Hallo Irena,
Fragen vorweg:
Wie sind denn deine Blutwerte?
Aus welcher Ecke kommst du denn und wo werden die Kontrollen gemacht? Wenn ich das richtig sehe, auch aus der Gegend Rheinland/Niederrhein?
Bei mir kam der Verdacht MGUS auch Anfang des Jahres auf. Leider hat sich das nicht bestätigt (ist nun halt ein SMM).
Wurde bei dir ein MRT nur von der WS gemacht?
Zur Kopfsache:
Es ist sch… Das braucht man nicht zu verharmlosen. Versuche Zeit für dich selber zu finden. Damit meine ich nicht, sich mit Arbeit „zuballern“. Das lenkt zwar am Anfang ab, aber ist in meinen Augen auch nicht „erfüllend“. Ich habe zwar auch mich mit meinem Job beschäftigt, aber eher in Bereichen für mich selber und „eigene Projekte“ (bin in der IT und dann so Dinge wie, das wollte ich mich für immer mal ausprobieren).
Schaue nach deinen Interessen. Dinge die dich erfüllen/glücklich machen (Hobbys usw.). Auch wenn wir derzeit Aufgrund von Corona da uns einschränken müssen.
Falls du das kannst, rede auch mit anderen Leuten über die Situation. Nicht nur mit dem Partner, aber vielleicht mit noch einer guten Freundin/Freund.
Mein „klassische“ Antwort ist/war immer bei der Frage wie es mir geht: Klärchens Lied von Goethe (ist halt etwas Klischee aber passt irgendwie). In meinem alten Arbeitsumfeld hatte ich auch ein paar Kollegen mit Chronischen Krankheiten (unteranderem auch 2 Kollegen mit MS) und das tut auch gut.
Wir können die nächsten Jahre in diesem Status verweilen, es kann nach 5 Jahren (hoffen wir nicht das schlimmste) losgehen. Wenn du Träume und Wünsche hast, die sich realisieren lassen, tue es.