Zum Hauptinhalt springen
MarcWen antwortete auf Rechtliche Fragen zur Reha
23 Juli 2013 11:53
  • MarcWen
  • Autor
  • Offline
  • 364 Beiträge seit
    09 Juni 2011
Mehr
Danke, ich habe mich mal telefonisch gemeldet. Heute waren auch die Unterlagen der Rehaklinik und Termin im Briefkasten.

lisa_kotschi antwortete auf Rechtliche Fragen zur Reha
20 Juli 2013 09:46
  • lisa_kotschi
  • Offline
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Mehr
hallo Marcus,

wenn Du einigermaßen sicher gehen willst, die Fallstricke der Agentur für Arbeit bzw. Rentenversicherung zu umgehen, schlage ich Dir vor, Dir Rat bei der Deutschen Leukämie- und Lymphom-Hilfe, DLH, zu holen. Dort gibt es zu diesen Fragen eine hohe Expertise.

Du erreichst den Patientenbeistand bei der DLH telefonisch unter:
0228 33 88 9-200. Sie sind erreichbar montags bis freitags von 9:00-12:00 Uhr und von 14:00-16:00 Uhr, außer Mittwochnachmittag.

Darüber hinaus via Email:
Dr. med. Ulrike Holtkamp unter u.holtkamp@leukaemie-hilfe.de oder
Dr. med. Inge Nauels unter i.nauels@leukaemie-hilfe.de

Die allgemeine Email lautet: info@leukaemie-hilfe.de

Dort wirst auch sicher etwas zu evtl. Fristen, Einsprüchen u.ä. erfahren.

Alles Gute
Lisa


Harry antwortete auf Rechtliche Fragen zur Reha
19 Juli 2013 19:26
  • Harry
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
Mehr
Hallo Marcus,
zu den rechtlichen Fragen kann ich Dir nichts sagen, aber ich war schon zweimal in der Nahetal-Klinik. Da ich heute wieder etwas größere Probleme mit den Augen habe, muß ich das Schreiben auf Samstag oder Sonntag verschieben. Vielleicht können wir dann auch evtl. über Skype kommunizieren oder mal telefonieren.

LG
Harry

jürgenk antwortete auf Rechtliche Fragen zur Reha
19 Juli 2013 16:34
  • jürgenk
  • Offline
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Mehr
Hallo Marcus,

Arbeit geht jedenfalls der Rente vor.
Der Antrag für die Reha wurde von der Agentur für Arbeit (oder Rentenkasse ) gestellt, weil man wegen Deiner Erkrankung von dauerhafter AU ausging.
Natürlich kannst Du Dich eben von der Agentur in diesem Fall noch beraten lassen. Jetzt wäre der Ablauf die Reha mit dem Ziel, Dich arbeitsfähig zu machen. Gelingt das nicht, wird der Antrag auf Rente gestellt. Hier arbeiten die Behörden zusammen.
Aber Achtung, die Reha jetzt ausschlagen hat durchaus rechtliche Folgen. Bist Du dann doch nicht arbeitsfähig, kann Dir das Nachteile im ALG II bringen.
Es ist also alles im grünen Bereich.
LG
Jürgen

KPH antwortete auf Rechtliche Fragen zur Reha
19 Juli 2013 16:32
  • KPH
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
Mehr
Hallo Marcus,

so, wie die Agentur für Arbeit versucht, die Arbeitsfähigkeit des Kunden zweifelsfrei festzustellen, damit deren Zuständigkeit gegeben ist, so ist dies beim Rententräger nicht anders. Durch eine bewilligte Reha versucht der Rententräger, eine Erwerbsunfähigkeit ggfs. zu verneinen, wenn dadurch die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt werden kann.

Nun schreibst du ja, du willst in Absprache mit dem AG auch wieder ins Arbeitsleben zurück. Da solltest du die Reha auch in Anspruch nehmen. In den überwiegenden Fällen wirkt sich eine Reha positiv auf Körper und Seele aus.

Um eventl. Nachteile zu vermeiden solltest du auch deshalb die Reha durchziehen. Wenn du sie jetzt nicht antrittst und wider Erwarten die Wiedereingliederung beim AG nicht so verläuft, wie man sich das vorstellt, dann macht es sich beim Rententräger nicht gut, wenn eine angebotene Reha abgelehnt worden ist.

Mach es einfach - schaden kann es nicht.

Leider kenne ich die Klinik Nahetal nicht näher, so dass ich darüber nichts sagen kann.

Weiterhin alles Gute und liebe Grüße
Klaus

Rechtliche Fragen zur Reha wurde erstellt von MarcWen
19 Juli 2013 15:26
  • MarcWen
  • Autor
  • Offline
  • 364 Beiträge seit
    09 Juni 2011
Mehr
Hallo,

heute war ich doch etwas verwundert, als ein dicker Umschlag von der DRV im Briefkasten war, Bescheid über die Bewilligung einer Reha für 3 Wochen in Bad Kreuznach.

Verwundert schon, weil ich selbst eigentlich keinen Antrag zur Reha gestellt habe. Im Mai lief mein KG aus und ich sollte mich bei der Agentur für Arbeit melden, was ich getan habe und beziehe nun quasi ALG 1 für max. 1 Jahr. Mit diesem Antrag war verbunden, dass ich auch einen Antrag auf Rente stelle, was ich natürlich getan habe, wahrscheinlich hängt das damit zusammen.

Also was nun tun, der Bescheid trifft mich völlig unvorbereitet. Gestern hatte ich noch mit meinem Arbeitgeber gesprochen und eine baldige Wiedereingliederung in Aussicht gestellt. Ich möchte noch das vorgezogene d365 Stating Anfang August abwarten, darauf aufbauend dann die postallo Therapie und wenn das gut verträglich ist, wieder anfangen zu arbeiten.

Wie muss ich mich nun verhalten. Sollte ich die Reha trotzdem antreten? Wer kennt die Klinik Nahetal? Würden mir durch eine Ablehnung Nachteile enstehen? Wie ihr seht, ich war da absolut nicht vorbereitet und schaue gerade etwas bescheiden auf den ganzen Stapel von Bescheiden und Formulare.

Grüße, Marcus