Ich finde es interessant, dass obwohl es um die gleichen Nebenwirkungen geht, es ganz unterschiedlich starke Ausprägungen und Zeiträume gibt. Aber das ist beim Myelom ja oft so. Ich finde es wichtig, dass man sich auf alle Eventualitäten einstellt und nicht darauf hofft, dass es es erst später kommt oder ganz an einem vorübergeht - obwohl hoffen darf man natürlich immer

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Auf jeden Fall werde ich berichten wie es weiterläuft.
@Leoni
Wir hatten beim letzten Aufenthalt hier in der Klinik bereits ein Gespräch mit einer sehr engagierten Ernährungsberaterin, die hat uns viele Tipps und einen Flyer dazu gegeben und es gibt eine ganz tolle Seite -
www.was-essen-bei-krebs.de/
- da werden unter anderem alle möglichen Probleme während einer Therapie aufgelistet und was man dagegen machen kann. Deinen Tipp mit den Kräutern behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf, denn ich koche gerne damit und die Mitarbeiterin des Hofladens unseres Biogärtners ist Kräuterpädagogin, die kann da sicher das ein oder andere empfehlen.
Mich wundert und ich finde es super, dass sich dein Mann trotz allem körperlich wohlgefühlt und mit den Nebenwirkungen arrangiert hat. Meiner hatte schon einmal so einen Geschmacksverlust und er fand es schrecklich, er sagte das ist wie wenn man irgendetwas undefinierbares im Mund von einer Seite zur anderen schiebt und es eigentlich gar nicht runterschlucken will.
Wo war dein Mann denn in Behandlung und wie geht es jetzt weiter bei euch?
Liebe Grüße Sunny
@Harry
Hallo Harry,
bei meinem Mann wird es nur 3 Aufdosierungen geben, offensichtlich gibt es zwei unterschiedliche Schemata, eine die kürzer und eine die länger dauert. Wonach das allerdings entschieden wird welche, weiß ich nicht.
Danke für den Tipp, ich werde aufpassen wie ein Schießhund, dass mein Mann bei allem Ekel alle wichtigen Nährstoffe zu sich nimmt. Ich kann mir vorstellen, dass es hilft vielleicht einen dünnflüssigen Smoothie zu machen, denn Flüssiges bekommt man vielleicht eher runter als feste Nahrung, die man kauen muss. Was meinst du dazu? Interessant finde ich, dass du Ei essen konntest, Ei hätte ich eher nicht unter den essbaren Lebensmitteln vermutet. Das zeigt aber wieder, dass man wirklich alles ausprobieren muss, vielleicht sogar Speisen, die man früher nicht mochte.
Herzliche Grüße Sunny