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Markus44Freiburg antwortete auf Vom MGUS zu MM
10 März 2018 13:48
  • Markus44Freiburg
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    31 Juli 2026
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Danke für diese Info

Butzl antwortete auf Vom MGUS zu MM
09 März 2018 18:24
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    03 Januar 2015
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Das ist ja mal sehr interessant!
LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

gex antwortete auf Vom MGUS zu MM
09 März 2018 15:07 - 09 März 2018 15:07
  • gex
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    15 Juni 2016
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Habe gerade in der Projektbeschreibung von iStopMM von Prof. Kristinsson aus Island folgende interessante Stellungnahme zu MGUS gelesen (hab's auf deutsch übersetzt). Er hält es für angebracht, den vor 40 Jahren eingeführten Begriff "Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz" zu überdenken. Bei MGUS ist das drohende MM bei weitem nicht das einzige Problem, und vielleicht nicht mal das bedrohlichste:

“Unklarer” Signifikanz?
Seit der Begriff "unklarer Signifikanz" eingeführt wurde, haben wir und andere in mehreren klinischen und Beobachtungsstudien gezeigt, dass Personen mit MGUS nicht nur ein erhöhtes Risiko der Progression zum MM, lymphoproliferaten Erkrankungen und Amyloidose haben, sondern auch andere Erkrrankungen
wie Frakturen, Infektionen, Thrombose, nicht-lymphoproliferate bösartige Erkrankungen und verringertes Überleben verglichen mit Personen ohne MGUS. Darüber hinaus fanden wir ein erhöhtes Todesrisiko durch bösartige und nicht-bösartige Krankheiten. Deshalb sollte wir wahrscheinlich den Begriff "unklarer Signifikanz" überdenken, da seit der Einführung vor 40 Jahren viele Daten aufgetaucht sind, die die klinische Signifikanz von MGUS zeigen. Es ist in der kürzeren Vergangenheit klar geworden, dass MGUS erhebliche Signifikanz hat und ihre Auswirkung auf nationaler Ebene muss in einer prospektiven bevölkerungsbasierten Studie ermittelt werden.

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
Letzte Änderung: 09 März 2018 15:07 von gex.

gex antwortete auf Vom MGUS zu MM
24 Jan. 2018 11:17 - 24 Jan. 2018 11:29
  • gex
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    15 Juni 2016
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Klaus
Auch danke für das Auffinden dieser Studien, die klar die besondere Anfälligkeit von MGUS-Patienten beweisen. (Der Author der ersten Studie - Prof. Kristinsson - leitet ja auch derzeit das iStopMM Projekt in Island, wo die gesamte bevölkerung > 40 auf MGUS / MM untersucht werden soll)
Man hört und liest aber immer wieder, dass MGUS-Patienten gesagt wird, ihre Infekte seien "psychisch bedingt" (übrigens von Ärzten ohne psychologische Fachausbildung).
Man kann MGUS-Patienten nur raten, ihre gesundheitlichen Probleme ernst zu nehmen und sich Ärzte zu suchen, die das auch tun. Besonders Hausarzt/ärztin sollten aufmerksam beobachten. Impfungen (Grippe, Pneumokokken, etc.) sollten unbedingt ins Auge gefasst werden.

Moni,
wenn ein Arzt belächelt und bagatellisiert, rate ich zum Arztwechsel. Ich habe pro Fachgebiet im Schnitt etwa 2x den Arzt gewechselt. Nun habe ich ein Ärzte-Team aus Hausärztin, Hämatologe, Pneumologe, HNO-Arzt, Orthopädin, Urologin und Hautarzt, denen ich vertraue und mit denen man auf Augenhöhe kommunizieren darf. (Miteinander reden tun die natürlich trotzdem nicht, ich muss selbst als Bote fungieren). Es hat sich gelohnt - mein Allgemeinzustand hat sich über die letzten 5 Jahre wahnsinnig verbessert (trotz schlechter werdenden Tumormarker)

LG Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
Letzte Änderung: 24 Jan. 2018 11:29 von gex.

Butzl antwortete auf Vom MGUS zu MM
23 Jan. 2018 05:23
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    03 Januar 2015
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Danke Klaus.
Das wird immer noch bagatellisiert und belächelt.

LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

Ado antwortete auf Vom MGUS zu MM
23 Jan. 2018 00:59
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    21 August 2016
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Exakt diese Übersterblichkeit und die Komorbiditäten bei MGUS'lern werden wohl bislang nicht ausreichend beachtet. Die einzelnen Forschungsergebnisse hierzu sind nicht ganz neu.

(1) Zu der erhöhten Gefahr an, teilweise auch schwerwiegenden, Infektionen zu erkranken:
www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3366650/
"Our findings provide novel insights into the mechanisms behind infections in patients with plasma cell dyscrasias, and may have clinical implications."

(2) Die möglichen Komplikationen auf neurologischem Gebiet, und ich spreche aus eigener Erfahrung, wurden bislang auch zu wenig berücksichtigt:
www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5354894/
Hierbei geht es u.U. um mehr als sensorische Missempfindungen. Die Ausbildung einer autonomen Neuropathie nach Beteiligung des vegetativen Nervensystems schränkt die Lebensqualität u.U. erheblich ein, kann in ganz ungünstigen Konstellationen auch zu gefährlichen Entwicklungen führen.

Herzliche Grüße
Klaus