Liebe old mouse,
wie ich an anderer Stelle gelesen habe, geht es Dir wieder besser und Du kannst nun die Zeit mit Deiner Tochter und Familie geniessen, das freut mich.
Ja, Höhen und Tiefen war das richtige Stichwort. Meine Woche war auch bescheiden. Ich hatte ja berichtet, dass ich durch irgendetwas zwischenzeitlich mal leichte Ödeme in den Beinen hatte. Als ich das beim Arzt erwähnte, hieß es: Ach, da arbeitet wohl Ihre Pumpe nicht mehr richtig.

:o:o Ich habe sofort an Sabine und ihren Mann gedacht, denen man auch so nebenbei das Aneurysma präsentiert hat. Hallo, was soll das heißen, mein Herz arbeitet nicht richtig? Herzschwäche? Herzamyloidose?? So, mit dieser Aussage durfte ich erstmal nach Hause gehen und ein paar Tage Panik schieben. In den folgenden Tagen wurde dann durch weitere Arzttermine abgeklärt, dass mein Herz völlig in Ordnung ist, puh, Schwein gehabt. Aber die ganze Aktion hat mich echt erschöpft (Ärzte ahnen gar nicht, wie anstrengend Angsthaben ist) und runtergezogen. Ich frage mich warum, da doch jetzt Entwarnung war. Ich glaube, es ist das Daran-erinnert-werden, dass es eben doch alles schnell ganz anders kommen könnte.
Mir geht es ja prinzipiell eigentlich sehr gut und von daher hatte ich das MM ziemlich in den Hintergrund gedrängt, fühlte mich halbwegs fit und vital und nun war da scheinbar eine massive Bedrohung.
Ich habe auch gezögert, das zu schreiben, denn ich habe auch gedacht, nun ja, wenigstens gab es ja die Entwarnung und mach anderer hier hat vielleicht gerade noch mehr Sorgen. Aber irgendwie musste es mal von der Seele geschrieben werden.
Ach ja, die Ödeme sind übrigens nicht mehr aufgetreten, und sollten sie es: ehrlich gesagt, ich möchte es gar nicht mehr wissen, was die Ursache ist! Das MM kann sich jetzt gefälligst wieder in den Hintergrund verziehen.
Euch allen liebe Grüße,
Lucy