Dann wird es Zeit Apotheke und Hausarzt zu wechseln. Zumindest der Apotheker sollte nachschauen können, was dein Onkologe ausschließt (Cyp3a4 beinflussend). Und der Hausarzt sollte sich mal schlau machen. Mein Hausarzt kannte Myelom auch nur von einigen Wochen im PJ vom Studium. Da habe ich ihm erst mal die wichtigsten Artikel aus dem Ärzteblatt und den onkologischen Leitlinien kopiert, hat er dankend entgegengenommen, ebenso für Impfungen nach der ASZT - hat jedesmal extra in der Klinik angerufen, obwohl die mir einen Impfplan mitgegeben haben.
Der springende Punkt ist der, ob du überhaupt ein AB brauchst und gegen welche Keime es wirken soll. In der Klinik habe ich Meropenem Infusionen bekommen nach der Chemo, das dürfte also kompatibel sein und als Reserveantibiotikum auch gegen fast alles wirksam. Aber das gib es wg. 3*tägliche Infusion nur stationär.
Je konkreter du Arzt oder Apotheker fragst (nicht rechthaberisch) umso besser wird die Antwort ausfallen. Du hat eine recht seltene Krebserkrankung, so dass die meisten Ärzte damit überfordert sind. Aber Du kannst dich auf deine Krankheit spezialisieren, und auch wenn du die Zusammenhänge nicht kennst, konkret danach fragen. In eingen Tagen beginnt der EHA, die abstracts sind bereits veröffentlicht, bring das deinem Onkologen mit, wenn du was zum MW findest. Dr Google ist dein Freund, und Internetrecherchen kann man lernen