Liebe Marianne,
Wie einige andere auch, wundere ich mich, dass Dir Paracetamol bei myelombedingen Knochenschmerzen hilft. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass Ibuprofen
und Co. bei dieser Art Schmerzen nicht anschlagen. Außer Du hättest ein Paracetamol mit Codein ?
Bei meinem Mann halfen nur die Opioide: Tilidin, Tramal, Hydromorphon, Fentanylpflaster. Wobei Fentanylpflaster wirklich mit Vorsicht zu genießen ist, wenn man vorher kaum Opioide genommen hat, sogenannt: opioid naiv ist.
Meinem Mann hätte das beinahe einen Atemstillstand gebracht, weil die Ärzte in ihren Befunden immer mitschleppen, dass er chronischer Schmerzpatient sei.
Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie das Pflaster reduziert haben......
Hier bringen einige den Vorschlag Cannabis zu versuchen. Wir machen inzwischen wirklich gute Erfahrungen damit. Wenn ich das richtig sehe, ist das hauptsächlich empfehlenswert bei Nervenschmerzen. Denkbar also als Ersatz für Lyrica. Mein Mann nimmt Vertanical- Extrakt,- THC und CBD zu gleichen Teilen.
Mein Mann hat seine Schmerzen damit sehr gut in den Griff bekommen und konnte inzwischen Palladon (Hydromorphon auf 2 mg früh und abends reduzieren)
Alle weiteren Schmerzmittel konnte er schon wieder absetzen.
Was wirklich auch sehr hilfreich ist bei dieser Mischung Cannabis, dass der CBD- Anteil darin, Appetit macht und Schlaflosigkeit um Welten verbessert.
Unser Hausarzt meinte, dass es als Schmerzmittel nicht so potent, wie Opioide wäre, dafür aber zusätzlich zur Schmerzlinderung viele gute Wirkungen hätte. Das können wir bestätigen!
Wenn Dir sogar Paracetamol hilft, wäre es sicher einen Versuch wert. Es hilft auf jeden Fall, mit geringeren Dosen von Hydromorphon aus zu kommen, da es dessen Wirkung verstärkt.
Ich wünsche Dir von Herzen, dass sie etwas finden, was Dir hilft!
Lieber Gruß- Eva