Hallo,
vor genau 10 Jahren habe ich konkret meinen "Ausstieg" aus dem "vorigen Leben" (sprich Beruf, Haus) geplant und musste alles bis Ende September 2001 über die Bühne bringen.
Ich sagte damals meinen Arbeitskollegen:
"Ich steige wegen meiner Krankheit aus und verkaufe mein Haus in Deutschland und erhalte noch eine ordendliche Summe "Abfindung" der Firma. Mit diesem Geld habe ich ausgerechnet, kann ich ca. 10 Jahre leben. Aufgrund meiner Krankheit lebe ich aber höchstwahrscheinlich garnicht so lange und die Rechnung geht auf. Sollte ich je - wenns der Teufel will - länger als 10 Jahre leben, dann gibt es schon einen Weg."
Das war mein Plan, ich wollte nicht bis zum bitteren Ende am Schreibtisch sitzen und Stress haben. Ich wollte die letzten Jahre mit der Familie, insbesondere den Kindern (damals 6 und 11 Jahre) am Gardasee verbringen.
In wenigen Monaten sind diese 10 Jahre um und wie ihr wisst lebe ich noch und habe gerade nach Therapie einen MM Reset erhalten, der mir eventuell nochmal viele Jahre geben wird.
Hätte ich mittlerweile keine Erwerbsunfähigeits-Rente und Betriebsrente erhalten (was ein großes Glück für mich war), dann hätte mein Geld von 2001 durch die Euroeinführung nie für die 10 Jahre gereicht - es wäre längst aufgebraucht. Denn durch den Euro hat sich quasi alles im Preis verdoppelt aber mein Guthaben auf der Bank hat sich halbiert.
So war und bin ich wenigstens finanziell mit der Familie abgesichert und das war psychisch sehr wichtig.
Im Nachhinein gesehen vergehen 10 Jahre doch sehr schnell und wenn die nächsten 10 Jahre auch so schnell vergehen, na dann schaff ich die doch auch noch locker - oder ?????
Müssen ja eh 11 Jahre werden, weil ich mich dann mit Joseph und Sergio und jedem der teilnehmen will zu meinem 70. Geburtstag treffen will.