Hallo Peter,
oh das sind viele Fragen auf einmal, die ich in Etappen beantworten muss. Ich bin ja noch berufstätig und häufig nach getaner Arbeit ganz schön erledigt.
Ich fange mal vorne an:
Rückblickend hatte ich die ersten Symptome schon vor 5 Jahren, wo ich unaufhörliche Fazikulationen in beiden Unterschenkel und leichte Sensibilitätsstörungen im linken Vorfuß bemerkte.
Der Marathon bei den Fachärzten ging los, als zu hohe Thrombozyten im Blutbild festgestellt wurden.
Meine Ärztin zuckte mit den Schultern und meinte: Dann müssen wir suchen.
Also Sono der Bauchorgane, HNO, Lungenfacharzt, Kardiologe, Frauenarzt, alles ohne Befund.
Das hat sich natürlich hingezogen, bei den Wartezeiten bei Fachärzten ...
Ich habe das dann auch schleifen lassen, dachte dann im Frühjahr 20, dass ich mal wieder zur Blutspende gehen werde. Die haben mir dann geschrieben, dass meine Thrombozyten erhöht sind um die IGG Werte ganz schlecht wären.
Wieder zur Hausärztin, nun auch zu wenig Erythrozyten und Hb unter dem Referenzbereich.
Überweisung zum Hämatologen. Mittlerweile wars Juli, Blutentnahme , 6 Wochen gewartet bis zum ersten Termin beim Arzt.
Sie hätten was gefunden, meinte er, Verdacht auf MM, Ganzkörper CT, Knochenmarkbiopsie.
26. September die Diagnose MW 70% Infiltration.
Die Diagnose wurde diesen Juni nochmals durch eine Lymphknotenpunktion im Bauchraum gesichert.
Ich habe mittlerweile massive Lymphknotenpakete beidseits der Bauchaorta .
Meine Blutwerte werde ich noch reinstellen. Donnerstag habe ich ja Termin.
Zunächst wünsche ich dir einen schönen Abend und Grüße
Bettina