Hallo Lisa,
bei der Computertomografie handelt es sich meist um jodhaltige Kontrastmittel, jedenfalls aber nicht um gadoliniumhaltige Kontrastmittel.
Gadoliniumhaltige Kontrastmittel werden ausschließlich bei der Magnetresonanztomografie (= MRT/Kernspintomografie) gespritzt. Gadolinium ist ein extrem giftiges Metall. Es wird in Chelatverbindungen verpackt durch den Körper geschleust. Mittlerweile ist gesichert, dass Teile dieser Verbindungen aufbrechen und somit das Gadolinium nicht vollständig aus dem Körper transportiert werden kann. Es lagert sich in verschiedenem Gewebe, in Organen und auch im Gehirn ab. Die Pharma will von Folgeerkrankungen noch nichts wissen, so wollten mich damals auch die Radiologen besänftigen - man wisse doch noch gar nicht, was das Gadolinium im Körper macht. Im Netz gibt es mittlerweile zahlreiche Berichte dazu, insbesondere auch aus den USA.
Der einzige Weg später Gadolinium aus dem Körper zu entgiften sind Infusionen mit Chelatbildnern. Diese sind sehr kostspielig, werden von der Krankenkasse nicht bezahlt und wirken nur begrenzt. Manche Patienten vertragen sie auch nicht.
Lineare Kontrastmittel waren günstiger, die Chelate nicht so stabil. Hier hat Bfarm reagiert und die Zulassungen ruhend gestellt. Makrozyklische Kontrastmittelverbindungen werden als "sicherer" gehandelt und weiterhin in der Radiologie angewendet.
Die Gruppe umfasst mittlerweile weit über 1000 Geschädigte. Es hat sich gezeigt, dass Patienten die die "sicheren" makrozyklischen Kontrastmittel bekommen haben, meist nicht weniger Rückstände im Körper haben, die aber noch hartnäckiger auf die Metallausleitungen ansprechen.
Beim Thema "Taucheranzug" fällt mir Angela ein.
Liebe Grüße und Dir vor allem viel Gesundheit,
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
Letzte Änderung: 16 Apr. 2019 16:43 von leopoldi.