Hallo Edith,
ich hatte meine 3 - monatigen Kontrollen nach der Plasmozyzombestrahlung 2014 in Neuperlach bei Prof. Karthaus. Der ist aber inzwischen im Ruhestand. Für die nach 5 Jahren fällige Behandlung bin ich über die Praxis von Prof Clemm (auch im Ruhestand) in eine Studie im MRI gelandet bei Dr. Högner , die leitende Oberärztin und Myelomspezialistin. Sehr empatisch und auch verständnisvoll was Ängste und Behandlungsoptionen angeht (derzeit zur Beobachung in der Privatsprechstunde). Als Kassenpatient bist Du in der dortigen Tagesklinik auch sehr gut aufgehoben, auch die Stationsärzte sind sehr nett. Man hat während der Behandlung dann aber meistens wechselnde Ansprechpartner, die Akten werden aber vor jedem Behandlungstermin vorbereitet mit dem Therapieplan. Für Sonderwünsche muss man dann halt sein Sprüchlein aufsagen über aktuelle wehwechen und bisherige Behandlung warum so und nicht Schema f. Ist gut zu händeln, aber gewöhnungbedürftig. Du kannst auch weiterhin eine onkologische Praxis aufsuchen, die sich dann mit dem MRI abstimmt.(es gab viele Patienten die von auswärts kamen, z.B aus dem Chiemgau oder Salzburg). Die brachten dann ihr Blubild vom Hausarzt/Onkologen) vom Vortag mit.
Die Behandlungen waren recht zeitaufwendig, erst Blubild abwarten (15min für das kleine BB, ca 2h für das Große), dann dauerte es 2-3h bis die Chemosuppe von der Klinikapotheke angerührt wurde (in der Zeit liefen vorbereitende infusionen z.B mit Elektrolyt oder Knochenschutz oder zur Unterdrückung von Nebenwirkungen). Besonders lange dauerte es immer mit den Antikörperinfusionen. Bei mir ging es meist von 8 Uhr morgens bis in den frühen Nachmittag, bis ich abgefüllt war. Gespürt habe ich nichts von den eigentlichen Chemos, das ist wohl der Vorteil von der sorgfältigen Prämedikation
Letzte Änderung: 12 Mai 2024 22:58 von miregal.