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joseph antwortete auf Lebensumstände
11 Apr. 2016 21:53
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Hallo zweiter Gast

Noch ist dieses möglich und niemand ist verpflichtet zu antworten:wink:

Antworten geschehen auf freiwilliger Basis und spiegeln eigentlich nur das Geschehene wieder, was im Forum schon bekannt ist von den Schreiber

LG

Joseph

gast antwortete auf Lebensumstände
11 Apr. 2016 18:03
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    31 Juli 2026
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Hallo Gast,
diese Fragen als Gast zu stellen finde ich nicht gut.
Viele werden sehr persönlich antworten.
Mit der Gastkennung kann ich nicht erkennen, ob es sich eventuell um eine Umfrage handelt.
Gruß von einem anderen Gast

dani999 antwortete auf Lebensumstände
11 Apr. 2016 11:23
  • dani999
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    09 Juni 2013
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Hallo,

interessantes Thema. Wie weiter machen und was weiter machen:o.

Vor ca. drei Jahren bekam ich gleich die Diagnose MM III a, mit Knochenschäden. Das hat mich wie ein Blitz vom Himmel getroffen.:o:bang:

Im ersten Moment hab ich mein ganzes Leben in Frage gestellt. Wie konnte es nur zu dieser Krankheit kommen??? Habe ich irgendwas böses getan??? Habe ich falsch gegessen??? Habe ich mich mit zu vielen giftigen Sachen versorgt???(Zigaretten, Alkohol)
Leider musste ich erkennen, dass es leider keiner weiß, bis jetzt warum und weshalb kann niemand sagen.:evil:
Im ersten Moment hatte ich sowieso keine Zeit viel zu ändern. Irgendwie empfand ich mich zu diesem Zeitpunkt, nicht mehr Herr meiner selbst. Es wurden bei mir sofort alle Therapiemaßnahmen angefangen. 06/13(nicht mal 7 Tage nach Diagnose 10 x Strahlentherapie/Revlimid mit Bortezomid/Mob.Chemo mit danach Abnahme der Stammzellen und dann HD mit Rückgabe auf 5 Monate) Ich bekam somit gar keine Zeit viel nachzudenken. In dieser Zeit, wen ich meinen Mann nicht gehabt hätte, hätte ich das alles nicht geschafft. Es war wirklich anstrengend.
Leider bekam ich keine komplette Remission, daher lebte ich nach der HD in ständiger Angst, dass meine Werte rauf gehen und die Therapien sofort weiter gehen. :o
Ich hatte mir aber eine Auszeit von dem Ganzen gegönnt und sämtliche Therapievorschläge erst mal in den Wind geschossen.
Im Juli 2015 waren dann leider die IGG und Eiweißwerte echt schon grenzwertig. HB nur noch 8.0, IGG bei 4500. Dann gingen die Therapien weiter.:o
Ich habe immer versucht mein Leben seit 04.14, so normal wie möglich zu leben und immer gearbeitet. Momentan ist der Druck sehr hoch bei mir. Stress soll ja Gift sein für das ganze, aber halte es jetzt bereits seit 2 Jahren aus.:oops: Irgendwie, wen man will, geht vieles.

Also jeder muss es selbst wissen wie er das ganze gestaltet. Ob das eine oder andere etwas bringt??? Ich bin jedenfalls der festen Überzeugung das die Psyche jeden Tag aufs neue gefestigt werden muss. Die Einstellung zum Leben und das man damit nicht abschließt finde ich ist das wichtigste.

Viele Grüße

Eure Dani

P.S. Das Kette rauchen habe ich geschafft aufzuhören.:P Vielleicht hat es was gebracht.

Mira antwortete auf Lebensumstände
11 Apr. 2016 10:10
  • Mira
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    03 Februar 2014
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Hallo,
Ich habe nach der Diagnose 14 Jahre einfach weiter in leitender Funktion 50-60Stunden in der Woche gearbeitet. Habe nur die regelmäßige Kontrollen in Anspruch genommen und mich auch sonst keine Gedanken um die Krankheit gemacht. Ändern kann man es eh nicht. Hätte vielleicht doch früher eine Therapie anfangen sollen, vielleicht wären dann weniger Beschwerden übrig geblieben. Aber auch das kann man nicht ändern. Weiter machen wie vorher ging nicht mehr, glücklich darüber bin ich noch immer nicht, habe mich aber neu orientiert und komme mittlerweile wieder gut klar. Vieles hängt aber von der eigenen Einstellung ab. Jeder reagiert anders, jeder muss sein eigenen Weg finden. Da kann und darf man eigentlich keine Vergleiche ziehen.
LG
Katrien

lisa_kotschi antwortete auf Lebensumstände
11 Apr. 2016 09:15
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Hallo in die Runde,

dieses Thema passt bestens in unsere Rubrik "zum Leben...", ich werde es dorthin verschieben

Gruß Lisa

chrism antwortete auf Lebensumstände
11 Apr. 2016 08:52
  • chrism
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    10 November 2013
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Hallo,
ja, es ändert sich doch so einiges...
Ich hatte vorher einen anspruchsvollen Job in der Großstadt und bin nach meiner Therapie zu meiner Familie aufs Land gezogen.
Arbeite jetzt "nur" noch halbtags und verbringe die restliche Zeit mit Hund und Pferd in der Natur.
Ich war bereits vorher sehr sportlich und gesundheitsbewusst und daher versuche ich auch weiterhin meinen Körper mit gesunder Ernährung und Sport so fit wie möglich zu halten.
Meine Prioritäten haben sich geändert, während ich vor der Erkrankung sehr ehrgeizig meine beruflichen Ziele verfolgt haben, bin ich jetzt viel entspannter.
Ich hätte körperlich wohl nach der Therapie weitermachen können wie zuvor, doch ich wollte meine Zeit einfach mehr genießen. Und irgendwie war man durch die Therapie ja aus dem "Hamsterrad" draußen und ich habe mich danach nicht mehr dort einfügen können. Mir war meine frühere Arbeit einfach nicht mehr wichtig und auch der Kontakt zu meinen Ex-Kollegen gestaltete sich schwieriger, da ich durch meine Erfahrungen einfach nicht mehr ins Team passte. War zumindest mein Gefühl.
Und zumindest ich wurde auch ehrlicher mir und anderen gegenüber, daher habe ich ziemlich kurz nach meiner Wiedereingliederung im Job gekündigt und habe mir etwas Neues aufgebaut.
Liebe Grüße,
Christina