Hallo in die Runde!
Möchte hier andieser Stelle die Aufforderung des sich im Forum
zu beteiligen und meine Erfahrung in Bezug auf Rente,Ärzte etc
kundtun.
Bin seit Juni 2011 wegen des MM krankgeschrieben,habe Chemo,
HD,autologe Stammzelltransplation bis auf Allergie und Schock
wegen Antibiotikaallergie gut,ja nun inzwischen bestens bewältigt,
das heist,es ist nix mehr nachweisbar,babe noch keine Brüche,
nur 2 Osteolysenstellen(Schädel und linker Oberarm).Also,wie
mein Hausarzt sagte,davon träumen andere nicht mal,die
diese Krankheit haben,auf so ein Niveau zu kommen.Das mich
das Happy macht ,versteht sich von selbst.Am liebsten möchte
ich mit dieser Version einen Vertrag so zu auf Lebenszeit machen
und hier allen Zweiflern und Skeptikern Mut machen.Aber,auch ich
hatte Zweifel,als es um die Erhaltungstherapie(2012) ging,ob
es Sinnvoll ist bzw. mir Nutzen bringt bei CR Revlimid zu schlucken
oder nicht. So habe ich es nach kurzer Einnahmezeit abgelehnt
und nun sind von selbst die letzten Spuren nicht mehr vorhanden.
Juchhu!
Im Juli 2012 stellte ich auf eingehendes anraten meines Haus-
arztes einen Antrag auf EU-Rente.Dieser wurde 2 mal abge-
lehnt.Weiterhin war mein Hausarzt der Überzeugung,ich sei
nicht arbeitsfähig,2-3 Tage arbeiten und alles ginge von vorne
los,meinte er.So beauftragte ich eine Anwältin,beim Sozial-
gericht Klage einzureichen,das war im Februar dieses Jahr.
Kurz nach Eingang der Klageschrift erhielt ich vom Gericht
die Aufforderung wieder alles über Krankheitsgeschichte und
Lebensweg anzugeben.Selbiges hatte vorher die RV verlangt.
Onkologe und Hausarzt bekamen ebenfalls die Aufforderung,
Stellung zu beziehen.Wobei der Onkologe sich auf die Werte
und Untersuchungsergebnisse bezieht und der Hausarzt auf
allg. Befindlichkeit.Dieser wohnt und arbeitet hier im gleichen
Ort.So sieht man sich hin und wieder auf der Strasse.Ich halte es
für mich von Anfang an so,das ich viel laufe bzw. radle und
zwar hier im Gebiet und nur wenig weter weg bin.Das tu ich
je nach Befindlichkeit von Anfang an und es tut unheimlich gut.
Nun ist es so,das mich der Hausarzt bei stabil bleibenden Werten
und Befinden mich ggf. nächstes Jahr für wieder arbeitsfähig
hält,worüber ich mich vorm Moment riesig gefreut habe.Nun nach über einem
Jahr Nein zur Arbeitsfähigkeit und Krankschreibung teilt er dem
Sozialgericht mit,was er bisher wehement ablehnte.Ich habe kein Problem
mit der nun wieder Rückkehr ins Arbeitsleben,aber mit der abrupten Kehrtwendung schon.Hätte man erst eine Abwartehaltung eingelegt und
nach dieser Zeit von 2 Jahren wie der Onkologe gesagt hat,ob ich wieder
arbetsfähig bin oder nicht wäre mir sehr viel Anstrengung erspart geblieben.
Zeitweise war es intensiv so,das es beim Hausarzt mehr um den Schrift-
verkehr ging als um die Krankheit und die Krankheit mit Anwältin besprach
um sie vor Versicherung und Gericht zu verteidigen und zu rechtfertigen.
Dazu kommt,das ich noch nicht zur Kur war.Erst hiess es nein wegen des
Immunsystems und heute sagte er, ich bräuchte durch meinen guten
Zustand keine mehr und ich wäre oft im Dorf zu sehen.Nun nimmt mir
diese Ansage die Luft,ich mache mir nun auch Sorge,ob ich im näheren
Umkreis arbeiten kann,im Falle eines Falles,oder muss ich 40km in die
Stadt jeden Tag,haben wir doch ein Haus hier,an dem hängt meine Seele-oder verkrieche
ich mich wie der Igel im Bau-ja ich lebe und es geht mir gut und das zählt.Was für ein
Schindluder mit mir getrieben wird,macht mir Angst und Kopfschmerzen.Reicht es nicht
die Krankheit zu haben...und...und...und Elvi.