Lieber Daniel,
ich sende dir mein herzliches Beileid.
Für deinen Bericht danke ich dir. Schön, dass dein Vater mit der Krankheit noch lange gut leben konnte,und im Kreise der Familie friedlich sterben durfte. Das ist das,was man sich als Myelom Patient noch wünschen u.erhoffen kann.
Was Cannabis betrifft: Ich nehme das auch schon lange, auf meinen Wunsch u. ärztliche Verordnung. Obwohl ich bisher sehr niedrig dosiert habe,merke ich die positive Wirkung deutlich. NW habe ich Null. Habe das hier auch schon mehrfach empfohlen. Es war auch nicht schwierig das Rezept auf Krankenkassenkosten zu bekommen. Meine Onko hat das beantragt, wurde abgelehnt, ich habe einen Widerspruch verfasst mit Ärztlicher Bescheinigung, dann wurde es genehmigt.
Warum das so verteufelt wird ist mir unklar. Ich habe niemals Drogen genommen u. bin nicht Sucht- gefährdet.Bei den harten Mitteln, die wir MM-Patienten nehmen müssen,
(die gar nicht in Frage gestellt werden) erscheint mir Cannabis vergleichsweise harmlos.
Dir wünsche ich alles Gute!
L.G.
Undine