Nur zur sachlichen Klärung:
Eine ambulante Reha unterliegt ebenso strengen Vorgaben, wie eine stationäre Reha; Einzelheiten finden sich im Sozialgesetzbuch bzw. bei der Krankenkasse bzw. dem jeweiligen Kostenträger.
Es ist nicht so, dass man mit einem Physiotherapeuten mal ein paar Termine macht...
Eine ambulante Reha wird im Unterschied zur stationären Reha in Wohnortnähe durchgeführt, der Patient kann nachts nach Hause. Er fährt morgens in die Einrichtung und ist ganztags dort. Zumeist bekommt er dort ein Mittagessen. Frühstück und Abendessen gibt es zuhause. Getränke für tagsüber muss man oft mitbringen.
Da die Behandlungen tagsüber immer mal wieder Pausen haben, muss man dann eben schauen, wo man in dieser Zeit bleibt. Man hat kein Zimmer in dem man sich mal etwas hinlegen und ausruhen kann, keinen Schrank, kein eigenes Bad etc., man ist nie allein und hat nie Ruhe und Privatsphäre. Man benutzt eben die allgemein zugänglichen Toiletten und muss sehen, dass man ein paar Stunden Leerlauf auch mal in der Cafeteria o.ä. auf Holzstühlen sitzend überbrückt. Wenn Schwimmen oder Wasseranwendungen zur Therapie gehören, ist die Sache mit dem Umziehen und den nassen Badesachen schwierig.
Insbesondere für MM'ler nach SZT, die noch geschwächt sind, ist das keine gut Wahl! Das sollte man sich sehr gut überlegen!
PS: Es wäre schön, wenn der Admin dieses Thema von Therapien in "Soziales" verschieben könnte, Danke!