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christine antwortete auf Secundary MGUS
02 Dez. 2011 10:05
  • christine
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Lieber Rudi,

das sind doch sehr gute Nachrichten für Dich, finde ich. Wer hätte gedacht, dass man sich einen zweiten MGUS wünschen sollte?

Schönes Wochenende
Christine

rudi antwortete auf Secundary MGUS
01 Dez. 2011 22:21
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Monika,
gerade nach Allo kommt dieses Phänomen des sekundären MGUS ebenfalls durchaus vor.
Es gibt sogar Fälle die mehrfache MGUS haben.
Diese gemessenen neuen Peaks von geringer Größe können mehrere Monate bis zu Jahren andauern. Wenn die Blutkontrollen nur alle 3 Monate sind, kann es vorkommen, daß etwas da war und schon wiedeer verschwunden ist. Man merkt es dann garnicht.
Das trifft für die oligoklonalen Banden als auch auf neue Gammophatien zu.
Aber all solche Effekte deuten nach SZT auf eine gute Immunrekonstitution hin und sind meist mit einer besseren Prognose verbunden :D
Diese sekundären MGUS Effekte stammen auch nicht vom ursprünglichen MM sondern sind Effekte des "neuen Immunglobulinaufbaus" des sich neu bildeneden Immunsystems.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

leopoldi antwortete auf Secundary MGUS
01 Dez. 2011 21:39
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    23 Oktober 2009
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Hallo Rudi,

bei meinem Mann kursieren nach Allo immer wieder solche Hinweise im Befund, V.a. auf monoklonale Gammopathie IgG bei IgA-Myelom. Ich wollt mir das schon häufig erklären lassen. Am Ende hatte ich meist Fragezeichen im Kopf und war mir nie ganz sicher ob ich zu doof bin es zu verstehen, oder ob nur viel geredet und nichts gesagt wurde. :roll:
Also, hinnehmen und abwarten.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Secundary MGUS wurde erstellt von rudi
01 Dez. 2011 16:59
  • rudi
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Hallo,
bei meiner letzten Kontrolle wurde ja ein kleiner 2. M-Gradient in der Elektrophorese ermittelt.
Jetzt habe ich mal nachgeforscht und eine Arbeit der Mayo Klinik gefunden in der über das Auftreten von sekundärem MGUS nach Therapien, insbesondere nach SZT berichtet wird.
Von 1990 bis Ende 2009 wurden 1942 Patienten untersucht (beobachtet). Von diesen entwickelten 128 (6,6%) ein sekundäres MGUS, das vom ursprünglichen Clone des MM unterschiedlich war.(Iso Type switch).
Insbesonders nach Stammzelltransplantationen entwickeln mehr Patienten ein sekundäres MGUS (22,7%). Das sekundäre MGUS taucht im Mittel 12 Monate nach Diagnose auf (2-63 Monate).

Die mittlere Dauer des sekundären MGUS ist 5,9 Monate. (d.h. es verschwindet meist wieder).
Sekundäres MGUS ist ein günstiger Faktor für ein längeres Gesamtüberleben und zwar unabhängig vom Jahr der Diagnose, vom Alter, vom Stadium und von der Nierenfunktion.

Hier der ganze Bericht über die Mayo Forschung zu diesem Thema:

bloodjournal.hematologylibrary.org/content/118/11/2985.full

Bei wem wurde denn noch ein sekundäres MGUS bzw. sekundäre monoklonale Gammophatie festgestellt? Das kann glaube ich vorwiegend in Studien festgestellt werden, weil man da engmaschiger kontrolliert wird.



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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