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Therapieresistenzen beim Multiplen Myelom: Molekulare Analysen einzelner Krebszellen decken neue Mechanismen auf
- Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben Therapieresistenzen beim Multiplen Myelom untersucht
- Krebszellen, auch innerhalb eines Tumors, unterscheiden sich und verändern sich im Verlauf der Krankheit
- Molekulare Veränderungen, die einzelnen Krebszellen das Überleben trotz Therapie ermöglichen, wurden identifiziert
- Forscher analysierten tausende Krebszellen von Myelom-Patienten vor und nach der Therapie über einen Zeitraum von 10 Jahren
- Durch neueste Sequenzierungsmethoden wurden Informationen zum Erbgut und zu molekularen Veränderungen gesammelt und verglichen
- Karten wurden erstellt, um die Veränderungen jedes einzelnen Zellklons zu beschreiben
- Überlebende Zellklone nach der Therapie wiesen ähnliche Muster an Veränderungen auf, darunter Veränderungen in den Kontakten mit benachbarten gesunden Knochenmarkszellen
- Die Ergebnisse könnten die Grundlage für die gezielte Behandlung genetisch unterschiedlicher Zellklone mit dem gleichen Therapieansatz in der Zukunft bilden
- Die Studie zeigt, wie eine Multiomik-Analyse dazu beitragen kann, resistente Tumorzellklone über einen längeren Zeitraum zu verfolgen und zu charakterisieren
- Die Analyse wirft Licht auf die komplexen Vorgänge der Therapieresistenz beim Multiplen Myelom und ebnet den Weg für die Entdeckung molekularer Ziele für effektivere Behandlungen
- Die Forschungsarbeit wurde durch das NCT-Programm für molekulare Präzisionsonkologie, die Europäische Kommission und die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt