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Diddlmaus antwortete auf Einweisung ins Krankenhaus
05 Sep. 2013 12:27
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    21 Oktober 2012
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Lieber Jürgen,

Ich bin erfreut zu lesen, dass der "Alarm weniger dringlich" ist als zuerst befürchtet. Du kennst Dich und Deinen Körper am besten...

Wenn ich in der Nähe wär, ich schwörs, ich würd Dir sofort die Hand reichen und mit Dir das Laufen üben! Dass Deine Haushaltshilfe aber etwas ängstlich reagiert, kann ich auch nachvollziehen. Sie will halt nichts falsch machen, gell?

Das Inliner könntest Du ja mal vorübergehend in ner Kiste einmotten und kurzerhand die guten alten Discoroller für Deine Fahrten nutzen :wink:

Bekommst Du denn im Moment gar keine Medikation? Auch keine BiFis? Entschuldige, falls die Frage überflüssig wäre, aber da hab ich jetzt gerade den Überblick nicht. Oder wären Bifis denn nicht eine Überlegung wert?

Lieber Jürgen. Komm. Nimm die Finger ausm Mund. Nägelkauen ist unschön. Und es lenkt ab. Es lenkt ab von den Naturschönheiten, die sich jetzt wieder täglich vor unseren Fenstern abspielen. Weisse Wiesen vom Morgentau. Dahinschleichede Nebelschwaden, vorbeiziehende Vogelschwärme.

Pass gut auf Dich auf!

Grüsse an Dich. Und Arschtritt an Plasmo!

Diddlmaus

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

jürgenk antwortete auf Einweisung ins Krankenhaus
03 Sep. 2013 16:34
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    25 August 2011
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Hallo Ihr Lieben
Eine Antwort bin ich Euch schuldig. Auch und besonders den privaten Schreibern.
Von meinem Vorhaben der Einweisung ins Krankenhaus bin ich abgewichen. Nachdem mein Onkologe mir die CDs mit dem Arztbericht gesandt hatte, erkannte ich einen weniger dringlichen Alarm.
Der Radiologe schreibt von Bruchgefahr des Oberschenkels links und rechts. Diese war schon mal schlimmer, da hieß es extreme Bruchgefahr. Jetzt ist zu lesen, dass der Zustand der Knochen allgemein und auch an den Oberschenkeln zu den älteren Aufnahmen unverändert ist. Nun ist mir bekannt, dass die Aufnahmen davor schon extrem brüchige Oberschenkel zeigten. Im Februar hatten sie sich erholt.
Mit dem Befund ging ich letzten Sommer drei Stunden durch den heißesten Tag des Jahres. Über die Leistung nach meiner Querschnittslähmung war ich glücklich. Nun musste ich wegen dem Winter eine Pause einlegen. Mit dem Frühjahr begann ich an der Hand meiner Haushaltshilfe wieder zu laufen. Das klappte super bis die Meldung von der Bruchgefahr kam. Da traute sich meine Hilfe nicht mehr, mir beim Laufen zu helfen. Das betrübt mich.
Immerhin stehe ich jetzt nicht mehr unter Therapie. Damit kann die Auflösung des Knochens schnell gehen und mich von den Füßen holen.
Früher wäre ich mit diesem Befund Inliner fahren gegangen. Heute schaue ich ängstlich Nägel kauend aus dem Fenster. Aber ins KH gehe ich jedenfalls mit dem Befund nicht freiwillig.
Auf meine Anfrage erhielt ich herzerwärmende Zuschriften.
Vielen Dank für Eure Mühe und Anteilnahme.
LG
Jürgen

jürgenk antwortete auf Einweisung ins Krankenhaus
17 Aug. 2013 13:43
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    25 August 2011
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Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten. Für den Notfall bin ich nicht geeignet. Vor allem fiel mir auf, dass ich gar nicht weiß, welches Krankenhaus die oben zitierte machte. Sie wurde nur von meinem Onkologen so wiedergegeben.
Nun will ich den Onkologen einbeziehen und mit ihm gemeinsam eine Lösung in meinem Sinne finden. So was kennt er schon von mir.
Sollte er sich stur stellen, betrachte ich Volkers Vorschlag näher.
Allen ein schönes Wochenende
Jürgen

Volker07 antwortete auf Einweisung ins Krankenhaus
16 Aug. 2013 21:39
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Hallo Jürgen,

habe soeben deine Notiz gelesen. Dazu erlaube ich mir folgende Anmerkungen: NIEMAND braucht im Notfall, und davon gehe ich bei deiner Vorgeschichte aus, die ich über längere Zeit verfolgte habe, einen Arzt für eine Einweisung in eine Klinik. Das gilt sowohl für GKV als auch für PKV-Patienten. Ich habe in solchen Fällen einen der bekannten Krankentransportdienste (Maltheser, Johanniter, Gard oder die mit dem Pluszeichen) angerufen. Du solltest dir nur vorher überlegen, in welche Klinik sie dich bringen sollen, Das muss nicht die nächstgelegen sein. Aber erkundige dich vorher, ob das KH am Wochenende auch ein OP-Team bereit hat. Und dem Transportdienst solltest du am Telefon sagen, ob sie mit Beleuchtung und Musik kommen sollen. Wenn du die Nummer des Transportdienstes nicht hast, dann frage bei 112 oder 116117 nach. Auf der Notaufnahme kann es dauern, bis sich jemand um dich kümmert. Ich kann ein Lied davon singen! Zuerst kommen natürlich die Fälle für die Intensivstation, zB. die Unfallopfer. Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.
Gruß Volker

rudi antwortete auf Einweisung ins Krankenhaus
16 Aug. 2013 20:51
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    23 Oktober 2009
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Hallo Jürgen,
das ist das dubiose an den Knochenschäden und der medizinischen Indikation bzw. Intervention.
Die ortophädischen Chirurgen operieren erst wenn etwas gebrochen ist.
Der Verdacht auf demnächst brechende Knochen reicht nicht aus oder gibt dem Arzt nicht "das Recht" gleich präventiv zu handeln und dem Patienten eventuell viele Schmerzen zu ersparen. Das ist leider so.

Auch große Osteolysen werden meistens erst durch Kyphoplastie oder anderes behandelt wenn es schon gekracht hat, denn nur dann kann der Arzt eine "begründbare" Überweisung zum Chirurgen herausschreiben.

Damit müssen wir wohl zumindest als Kassenpatienten leben. Bei den Privatversicherten könnte es anders laufen ?

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Jeanny150765 antwortete auf Einweisung ins Krankenhaus
16 Aug. 2013 19:00
  • Jeanny150765
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    17 Juni 2010
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Hallo Jürgen,

die Geschichte ist unglaublich....
Ich würde in ein anderes Krankenhaus zur Notaufnahme gehen und darauf bestehen behandelt zu werden.

Armer Jürgen

LG
Jeanny