rudi schrieb: Hallo,
bei Wasseransammlung in den Beinen, egal durch welche Ursache, kann ich vor der Verwendung von Stützstrümpfen nur warnen.
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Also nur Entwässerungs-Pillen oder Infusionen anwenden und keine Kompression durch Stützstrümpfe oder andere Mittel.
Guten Abend in die Runde, guten Abend, Freundin,
hier kann ich Rudi nicht zustimmen, jedenfalls nicht grundsätzlich:
1. Zu Beginn meiner Revlimid/Dexa-Therapie bekam ich auch dicke Beine, worauf mir meine Onkologin Kompressionsstrümpfe verordnete. Die Krankenkasse hat sie anstandslos bezahlt.
2. Natürlich war es immer ein Kampf, sie morgens an- und abends wieder auszuziehen, aber in der Nacht brauchte ich sie auch wirklich nicht: Da die Beine - wie es beim Schlafen so üblich ist - HOCH lagen, konnte sich in ihnen auch kein Wasser ansammeln. Und abends sah ich den guten Erfolg der Strümpfe.
Ich rate also durchaus zu Kompressionsstrümpfen, WENN es sich um die Verhinderung von Wasseransammlungen (tagsüber) in den Beinen handelt.
Etwas anders mag es sein, wenn die Strümpfe aus einem anderen, nämlich permanenten Grund getragen werden sollen: Dann ist sicherlich besondere Vorsicht und Sorgfalt geboten.
Liebe FREUNDIN, wenn sich die dicken Beine (wegen die Niere) also auch nachts nicht (= "von allein") verdünnen, sind Kompressionsstrümpfe vielleicht wirklich nicht der richtige Weg; das aber sollte der Arzt entscheiden und überwachen. Und: Normalerweise zahlt die Krankenkasse Kompressionsstrümpfe (hier könnte ein Anruf bei der Kasse mglw. hilfreich sein).
Liebe Grüße aus Neukölln,
Matthias