Hallo zusammen,
Bin seit ende 2010 an dem Multiplen Myelom Typ-IgA-Kappa, Stadium 3, erkrankt.
Habe seit dem zwei autologe Stammzelltransplatationen hinter mir, die ich anschließend nach der 100 tägigen Wartezeit, mit einer Reha Maßnahme in Bad Kreuznach beendet habe. Seit April 2012 nehme ich Revlimid, erst die 25mg Dosis. Seit August 2012 die 15mg Dosis, da ich doch ziemlich mit den Nebenwirkungen wie Trägheit, allgemeine Lustlosigkeit der Nahrungsaufnahme und später auch noch mit Trombose zu kämpfen hatte.
Aufgrund dieses schlechtereren Gesundheitszustandes wollte ich noch eine weitere Reha in diesem Jahr beantragen, wobei mir irgendwie in Erinnerung geblieben war, dass man nach einer Stammzelltransplatation grundsätzlich den Anspruch auf eine Reha hat. Sowie noch eine weitere, im Jahr darauf.
Geagt getan, doch die neue Reha wurde mir jetzt vom DRV Bund abgelehnt, mit der Begründung :
1. Ihre Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert ist
und
2. voraussichtlich
a. bei erheblicher Gefährdung der Erwerbsfähigkeit diese durch
Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder Teilhabe am
Arbeitsleben abgewendet werden kann
oder
b. bei geminderter Erwerbsfähigkeit diese durch Leistungen zur
medizinischen Rehabilitation oder Teilhabe am Arbeitsleben
wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann oder
deren wesentliche Verschlechterung abgewendet werden kann.
Diese Vorraussetzungen liegen bei Ihnen nicht vor.
Sie beziehen bereits eine Rente wegen voller Erwerbsminderung.
Ihre Erwerbsfähigkeit kann durch eine onkologische Rehabilitation in
absehbarer Zeit nicht wesentlich gebessert werden oder wieder hergestellt werden.
Ist ja alles schön und gut, aber habe ich mich da irgendwo mal verhört, das tatsächlich nur eine Reha nach Stammzelltranplatation
gemacht werden darf?
Wer weiss hier Rat?
Mfg
Michael