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lisa_kotschi antwortete auf Erwerbsminderungsrente
26 Dez. 2017 09:19
  • lisa_kotschi
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Guten Morgen Michael,

Euer Widerspruch kann erst einmal formlos -ohne jede Begründung- sein. Damit bekommt ihr einfach mehr Zeit, um eure Argumente gut vorzubereiten.

Liebe Grüße
Lisa

Michael-FL antwortete auf Erwerbsminderungsrente
25 Dez. 2017 22:11
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Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Ja, Bifis bekommt sie bereits seit Oktober, allerdings ist das jetzt unter der SZT im Dezember leider nicht durchgeführt worden.

Die Berechnung ist - wie vermutet - tatsächlich falsch, weil etwa 50% der anrechenbaren Leistungsbezüge für 2013-2016 noch fehlen. Das konnte ich zwischenzeitlich nachrechnen, das Punktesystem ist relativ einfach zu verstehen, wenn man etwas Excel beherrscht ;-) Die Nichtberücksichtigung ist allerdings günstiger für uns...

Mittlerweile habe ich von den Ärzten, die sie vor der Diagnose behandelt haben, zusätzliche Berichte erhalten. Daraus bastel ich die Tage mal einen Widerspruch, um den Eintritt der Erkrankung auf früher im Jahr anerkannt zu bekommen.

lisa_kotschi antwortete auf Erwerbsminderungsrente
17 Dez. 2017 18:33
  • lisa_kotschi
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Lieber Michael,

ergänzend zu Miras Vorschlag einen einschlägigen Fachanwalt aufzusuchen, kommen folgende Anlaufstellen infrage - je nachdem, welche es bei Dir vor Ort gibt:
  • Vdk
  • Verbraucherzentrale oder
  • Rentenberatungsstelle (ich selbst habe dort, allerdings nicht für die EU, gute Auskunft bekommen)

    Vergiss keinen Fall, einen schriftlichen Widerspruch einzulegen, damit Du keine Fristen versäumst. Dann habt ihr genügend Zeit, weiteres zu klären.

    Einen schönen Adventabend
    Lisa

Volker07 antwortete auf Erwerbsminderungsrente
17 Dez. 2017 18:00
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Hallo Michael,

sofern dir noch niemand anderes zu deinem Punkt 3. geantwortet hat, hier mein Beitrag: Da du leider nur wenig über die Therapie schreibst, frage ich zuerst, ob deine Frau Zometa-Infusionen erhält? Das sollte sie nämlich unbedingt bekommen! Auch ich hatte (reichlich) Wirbelbrüche, die mir große Schmerzen bereitet hatten. Eine Zeitlang habe ich nur im Bett gelegen und konnte mich nur unter großer Willensanstrengung mit krampfartigen Muskelschmerzen zur Toilette bewegen. Danach habe mehrere Wochen ein Korsett getragen. Warum ich dies so ausführlich schreibe? Weil ich heute keine Schmerzen mehr habe, Auto fahre, Sachen schleppe, usw. Einmal pro Jahr lasse ich den Knochendichtestatus (nicht verwechseln mit einer Osteo-CT im Rahmen der MM-Diagnostik!) in einer Röntgenpraxis ermitteln. Die Bisphosphonatinfusionen haben geholfen. Also kann ich (Patient) deiner Frau Hoffnung machen, dass sie wahrscheinlich wieder körperlich erheblich leistungsfähiger nach den Bifis werden wird als sie wohl momentan ist. Aber es dauert, eher Monate als Wochen.
Beste Grüße
Volker

Mira antwortete auf Erwerbsminderungsrente
17 Dez. 2017 12:02 - 17 Dez. 2017 12:21
  • Mira
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Hallo Michael
bin nur zufällig auf dein Beitrag gestoßen. Zu deine Fragen:
1. es wird eigentlich nur das berücksichtigt werden was gemeldet wurde. Die Berechnung ist aber nicht einfach erklärt, es gibt da ein Punktesystem.
2. Wenn der/die Versicherte nach 1961 geboren ist, gibt es nur noch eine Erwerbsunfähigkeit, keine Berufsunfähigkeit mehr. Heißt: sobald der/die Person in der Lage mehr als 3 Stunden/Tag in egal welche Position zu arbeiten, wird dies angerechnet.
3. Versorgungsamt und Rentenkasse haben ihre eigene Regeln.
4. Die 7 Monate Wartezeit kann man u.U. umgehen.
Ich kann euch nur raten einen Anwalt im Sozialrecht aufzusuchen. Wenn der Einspruch stattgegeben wird, muss die Rentenkasse die Kosten für den Anwalt zahlen. Und eine Beratung kostet in aber der Regel auch nur € 150-180.
Man muss innerhalb der Frist Einspruch gegen den Bescheid einlegen, ohne Begründung, und mitteilen dass die Begründung folgt.
Die Rentenversicherung holt sich die Stellungnahmen der Ärzte ein, es sind aber deren Ärzte die dann entscheiden was wie berücksichtigt wird. Das die Rente auf 2 oder 5 Jahre befristet ist, ist leider meist so. Die verlängern aber wenn sich nichts zum positiven geändert hat. Ist trotzdem lästig.
Wünsche euch alles Gute
LG
Mira
Letzte Änderung: 17 Dez. 2017 12:21 von Mira.

Michael-FL antwortete auf Erwerbsminderungsrente
16 Dez. 2017 21:53
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Moin Moin liebe Forumsfreunde

die EU-Rente ist anscheinend ein Dauerbrenner. Für meine Frau habe ich heute den Bescheid erhalten, daher möchte ich kurz berichten, was passiert ist, welche Gedanken ich dabei habe und was ich gedenke, zu tun. Über Anmerkungen dazu freue ich mich sehr.

Was ist passiert? Bei meiner Frau wurde im August 17 MM diagnostiziert, nachdem sie bereits monatelang Rückenschmerzen hatte. Die Schmerzen kamen von den Osteolysen, aber auch von bereits gebrochenen Wirbeln (mittlerweile mindestens 3). Ende Oktober habe ich einen Antrag auf Rente gestellt und dabei auch gleich den Versicherungsverlauf geklärt. Es fehlten noch so einige Dinge- z.B. hatten wir nie die Geburtsurkunden der Kinder eingereicht, um die Kindererziehungszeiten berücksichtigt zu bekommen. Ihr "Einkommen" in den letzten Jahren bestand aus Beiträgen der Krankenkasse für die Pflege unserer behinderten Tochter und meiner kranken Schwiegermutter. Für 2013-2016 Jahre waren die Zeiten nicht komplett gemeldet. Während ich mich noch mit Nachdruck um die Nachmeldung dieser Zeiten kümmerte erfuhr ich bei einem Telefonat mit der RV, dass der Fall bereits in der Prüfung sei und der Versicherungsverlauf auch nebensächlich sei aufgrund der Entscheidung des Arztes.
Heute kam der Bescheid mit einer auf zwei Jahre befristeten EU-Rente ab August 2017. Mit 7 Monaten Wartezeit beginnt der Zeitraum der Rentenzahlung somit im März 2018.

Was ich mich frage -
1. Wieso konnte der Bescheid erstellt werden, obwohl für 3 Jahre nur das "halbe" Einkommen gemeldet war. Insbesondere die Hochrechnung auf die kommenden Jahre resultiert doch nach meinem Verständnis an den gemeldeten Beträgen der letzten Jahre.
2. Ist es eventuell möglich, den Eintritt der Erwerbsminderung bereits auf den Zeitpunkt der ersten Untersuchungen zu den Rückenschmerzen anerkannt zu bekommen? Bereits zu dieser Zeit war sie zur Ausübung ihrer Tätigkeit, nämlich der Pflege unserer Tochter, nicht mehr einsatzbereit. Eine AU gibt es aber für solche Fälle leider nicht :-/
3. Ist es tatsächlich möglich, dass die Brüche wieder so in dern Griff bekommen werden, dass eine Pflegetätigkeit wieder möglich wird?
4. Das Versorgungsamt hat 100% Schwerbehinderung festgestellt mit den Kennzeichen g, B und aG (weil auch noch weitere "alte" Schädigungen an den Beinen und Füßen vorliegen). Eine erste Recherche ergab, dass hier keine Querverbindungen zwischen Rentenversicherung und Versorgungsamt festgestellt werden können. Warum ist das eigentlich so und ist das zulässig und "richtig"?

Was ich tun werde - auf jeden Fall zunächst noch einmal die Rentenhöhe hinterfragen. Und dann besorge ich mir Stellungnahmen der Ärzte wegen des Eintritts der Erwerbsminderung.