Hallo Alexandra,
zunächst einmal war dein Schritt, dir Luft zu verschaffen, in dem du deine Sorgen und Gedanken mit anderen teilen willst, richtig! Du solltest auch weiterhin diese Möglichkeit in Erwägung ziehen, wenn dir danach ist.
Leider hast du nicht geschrieben, was die Meinung der Ärztin war, welche Ursache für die Anhaftungen in Frage kommt und welche Schritte sie einzuleiten gedenkt (ich hoffe doch, dass sie was dazu gesagt hat).
Bei mir hatten sie anhand der MRT-Bilder auch von einer "Ungereimtheit" an der Lunge gesprochen und dann Lungengewebe entnommen. Da ich bisher nicht wußte, wie die das machen, war der technische Vorgang der Entnahme für mich eher spannend als bedrohlich. Und was kam letztlich raus: nix!
Solange nicht definitiv klar ist, was denn da bei deinem Ehegatten los ist, solltest du nicht so viel Kraft auf das Etwaige verschwenden. In der Hoffnung, dass weitere Untersuchungen geplant sind, um die Ursache festzustellen, solltet ihr das Ergebnis abwarten!
Wie geht dein Mann mit einer solchen Situation um?
Genießt auch weiterhin eure gemeinsame Zeit mit den Kindern und betrachtet die Erkrankung, so wie ich es mache, nicht als Lebensmittelpunkt, um den sich alles dreht, sondern um eine lästige Einschränkung, mit der man sich arrangieren muß.
Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut wird.
Liebe Grüße
Klaus