Danke für die vielen Antworten. Mein Vater hat den Gehirntumor auf Grund seiner Grunderkrankung multiples Myolom bekommen, der Krebs hat ausgerechnet ins Gehirn gestreut. OP kommen nicht in Frage , da der Tumor zu Nahe an den Blutgefäßen liegt und er die Op gar nicht erst überleben würde. Er hat auch noch ein hirnorganisches Psychosyndrom , seine Leukozyten sind bei unter 800. Strahlentherapie würde auch nicht helfen. Wir wissen nicht wie wir mit ihm umgehen sollen, denn zur Zeit läßt er seine ganze Wut an uns raus. Nächste Woche wird nochmals ein MRT gemacht, und wir hoffen, daß dann schon zu sehen ist, ob der Tumor zum Stillstand gekommen ist oder ob die Chemo nicht angeschlagen hat. Meine Mutter hat noch mit keinem Arzt gesprochen, sie verdrängt ( auch verständlich) , daß ihr Mann so schwer krank ist und verläßt sich auf die Aussagen meines Vaters, wo wir ja auch nicht wissen ob er uns wirklich alles sagt. Der tumor beinflußt das Langzeit und Kurzzeitgedächntiss und sorgt dafür , daß mein Vater eine noch sehr niedrige Hemmschwelle hat ( er wäscht sich nicht, ist aggressiv) und so weiter. Ich kann ihn nicht leiden sehen, das einfach furchtbar.