hey irmi,
ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie schwer es einen trifft, wenn man es von einem Bekannten hört. Und nicht von "irgendjemand" liest, den es getroffe hat.
Ich werde auch immer sehr nachdenklich, wenn ich von einem schweren Schicksalsschlag höre, aus dem nahen Umfeld... Das nimmt mich innerlich immer sehr mit.
Nach der Wut und der Angst kommt bei mir aber immer der Trotz! Und wenn ich daran sterbe, dann ist das eben so. Ich kann es nicht ändern. Aber was ich machen kann... ich kann LEBEN! Richtig leben, das Leben genießen, Dinge machen, die man vorher immer vor sich hergeschoben hat... Dinge, die man vielleicht aus "Vernunft" nicht macht!...
Was soll ich mit einem unverbrauchten Körper beerdigt werden, ich will lieber mit der Zigarre in der Linken, dem Whiskey in der Rechten in den Sarg rutschen und rufen: HEY, was ne geile Fahrt!
Ich trinke weder Whiskey, noch rauche ich, aber diese Metapher ist seit meiner Diagnose zur Lebenseinstellung geworden. Vielleicht sehe ich das alles lockerer, weil ich noch jünger bin...
Lass die Angst immer zu, nicht unterdrücken, lass ihr den nötigen Platz in deinem Leben, aber lass sowas niemals die Überhand gewinnen!(So ist meine Einstellung dazu, Angst zeigen ist keine SChwäche!) Ich denke, es ist wichtig, solche Tage der Angst, der Trauer, der Depression oder Wut zu haben. Aber dann wird ein neuer Tag wieder anders und das Leben geht weiter... Leider ohne den geliebten Menschen, aber es geht nunmal immer weiter.
Dein Posting hat mich auch wieder sehr nachdenklich gemacht, aber heute ist ein viel zu schöner Tag um darüber nachzudenken, das mache ich bei Regenwetter

Ich geh mir mal ein paar Schuhe kaufen8)
lg lara