Liebe erboste Foristen,
Nur mein Frust hatte ich loslassen wollen und geschrieben, dass Deutschland im Verhältnis zu seinem Reichtum so ziemlich das Letzte ist, wie es sich zu Kindern verhält. Und diese Erfahrung habe ich gemacht. Ich bin voll arbeiten gegangen und habe mit dem Geld nicht ausgereicht und unter Sozialhilfesatz gelbt, wiel ich nicht die Wohnung verlassen wollte und konnte. ( ich konnte die Kinder nicht zusammen in ein Zimmer lassen, mein Sohn war ADHS Kind) Dafür muß man dann darlegen, falls man Wohngeld haben möchte, bzw. die Anforderung kam damals von der Krankenkasse, - ob man von seinem Arbeitgeber einen Kaffee bekommt, wieviel man im Monat für Spülmittel, Nahrung und Kostmetik ausgibt,. mit Belegen, weil man sonst den Staat betrügt., wenn man mit weniger Geld auskommt.. ect. Ich habe es daraufhin aufgegeben, jedwede Sozialleistungen zu beantragen. Und ich wurde im Gymnasium beschimpft, weil ich doch mal ein Jahr mit den Kindern von Arbeitslosengeld gelebt habe, eine "Fraktion" gab es da nicht, ich war die erste und alleinige Mutter, die Hilfe bekam. und für Klassenfahrten an die Schule herangetreten ist. Auch als ich fragte, wie das mit Schulspeisung ist, erntete ich Hohn und Spott der zu Hause bleibenden Beamtenmütter... Das hat sich mittlerweile geändert, aber ich habe dafür die ganze Schulzeitr meiner Kinder im Elternbeirat gekämpft. Als sie dann raus waren, begann die Mittagsverpflegung....
Ich stehe zu meinem Beitrag.
Aber es ist ja durchaus möglich, dass Andere bessere Erfahrungen als ich gemacht haben mit Ämtern ect.
Man hat mich auch gehindert arbeiten zu gehen, da es die Gesetze so vorsehen, dass man zu Hause bleibt, bis die Kinder 12 Jahre alt sind! Ich habe dann trotzdem artfremde Arbeit gefunden....
Wie gesagt, das ist ein Buch wert und ich bin auch dran,. mein Leben mal durchzusortieren, falls ich Zeit finde und alles aufzuschreiben.
Ales Gute und Liebe Grüße an alle, die es brauchen
Angela