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sergio antwortete auf MGUS mit 26 Jahren
22 Dez. 2011 22:14
  • sergio
  • Offline
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Duchesse,
schau mal in Margarets link rein,

margaret.healthblogs.org/

sie hat MGUS seit einigen Jahren und beschaeftigt sich sehr mit dem Thema, da ist ein Beitrag von ihr, sie hat eine Freundin die MGUS seit fast 30 Jahren hat!, es gibt versch. Faelle, kenne auch eine Frau die es seit 20 Jahren hat, also es ist so wie Monika schreibt. Aber da solltest du dann mit einem Experten sprechen, sie scheinen bei Dir sehr gut kontrolliert zu haben und aufgrund dieser Angaben koennen erfahrene Aerzte vielleicht auch das "Risiko" besser einschaetzen.
also erstmal nicht "verrueckt" machen lassen,
gruss

Sergio

leopoldi antwortete auf MGUS mit 26 Jahren
22 Dez. 2011 18:43
  • leopoldi
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  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo duchesse,

zu Deinen einzelnen Ergebnissen möchte ich nicht viel sagen, da kennen sich einige hier im Forum besser mit aus.

Mit MGUS hab ich mich kürzlich befasst. Es heißt, dass 1 % der MGUS-Patienten pro Jahr in eine bösartige Erkrankung kippen, 25 % überhaupt im späteren Leben. Das bedeutet, dass 75 % der MGUS-Patienten nie tatsächlich ernsthaft erkranken werden.

Deine Hausärztin hat sehr gewissenhaft gehandelt. MGUS wird häufig gar nicht festgestellt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass bei meinem Mann nicht einmal bei den Voruntersuchungen für eine Stammzellspende Hinweise auf eine monoklonale Gammopathie ernst genommen wurden. Hatte diese Tage Kontakt zu Prof. Kyle, die Koryphäe für Multiples Myelom. Er sagt, dass bei den Patienten das MGUS durchschnittlich schon 16 Jahre vorhanden war, bevor es diagnostiziert wurde.

Rein von der Diagnose MGUS möchte ich Dir auf jeden Fall Mut machen, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

duchesse antwortete auf MGUS mit 26 Jahren
22 Dez. 2011 15:58
  • duchesse
  • Autor
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    31 Juli 2026
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Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus?
Gehöhre ich zu den highrisk Patienten an oder nicht? und überhaupt ich versteh nur Bahnhof.....



Arztbrief:
IgA: 2.23 g/l
IgG:14.6 g/l
IgM: 1.31 g/l

Knochenmarkspunktion:
Knochenmarksausstriche mit Bröckelmaterial von regulärer Zellularität.Regelrechte Myelopose.Plazmalzellvermehrung reifzelliger Plazmalzellen 8 %.Lymphozyten wirken morphologisch unauffällig, insgesamt nicht vermehrt.MGUS

Histologisch:
Altersentsprechende lebhafte Häatopoese ohne wesentliche Differenzierungsstönmgen.Diskrete interstitie Plasmocytose ohne immunhistochemisch nachweisbare Monoklonalität der leichten Ketten lamda und kappa.Kein Anhalt für Plasmocytom.

Durchflußzytometrisch:
Aufarbeitung der Zellen mit Lyse.Im Auswertegate liegen 9 % der Zellen. Nachweiß der reifen B-lymphatischen Population (0,6%) mit Expression von CD38 und CD138 und erhaltener Expression von CD45 sowie fehlender Expression von CD19. Der Befund ist vereinbar mit einer MGUS.

Molekulargenetisch:
Nachweiß einer 13q14-Deletion und eines IGH-Rearrangements mit Verlust eines IGH-Signals.Die Befunde bestätigen das Vorliegen einer klonalen Plazmazellerkrankung.

CT-Hals/Thorax/Abdomen
Keine suspekten LK-Vergrößerungen.Plumo und prenchymatöse Oberbauchorgane unaufällig.
Kleine spornatrige Exotose an der lateralen Kante des rechten Darmsbeins nahe der Spina iliaca anterior superior.

MGUS mit 26 Jahren wurde erstellt von duchesse
22 Dez. 2011 15:16
  • duchesse
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Hallo ihr lieben,
Da ich sehr oft krank war und auch unter Nachtschweiß leide, hat meine Hausärztin bei einer Blutkontrolle eine Paraproteinämie festgestellt und mich direkt zu einem Onkologen überwiesen.
Bei mir wurde eine MGUS festgestellt.
Knochenmarkrspunktion und ct konnten weitere Erkrankungen ausschließen.Ich muss jetzt alle 3 Monate zur Vorsorgeuntersuchung.

Meine Frage: Wie schnell kann sich da was bösartiges entwickeln oder kann die MGUS auch ganz verschwinden oder die Werte niedriger werden? Und gibt es auch Studien über jüngere Patienten? Ich finde im Internet immer nur Prozentzahlen zu den über 60 Jährigen. Stehen meine Chancen schlechter oder besser, wenn man jünger
ist?

Zudem bin ich schrecklich ängstlich und hypochondrisch, was natürlich nicht so förderlich bei so einer Ungewissheit ist.

Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen