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minze antwortete auf Job verloren
17 Mai 2013 11:57
  • minze
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    31 Juli 2026
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Hallo! Das ist natürlich eine schwierige Situation und ich wünsche dir Stärke und Kraft in dem, was du tust. Gerade bei sehr schweren Lebensentscheidungen hat es mir immer geholfen, wenn ich mich anonym mit einer professionellen Beraterin am Telefon oder Online austauschen konnte. Schau mal unter diesem Link . Vielleicht das ja auch was für dich?
Grüße

Bernard antwortete auf Job verloren
14 März 2013 15:44
  • Bernard
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    31 Juli 2026
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habe heute in dem Zusammenhang gelesen:
www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/berliner...-article1652249.html
die Sache ist aktuell, vllt kann man damit die Sachbearbeiterin hinhalten...
Hilft nicht wirklich in deiner Situation, dass ist schon klar.
Viel Glück für deine richtige Entscheidung.
gruss

joseph antwortete auf Job verloren
14 März 2013 13:37
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abifiz schrieb: Frankreich:
Mais non, pas de tout!!! Finger weg. In solchen unmenschlichen Situationen kann ein Kulturwechsel die letzte erschlagende Überforderung sein. Und mit dem dortigen Gesundheitswesen hättest Du Deine Sorgen.


Hallo Ibifiz

Da kann ich dir nicht recht geben, was das Gesundheitswesen anbelangt. Europaweit ist das deutsche Gesundheitswesen lange nicht an erster Stelle und ein staatlich reguliertes Versicherungswesen ist mit Sicherheit besser als ein zum teil Privates über Privatversicherer.

Frankreich und Luxemburg haben ein verstaatlichtes Gesundheitswesen, stehen eigentlich besser da.

Desweiteren sind die Krankschreibungsrechte denk ich viel besser als in Deutschland:wink:

vosdroits.service-public.fr/particuliers/F3053.xhtml

Aber, lese selber, hier stehts drin.

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Hi Angela

Tja, schwierig einen Rat zu geben, da weder bekannt ist, ob du als Selbständiger Honorar bezahlter Angestellter , oder als Lohnempfänger in Deutschland oder Frankreich tätig bist.

In Frankreich hast du zumindest sehr starke Mietrechte, kaufen würd ich aktuel nicht zu diesem Zeitpunkt, da der Markt leicht gegen Süden tendiert (Habe meine Häuser noch ohne 34% Besteuerung an den Mann gebracht), wenn ich heut zurück gehen würde, käme nur eine Langzeitmiete in Frage und diese sind zu finden, jeh nach Gegend ab 350 € pro Monat mit kleinem Garten.

Betreff : Arbeit

Versuchs mal über

deutsch.monster.lu/

Liebe Grüsse

Joseph






AngelaR antwortete auf Job verloren
14 März 2013 12:59
  • AngelaR
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Ihr Lieben,
Danke, tut schon gut, Grüße zu erhalten.

Ich kenne es, vom Sozialamt abhängig zu sein, es ist demütigend und widerlich. Man wird behandelt, wie ein Verbrecher, darf den Ort nicht verlassen, muß jede Arbeit annehmen ect... Zumutbar ist jede Wohnung, egal wo und wie, die den Kriterien entspricht. ( Quadratmeter und Mietobergrenze) Ich hatte damals sogar Gutachten von einer Ärztin, dass es meinem Sohn schaden würde, die Wohnumgebung zu verlassen und er ein eigenes Zimmer braucht, keine Chance, ergo, habe ich unter Sozialhilfeniveau gelebt, es ging irgendwie, zum Essen hat es gerade gereicht. ( Ich habe ein Diplom und einen Meisterabschluß! null Chance für intelligente Arbeit...Lehrerseiteneinsteiger ect. alles nicht funktioniert)
Ich finde es wirklich wichtig, wohnen zu können. Das ist das unterste in der Bedürfnispyramide des Menschen, Sicherheit.
Das ist eben auch nicht gegeben.
Der Sozialverband hat gesagt, sie können nichts machen, ich soll zusehen, dass ich Rente bekomme....... Das klappt am besten, wenn man angestellt war, möglichst verbeamtet und dann krank geschrieben wird.
In meinem Falle auch keine Chance.

Meine Kinder bekommen von mir Geld, sie sind beide noch nicht wirtschaftlich unabhängig. Im Sommer müssen sie dann auch zum Sozialamt, oder mein Sohn nach dem Abi eben einen Job finden....

In Frankreich ist das medizinische System noch mehr von der Pharmaindustrie als in Deutschland abhängig. Da bekommt man tütenweise Chemie, ganz schnell und unproblematisch.... wenn man das will. Allerdings muß man immer in Vorkasse gehen, das bekommt man dann später wieder zurück, entweder von der deutschen Krankenkasse, oder ich muß dort irgendwie mich ein halbes Jahr anstellen lassen.....

Ich werde mich halt erkundigen beim Sozialamt und bei der französischen Botschaft, wie das laufen könnte. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht findet sich ja doch noch ein rettender Intendant, der meine Qualitäten erkennt, dann geht das Leben munter weiter.

Nein ich möchte nicht hier in Halle behandelt werden. Entweder man bekommt im nächsten Jahr einen Termin, oder es werden ohne Ansicht des Patienten sofort teure Behandlungen angesetzt, die nicht notwendig sind.( Magenspiegelung zum Beispiel, bei einem Arzt, der mich noch nie gesehen und gesprochen hat...)
Die Atmosphäre ist unfreundlich, grau, meckern über alles und Jeden. Nein ich will hier nicht bleiben.
Schon aus diesem Grund möchte ich umziehen, und zwar nur noch einmal mit dem ganzen Kram! Hier habe ich ja nur aus Arbeitsgründen 3 Jahre gewohnt.
Also wohin? Deshalb die Idee Frankreich, dort hätte ich Platz für kleines Geld und Freunde. Allerdings bräuchte ich auch Geld zum Ausbau! Ich bin die letzten 20 Jahre aller 2,5 Jahre umgezogen, auch das will ich nicht mehr!!!!!
Ich brauche einen Standort für meine Bücher, den Zeichnungsschrank, die Musik ect In 45m/2 kann ich nur noch hochkant leben
Zum Arbeiten in Deutschland oder zur Chemo oder was weiß ich, kann ich ja dann mit dem Koffer irgendwo anreisen....
Wenn man nicht zum Arzt geht, behandelt einen Niemand. Das ist der Vorteil. Da bin ich noch ungebunden!

Zur Behandlung: Ulm hat nicht geantwortet, hätte mich mal interessiert vom Standpunkt Beider Krankheiten her, die kennen wohl noch 2 Patienten, die zumindest Skleroedema haben ( @abifiz, nicht zu verwechseln mit Sklerodermie, das ist häufiger)..... In der Schweiz muß es noch Jemanden geben, der Beides hat, da bekomme ich aber keinen Kontakt.
Außer Physiotherapie bekomme ich keine Behandlungen.
Man bekäme ja gar keinen Port unter die Haut, vielleicht noch an den Beinen.....
Für Heidelberg bin ich eine Rarität, die wollen gern mal eine Chemo "versuchen". Ich will aber nichts an mir versuchen lassen.

Kurkuma, Vitamin D und so etwas kaufe ich mir selbst, esse kein Gluten, kein Milcheiweiß mehr und habe mit dem vielen Wasser unter der zu dicken Haut nicht mehr so die Probleme, wie vor einem Jahr (10 kg weniger). Nichtsdestotrotz wirds immer enger...

Und wenn die Angst, wie jetzt dazu kommt, auch im Kopf!

Danke, dass ich mal ein klein wenig meine Sorgen los werden durfte, Ihr müßt gar nicht antworten, es ist nur so Sch... immer alles allein zu lösen und auszudenken ect....
Manchmal vergeht mir der Kampfesmut, aber es gibt ja gar keine Chance, als weiter! Das Leben ist viel zu schön, um es sich mit Problemen zu versauen!
Alles Liebe für Euch und der Schnee taut, da bin ich sicher!







abifiz antwortete auf Job verloren
14 März 2013 00:11
  • abifiz
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    31 Juli 2026
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.
Hallo Angela.



Es fällt mir schwer etwas dazu zu schreiben, weil ich einfach nicht allzuviel Konkretes an Informationen über Deine Realität habe. Es fällt mir aber auch schwer, Deinen Hilferuf mit Schweigen zu quittieren. Also versuche ich einige Zeilen, wenn auch etwas unter Vorbehalt, falls neu hinzukommende Infos das Bild etwas doch verändern würden.


Gutachten:

Sooo unbekannt ist Deine Hautkrankheit auch wieder nicht. Das neue Gutachten soll halt gut ausgeführt werden. Und die "vornehme" -- informelle -- Drohung, vor Gericht und an die Presse zu gehen, bewirkt oft Wunder.

Frankreich:

Mais non, pas de tout!!! Finger weg. In solchen unmenschlichen Situationen kann ein Kulturwechsel die letzte erschlagende Überforderung sein. Und mit dem dortigen Gesundheitswesen hättest Du Deine Sorgen.

Wohnung:

Es gibt in solchen schwierigen Situationen, wie diejenige, in der Du steckst, auch einen Sonder-Ermessensspielraum für Härtefälle, wenn man dann auch gut begründet. Und auch hier die Furcht der Ämter vor Medien und Gericht.

Grundsätzlich:

Nicht aufgeben: Kämpfen, ohne deswegen überdreht nach Kampf zu gelüsten.

Kämpfen und standhalten werden Dir guttun. Alles, alles Gute!



abifiz

Mapoli antwortete auf Job verloren
13 März 2013 23:25
  • Mapoli
  • Offline
  • 1707 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Angela,

ach das tut mir sehr leid, den Ärger kannst Du sicher garnicht gebrauchen.

Tips habe ich leider auch nicht, aber ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sich alles zum Guten wendet.

LIebe Grüße
Ma