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Aminata antwortete auf MGUS/ stelle mich mal eben vor
10 Juni 2015 17:09
  • Aminata
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Margret:

auch von mir Danke. Gut auf den Punkt gebracht. :)

Obeate antwortete auf MGUS/ stelle mich mal eben vor
16 Apr. 2015 12:19
  • Obeate
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Danke Magret für die schönen Worte und guten Wünsche.

Margret antwortete auf MGUS/ stelle mich mal eben vor
16 Apr. 2015 11:56
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Liebe Beate,

die schönen und gutgemeinten Ratschläge von allen Seiten und auch hier im Forum "sich nicht verrückt machen (lassen)" und "das Leben geniessen" funktionieren eben so einfach nicht... Weil die Diagnose, die irgendwie ja auch keine ist, in einem weiterarbeitet und man sich damit beschäftigt. Gewollt oder ungewollt.

Einen Königsweg zur Bewältigung der latent vorhandenen Angst gibt es wohl nicht, aber es gibt Strategien, mit denen man die Angst abmildern kann.

Für uns war wichtig, dass wir den Status des unbeschwerten Lebens und der naiven Annahme, dass uns "sowas" nicht passieren kann, endgültig (!) verlassen hatten. Wir hatten irgendwann innerlich akzeptiert, dass wir zu den "Ahnungslosen" nicht mehr gehören. Diese Erkenntnis hat uns mehr innere Ruhe gebracht.

Erst nach dieser inneren Akzeptanz konnten wir überlegen, wie wir die gewonnenen Erkenntniss in unseren Alltag umsetzen, was sich ändern muss, was verbessert werden kann. Welche Gewohnheit behält man bei, von welchen Vorhaben verabschiedet man sich, welche neuen Pläne macht man, welche Menschen wollen wir auf dem Weg dabei haben und wer ist nur Zeit- und Krafträuber? Ein langer und nicht immer leichter Prozess. Er hatte was mit "Gärung und Klärung" zu tun. Schlussendlich haben wir das Leben neu schätzen gelernt, die Kostbarkeit und Einmaligkeit viel mehr genossen, als zuvor.

Das hat aber alles nichts daran geändert, dass wir vor den Kontrollterminen kaum geschlafen haben und Mühe hatten, die aufsteigende Angst in den Griff zu bekommen... Auch das muss man wohl einfach akzeptieren und zulassen. Man darf Angst haben! Sie sollte nur nicht das Leben beherrschen.

Andere werden dir vermutlich ihre eigenen Erfahrungen mitteilen und diese werden von meinen weit abweichen... Such dir das heraus, was für dich passt.

Alle guten Wünsche für deinen Kontrolltermin!
Margret








MGUS/ stelle mich mal eben vor wurde erstellt von Obeate
16 Apr. 2015 11:01
  • Obeate
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Hallo zusammen,

seit 2009 bin ich hier stille Mitleserin, jetzt wird es mal Zeit, das ich mich vorstelle. Bei mir wurde 2009 (per Zufall) MGUS festgestellt, im Alter von 41 Jahren. Mein damaliger Hausarzt hat mich so verrückt gemacht, dass ich erst mal nach Essen in die Uniklinik eingewiesen wurde.Die Diagnose hat mich damals umgehauen, vor allen Dingen, da ich danach viel gegoogelt habe. Genaue Diagnose: MGUS vom bispezifischen Typ IgA/ IgG. Seit 2009 gehe ich jährlich zur Blutkontrolle zu einem Onkologen in Bochum. Den nächsten Termin habe ich am 07. Mai. Mit der Diagnose habe ich mich (äußerlich??) mittlerweile abgefunden. Innerlich begleitet sie mich schon sehr! Gerade vor den Kontrolluntersuchungen bin ich ziemlich nervös...so wie zur Zeit! Wenn es mir gut geht...ist alles okay...wenn ich irgendwelche Wehwechen habe...werde ich unruhig! Ich sage mir dann immer...Hey...es ist nur eine Labordiagnose! Im Moment habe ich Rückenschmerzen...irgend was ist angeschwollen an der Wirbelsäule...und mein Kopf arbeitet! Das werden einige bestimmt kennen. Ich warte jetzt den Kontrolltermin ab..und gehe dann erst zum Arzt. Ich will ja nicht überreagieren.
An der ganzen Sache (Diagnose MGUS) ärgert mich aber eigentlich einiges. Auf der einen Seite ist es nur eine "Labordiagnose" auf der anderen Seite komme ich wegen dieser Diagnose nicht mehr in eine private Krankenzusatzversicherung. Ich wurde von der Uniklinik Essen angeschrieben an einer Studie mitzumachen..Blutkrebs/ Überlebende von Blutkrebskrankheiten usw. Finde ich eine gute Sache...aber mit NUR mit einer Labordiagnose?? Irgendwie ist alles etwas verwirrend.Eine Krankheit die keine ist...oder wie?? Ich bin froh, wenn ich die Kontrolluntersuchung hinter mir habe...und mein Arzt/ Onkologe (den ich wirklich total vetraue) Herr Prof. Dr. Nückel mir wieder für ein Jahr grünes Licht gibt. Wie geht ihr denn mit der Diagnose um? Irgendwie glaube ich...ich verdränge es schon ganz schön.
Danke für das lesen...Viele Grüße von Niederrhein, Beate