- Patienten mit Multiplem Myelom erleiden trotz intensiver Therapie oft Rückfälle, was die Prognose verschlechtert
- Mit jedem Rezidiv sinken Prognose und Lebensqualität der Patienten
- In den letzten zehn Jahren wurden 14 neue Arzneistoffe zugelassen, darunter bispezifische Antikörper wie Teclistamab, Talquetamab und Elranatamab
- Die CAR-T-Zelltherapie Ciltacabtagen autoleucel wurde 2023 zugelassen
- Neue Therapieoptionen haben die Fünf-Jahres-Überlebensraten verbessert, aber es besteht weiterhin Bedarf an innovativen Therapien
- Starke Oberflächenantigene auf Plasmazellen, insbesondere das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA), sind wichtige Zielstrukturen
- Bispezifische Antikörper wie Elranatamab und Teclistamab binden an CD3-Rezeptoren auf T-Zellen und an BCMA-Proteine auf Myelomzellen
- Dies führt zur Bildung einer immunologischen Synapse und zur Zerstörung der Tumorzellen durch zytotoxische T-Zellen
- Neue Therapieansätze zielen darauf ab, die Symptomlast zu reduzieren und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern
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