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23 Juli 2023 17:56
  • joseph
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Liebe Karen

Mein herzliches Beileid

Joseph

15 Juli 2023 19:53
  • KarenLe
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    31 Juli 2026
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Ich danke dir vielmals für deine Antwort!

Ich habe in deiner Kurzbeschreibung bereits von deinem Mann gelesen. Es tut mir sehr leid, was ihm widerfahren ist und vor allem, dass es bei ihm so schnell gegangen ist. Mein aufrichtiges Beileid!
Wie ich gesehen habe, ist auch er an einer Lungenembolie erkrankt. Das scheint also tatsächlich häufiger vorzukommen. Vielleicht magst du mir ja erzählen, weshalb euer letztes halbes Jahr so dramatisch war?

Liebe Grüße!

12 Juli 2023 21:01
  • Heike-Zi
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    17 Juli 2018
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Liebe Karen,
es tut mir schrecklich Leid, dass dein Papa so jung an dieser heimtückischen Krankheit verstorben ist.
Ich möchte dir mein aufrichtiges Beileid ausdrücken.
Leider habe ich 2021 meinem Mann im Alter von 61 Jahren nach 3,5 Jahren Therapie verloren. Am Anfang waren wir wir auch sehr hoffnungsvoll, da die Krankheit gut behandelbar wäre. Das letzte halbe Jahr hatten wir die Hölle durchgemacht, darunter leide ich noch heute.
Vielleicht bringt es etwas, wenn du dich nach einer Trauergruppe umsiehst. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und liebe Menschen an deiner Seite, die dich auffangen.
Alles Liebe
Heike

12 Juli 2023 14:07
  • KarenLe
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    31 Juli 2026
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Ich antworte etwas verspätete, es tut mir leid.
Ich bedanke mich bei euren Antworten.

Liebe Mapoli, ich habe mich scheinbar etwas falsch ausgedrückt. Er hatte nicht viele Vorerkrankungen - ganz im Gegenteil, sämtliche Untersuchungen (um zu schauen, ob er fit für die Chemo ist) ergaben einwandfreie und altersuntypische Ergebnisse. Die Durchblutungsstörungen rührten wohl vom Myelom her. Und durch jene eingeschränkte Blutzirkulation dann auch der Schlaganfall.

Wir haben nun den Bericht der Rechtsmedizin: Im operierten Bein wurde tatsächlich ein großes Gerinnsel gefunden, seine Lungenschlagadern waren beidseitig völlig blockiert mit Gerinnseln. Deshalb ging auch alles so unerwartet schnell. Der Thrombus aus dem Bein löste sich, wurde hochgeschwemmt und blockierte dann die Lungen, was schließlich zum Herzversagen führte. Interessant an dem Bericht war, dass auch aufgeführt wurde, dass er kurz vorher seine erste Chemogabe erhalten hat (Lenalidomid) und diese maßgeblich auch mit zum Tod beigetragen hat. Darüber hat man uns vorher leider nicht informiert, aber bei dieser Chemotherapie entwickeln sehr viele Patienten eine Thrombose, die schließlich zur Lungenembolie führt. Das in Kombination mit der Bettlägerigkeit war dann sein Todesurteil. Es war einfach zu viel. Zumal die Blutgerinnung beim Multiplen Myelom auch anders verläuft als bei gesunden Patienten.

Aber Mapoli hat natürlich dennoch Recht - keine Therapie wäre auch keine Option gewesen. Es sollte so sein, immerhin hatte er einen sehr schnellen und schmerzlosen Tod. Die Bilder verfolgen mich dennoch und halten mich so manche Nacht wach.

26 Juni 2023 15:05 - 26 Juni 2023 15:09
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Liebe Karen,
herzliches Beileid zum Tod Deines Vaters. Es ist gut zu verstehen, dass Du jetzt in einer Ausnahmesituation bist und nach Antworten suchst. Viel zu jung ist er gestorben und dann gerade erst das Enkelchen. Das tut mir sehr leid.

Wie Du schreibst, hatte er viele Vorerkrankung, bereits einen Schlaganfall und Durchblutungsstörungen. Wir hier können das alles nicht beurteilen, sind alle nur Patienten mit der Erkrankung Multiples Myelom und Angehörige. MM ist eine Erkrankung, die inzwischen in den meisten Fällen sehr gut behandelbar ist, aber eben nicht immer. Dies hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab. Jedes Myelom ist anders, vielschichtig und manchmal tückisch, jeder Mensch ist anders. Jede Behandlung ist ein Risiko, so wie auch jede OP bei anderen Erkrankungen ein Risiko ist, sei sie noch so klein und unbedeutend. Thrombosen und auch Lungenembolien kommen beim Multiplen Myelom vor, wie auch bei anderen Krebserkrankungen und sind leider auch manchmal Nebenwirkungen von der Behandlung. Dagegen hat Dein Vater ja, wie Du schreibst auch vorsorglich etwas gut wirksames bekommen. Was wäre die Wahl gewesen? Keine Behandlung? Wie Du schreibst, ist das Myelom ja schnell und unbemerkt gekommen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Du überlegst, wo hättet Ihr ihm einen anderen Rat geben sollen, was hätte man besser machen können. Was hättet Ihr noch tun können, um das zu verhindern. Das habe ich nach dem Tod eines sehr nahen Angehörigen auch so erlebt. Aber das hilft Euch jetzt nicht weiter und macht Deinen Vater auch nicht wieder lebendig. Manches ist einfach so, wie es ist. So weh das tut.
Ich verstehe Dich gut und genau darum gebe ich Dir den Rat, suche Dir Hilfe, vielleicht eine Trauerbegleitung oder sogar einen Psychologen für einige wenige Gespräche, damit Du zur Ruhe kommst. Dein Vater würde jetzt wollen, dass Du Dich um Deinen Sohn kümmerst.

Dir und Deiner Familie alles Gute, mögen liebe Mensch an Deiner Seite sein.

LG
Ma
Letzte Änderung: 26 Juni 2023 15:09 von Mapoli.

Marie2022 antwortete auf Lungenembolie während Standardtherapie?
26 Juni 2023 10:28
  • Marie2022
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    12 August 2022
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Hallo Karen, zunächst mein Beileid. Das tut mir sehr leid, was hier mit deinem Vater passiert ist. Das Thrombose Risiko ist für MM Patienten erhöht, mein Mann hatte vor der Diagnose eine Thrombose, und ein Jahr später eine beidseitige Lungenembolie. Damals hätte man die Erkrankung im Blut schon sehen können, aber wie so oft, und wie bereits von dir erwähnt, dauert es meist ziemlich lange bevor das MM diagnostiziert wird. Ich kann absolut verstehen dass du nach Antworten suchst, man will das ganze verstehen. Leider gibt es manchmal Fälle, wie hier wie bei deinem Vater die absolut tragisch verlaufen. Hatte ich das richtig verstanden dass dein Vater mit Luftnot auf die Therapie reagiert hat? Bei welchem Medikament? Bei der ersten Bortezomib Dosis?

Ich grüße dich herzlich und wünsche dir viel Kraft!

Mariella