hallo zusammen
ich finde das ein spannendes Thema.
Ich erhielt im 2020 zur Diagnose von einer sehr nahestehenden Person das Buch "ich bin das Placebo" von Joe Dispanza, worin es um die Selbstheilung geht. Ich war anfangs sehr misstrauisch, habe es dann aber (zum Glück) doch gelesen. Auch wenn ich nicht wirklich alles darin verstanden habe, konnte ich daraus Affirmationen und Wegleitungen nehmen, an denen ich heute noch festhalte.
Ich bete auch täglich und danke für den erlebten Tag. Dabei lasse ich Revue passieren, was mir zb gefallen hat oder was nicht, wobei das Positive deutlich überwiegt, selbst für Dinge, die ich vor der Erkrankung nicht unbedingt toll fand. Ich schätze das Erlebte einfach viel mehr als früher.
Ausserdem schlafe ich jede Nacht, seit jetzt 4 Jahren, mit einer Meditation ein. Ich höre mir sie kostenlos über Podcast an, zu Themen wie Selbstliebe, loslassen, Urvertrauen stärken, Selbstheilung aktivieren, glücklich sein etc. Oft nehme ich nur gerade mal die ersten 10 Min wahr, danach bin ich weg (aber das Unterbewusstsein "hört" weiter zu).
Oft frage ich mich oft, wie alles bis heute so gut laufen konnte, dass ich die HD und SZT so problemlos durchgestanden habe, nach zwei Monaten wieder auf Arbeit war, dass ich MRD- erreicht habe, dass ich ein glücklicher und zufriedener Mensch bin, dass ich mehrmals wöchentlich Sport betreibe, auf Reisen gehe etc.... Klar, was morgen ist, weiss ich nicht, weiss Niemand, aber bis heute war mein Weg auf jeden Fall alles andere als steinig. Liegt es an meinem Alter, an meiner Fitness, an der guten Medizin und Betreuung, an meinem Glauben und meiner Spiritualität? Ich glaube, es ist der gute Mix von allem.
Schöne Grüsse
Ma