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Maria antwortete auf Glaube, Hoffnung und Beten
23 März 2024 22:13
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    19 Februar 2024
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Liebe Mira,

danke Dir für Deine Offenheit!
Wenn bei mir die Angst kommt, dann mache ich (manchmal in Echt, sonst gedanklich) das Fenster auf und sage: "Raus mit Dir, Du hast bei mir nichts zu suchen!"
Und dann bete ich um Vertrauen und Zuversicht - ich bete manchmal schlicht das "Vater Unser" und bleibe dann beim "Dein Wille geschehe" stecken- denn ich habe seit einiger Zeit verstanden, dass ich Frieden ins Herz bekomme, wenn ich ganz darauf vertraue, dass Gott weiß, was er mir zumuten kann und es niemals zu viel sein wird.
Das ist schwer in Worten hier zu erklären, das Beten und dann die innere Zuversicht - eine starke, tragende Gewissheit ist das - für die bin ich sehr dankbar.
Als ich gestern das Video von Kate sah, wie sie tapfer, aber mit großem Leid, sprach, war ich ihr echt dankbar. Denn sie hat gesagt, dass sie jeden Tag stärker werde und am Schluß, dass wir den Glauben und die Zuversicht/Hoffnung nicht verlieren dürfen und wir nicht allein sind.
"Nicht allein": das heißt für mich: Das sind unsere Liebsten, das sind unsere guten Ärzte und Therapeuten, das sind auch die Leute hier im Forum und das ist Gott.
Ich bin Kate für ihr Statement echt dankbar und auch allen, die hier von ihrer Hoffnung erzählen. Mir tut das gut, eure Geschichten zu lesen.
Danke, Maria

Maria antwortete auf Glaube, Hoffnung und Beten
23 März 2024 22:03
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    19 Februar 2024
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Liebe Marlies,

das ist eine richtig gute Geschichte!
So, wie die Erkrankung kam, kann sie eigentlich auch wieder weggehen.
Das macht Mut und Zuversicht.
Merci, Maria

MAKI EIS antwortete auf Glaube, Hoffnung und Beten
22 März 2024 17:55
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    08 Juni 2019
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Auch ich glaube an die Kraft der Gedanken.

Ich habe eine kleine,wahre Geschichte geschrieben Diese Geschichte habe ich drucken lassen ,verkauft und den Reinerlös der Deutschen Krebshilfe gespendet.

Es war Hochwasser.
Ein kleiner, neugeborener Krebs schwamm ,
verwirrt durch die vielen Wellen und Strömungen, viel zu nahe am Strand.
Die einsetzende Ebbe, zog  das Wasser  zurück und ließ den kleinen Kerl verzweifelt im weißen Sand zurück.
Das lebenswichtige Wasser unerreichbar.

Als er mich am Strand entdeckte , nahm er sofort wahr , das mein Körper zu einem riesigen Anteil aus Wasser bestand.
Unbemerkt von mir, zog er in meinen Körper ein und freute sich, über sein neues Zuhause.
Er fühlte sich wohl in mir und wuchs und gedieh.

Es dauerte eine geraume Weile bis ich ein Zwicken und Zwacken bemerkte.
Ich fühlte mich zunehmend unwohler.
Mit der Zeit wurde es so schlimm dass ich  einen Arzt um Rat fragte.
Viele Untersuchungen reihten sich aneinander doch dann wusste der Doktor woher meine Beschwerden rührten.
"Sie haben Krebs"
sagte er mit sorgenvoller Miene. Dagegen müssen wir etwas tun.

Die Zeit die nun folgte war sehr schwierig denn ich mußte viele schreckliche Medikamente schlucken und häufig belastende Infusionen in meinen Körper laufen lassen.  
Qualvolle , oft  schmerzhafte Monate.

Der Krebs aber, wollte seine lieb gewonnene Unterkunft nicht wieder verlassen.
Die verabreichte Medizin aber versetzte ihn in einen Dauerschlaf.
So verging eine lange weitere Zeit .
Ich lebte weiter und in mir schlief der Krebs.

Wirklich glücklich waren wir aber Beide nicht mit dieser Situation.
Ich beschloss Abhilfe zu schaffen.
Schon lange schuf ich aus Ton Skulpturen und Figuren.
Ich überlegte:
Ton besteht doch aus Erde und Wasser.
Ich kann doch meinem Krebs eine neue Unterkunft geben und ihn zurückbringen in seine natürliche Umgebung.

Gesagt getan.
In einer ruhigen Stunde modellierte ich meinem Krebs ein neues Heim.
Ähnlich seines ursprünglichen Aussehens.
Das bot ich ihm als neues Zuhause an.    
 In kürzester Zeit verließ er meinen Körper und zog in die , von mir angebotene Bleibe ein.

Zwei Tage Zeit ließ ich uns Beiden noch um  voneinander Abschied zu nehmen , dann brachte ich den kleinen Kerl ans Meer, setzte ihn hinein und gucke zu, wie die Wellen ihn wieder in Empfang nahmen und er im tiefen Wasser verschwand.

Er ist jetzt wieder dort wo er hingehört und mein Körper gehört mir endlich wieder allein.

Mein Krebs schwimmt jetzt in der Nordsee.
Liebe Grüße
Marlies

sautermathiszh antwortete auf Glaube, Hoffnung und Beten
21 März 2024 19:47
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    17 Dezember 2020
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hallo zusammen
ich finde das ein spannendes Thema.
Ich erhielt im 2020 zur Diagnose von einer sehr nahestehenden Person das Buch "ich bin das Placebo" von Joe Dispanza, worin es um die Selbstheilung geht. Ich war anfangs sehr misstrauisch, habe es dann aber (zum Glück) doch gelesen. Auch wenn ich nicht wirklich alles darin verstanden habe, konnte ich daraus Affirmationen und Wegleitungen nehmen, an denen ich heute noch festhalte.
Ich bete auch täglich und danke für den erlebten Tag. Dabei lasse ich Revue passieren, was mir zb gefallen hat oder was nicht, wobei das Positive deutlich überwiegt, selbst für Dinge, die ich vor der Erkrankung nicht unbedingt toll fand. Ich schätze das Erlebte einfach viel mehr als früher.
Ausserdem schlafe ich jede Nacht, seit jetzt 4 Jahren, mit einer Meditation ein. Ich höre mir sie kostenlos über Podcast an, zu Themen wie Selbstliebe, loslassen, Urvertrauen stärken, Selbstheilung aktivieren, glücklich sein etc. Oft nehme ich nur gerade mal die ersten 10 Min wahr, danach bin ich weg (aber das Unterbewusstsein "hört" weiter zu).
Oft frage ich mich oft, wie alles bis heute so gut laufen konnte, dass ich die HD und SZT so problemlos durchgestanden habe, nach zwei Monaten wieder auf Arbeit war, dass ich MRD- erreicht habe, dass ich ein glücklicher und zufriedener Mensch bin, dass ich mehrmals wöchentlich Sport betreibe, auf Reisen gehe etc.... Klar, was morgen ist, weiss ich nicht, weiss Niemand, aber bis heute war mein Weg auf jeden Fall alles andere als steinig. Liegt es an meinem Alter, an meiner Fitness, an der guten Medizin und Betreuung, an meinem Glauben und meiner Spiritualität? Ich glaube, es ist der gute Mix von allem.
Schöne Grüsse
Ma

Mira antwortete auf Glaube, Hoffnung und Beten
20 März 2024 11:40
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    03 Februar 2014
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Hallo in der Runde,
abgesehen davon ob man Gläubig ist oder nicht, die Rolle des Gehirns bei der Bewältigung von Erkrankungen spielt eine wesentlich größere Rolle als viele annehmen.
Es gibt immer wieder "Wunderheilungen", also Menschen die eine Erkrankung überwinden obwohl das eigentlich medizinisch gesehen so nicht möglich wäre. Und diese Menschen haben einen gemeinsamen Nenner: der felsenfester Glaube an dieser Heilung. Sei es nun aus Überzeugung Ihren Gott wird dies ermöglichen oder aus Überzeugung der Körper ist stärker als die Erkrankung. Die Angst führt ins nichts, die Zuversicht bringt einem weiter. Und die Zuversicht wird durch dem Glauben gestärkt: egal ob an einem Gott oder in die eigenen Kräfte.
Gab mal eine sehr interessante Reportage zu diesem Thema, finde diese leider aber in keine Mediathek.
LG
Mira

Maria antwortete auf Glaube, Hoffnung und Beten
19 März 2024 17:28 - 19 März 2024 17:32
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    19 Februar 2024
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Hallo Callosum,

gerade habe ich Deine MM-Vita gelesen. Dass Du angesichts dessen so schreibst, bewundere ich. Danke, dass Du so viele Gedanken hier mit uns teilst.
Das mit dem Glauben ist sicherlich zum einen (schon seit Platon, Aristoteles) so, dass wir wissen, dass es etwas Höheres, Transzendentes geben muss. Wir können mit unserem begrenztem (endlichem) Wissen weder das unendliche Universum, noch die Schöpfung, noch den Schöpfergott, noch unser Leben, Persönlichkeit (Seele) begreifen und im Grunde wissen wir wenig. Als Christin weiß ich über Gott, was Jesus uns sagte, ich liebe ZB das Gleichnis vom Barmherzigen Vater, das ist meine Spiritualität. Da ist einer, der jeden von uns unendlich liebt, uns immer alles verzeiht und sich einfach freut, wenn wir in seine Arme laufen. Was dann in 2000 Jahren machthungrige Menschen so alles daraus gemacht haben ist teilweise unterirdisch.
Ich selbst bin dankbar, dass ich gerade in meiner MM-Krankheit und Leid dank des Glaubens, vieler lieber Menschen, viel Zuversicht, Trost und Frieden finde.
Seit meiner Erkrankung bete ich mehr als früher, es macht mir auch mehr Freude für Andere zu beten. Auch für alle hier in diesem Forum. Dass jeder von euch an jedem Tag das ins Herz bekommt, was er/sie braucht.
In Rüdesheim war ich als Oberbayerin noch nicht, aber auf der Insel Mainau...da war die Hildegard doch auch, oder? Vielleicht einen Ausflug wert?
Alles Liebe für Dich und Deine Familie, Maria
Letzte Änderung: 19 März 2024 17:32 von Maria.