Hallo liebe Mitstreiter,
gestern kam endlich nach 10 Monaten Kampf mit der Rentenversicherung Bund der Bescheid. Rente wegen Teilerwerbsminderung befristet bis 2019. Es waren mindestens 9 Telefonate bzgl. Abklärung fehlender Dokumente, nicht auffindbar Arztbrief, etc. notwendig um die RV endlich zum Handeln und Entscheiden zu bewegen.
Meine Frau wollte die Teilerwerbsminderungsrente, da sie unbedingt noch 5 Std./ Tag arbeiten möchte. Solange es geht. Da sie beruflich im caritativen Sektor tätig ist, und hier das kirchliche Arbeitsrecht gilt, musste sie jetzt einen Antrag auf Weiterbeschäftigung nach Teilerwerbsminderungsrente bei ihrem Arbeitgeber (Caritas) stellen. Sonst hätte die Möglichkeit bestanden ihr fristlos zu Kündigen. Solche Gesetze sollte es heute nicht mehr geben!!! Zum Glück hatte ihr ihr Arbeitgeber im Rentenantrag und explizit in einem gesonderten Schreiben das Vorhandensein eines sog. "leidensgerechten Arbeitsplatzes" bestätigt und ihre Weiterbeschäftigung nie in Frage gestellt.
Die Arbeit tut ihr momentan sehr gut, auch wenn ich versuche sie etwas zu bremsen.
Da sie über die 18 Monate Krankengeld War, bekam sie 1100€ monatlich Arbeitslosengeld seit August 2015.
Was sich jetzt bei der Rentenberechnung als zu hoch für eine Nachzahlung herausstellte.
Wie soll den ein Patient in Deutschland überleben, der nicht verheiratet ist und einen Ehemann mit gutem Einkommen hat??? Da verstehe ich unsere Sozialsystem nicht so ganz...aber das ist ein anderes Thema,
Wir sind zur Zeit sehr glücklich und haben in den letzten Jahren gelernt wieder "der Chef unsres eigenen Leben" zu werden. Trotz MM. Das Leben geht weiter, man muss es nur zulassen und das positive erkennen...
Gruß
SAMURAINER