreibst finde ich echt hart.
Selbst ich muß mich nach einer Behandlung immer hinlegen und bin echt fertig und ich habe noch keine Hochdosis gehabt.
Aber vermutlich ist das der "Müll" aus meinem Betonkörper, den dann die Niere verarbeiten muß und das schlaucht mich danach.
Alles Liebe und Ihr werdet das schon entsprechend hinkriegen
Angela





Leni antwortete auf ambulante AHB
01 Feb. 2015 12:36
  • Leni
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Hallo Westfale,
ich denke,dass eine ambulante Reha nach einer SZT eher Stress bedeutet.
Man muss meist sehr früh in der Reha Klinik sein und hat zwischen den einzelnen Terminen kein eigenes Zimmer,in dem man sich aufhalten kann.
Auch die Ansteckungsgefahr,wie Marcus ja schon schreibt,ist nicht zu unterschätzen.
Nach meiner Spondylodese 2012 habe ich eine Reha gemacht,die mir leider nicht viel gebracht hat.
Und einen Keim habe ich mir da auch eingefangen.
Nach meiner HD und SZT vor einem Jahr hatte ich die gleichen Überlegungen,wie Du. Habe mich dann aber für Physiotherapie und Entspannungsübungen von zu Hause aus entschieden.
Damit habe ich mich sehr schnell erholt und konnte ansonsten bequem zu Hause bleiben.
Für mich war das die beste Lösung.
Liebe Grüße,
Leni