Klaus
Auch danke für das Auffinden dieser Studien, die klar die besondere Anfälligkeit von MGUS-Patienten beweisen. (Der Author der ersten Studie - Prof. Kristinsson - leitet ja auch derzeit das iStopMM Projekt in Island, wo die gesamte bevölkerung > 40 auf MGUS / MM untersucht werden soll)
Man hört und liest aber immer wieder, dass MGUS-Patienten gesagt wird, ihre Infekte seien "psychisch bedingt" (übrigens von Ärzten ohne psychologische Fachausbildung).
Man kann MGUS-Patienten nur raten, ihre gesundheitlichen Probleme ernst zu nehmen und sich Ärzte zu suchen, die das auch tun. Besonders Hausarzt/ärztin sollten aufmerksam beobachten. Impfungen (Grippe, Pneumokokken, etc.) sollten unbedingt ins Auge gefasst werden.
Moni,
wenn ein Arzt belächelt und bagatellisiert, rate ich zum Arztwechsel. Ich habe pro Fachgebiet im Schnitt etwa 2x den Arzt gewechselt. Nun habe ich ein Ärzte-Team aus Hausärztin, Hämatologe, Pneumologe, HNO-Arzt, Orthopädin, Urologin und Hautarzt, denen ich vertraue und mit denen man auf Augenhöhe kommunizieren darf. (Miteinander reden tun die natürlich trotzdem nicht, ich muss selbst als Bote fungieren). Es hat sich gelohnt - mein Allgemeinzustand hat sich über die letzten 5 Jahre wahnsinnig verbessert (trotz schlechter werdenden Tumormarker)
LG Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
Letzte Änderung: 24 Jan. 2018 11:29 von gex.