Hallo Ilse, ich bin auch Angehörige. Mein Mann hat nun sein 1. Rezidiv.
Ich versuche mein Leben so gut wie möglich mit allen Verpflichtungen weiter zu leben. Sehr wichtig sind Auszeiten, viel Schlaf, Sport oder Spaziergänge. Ablenkung hilft. Mein Problem ist, daß ich die „Expertin“ für das MM bin, mein Mann sehr viel weniger. Das ist alles sehr aufreibend für mich. Ich möchte aber auch an meine Gesundheit denken. Ich habe schon als Kind und Jugendliche sehr gelitten, weil meine Mutter schwer krank war und mit 48 Jahren gestorben ist. Da war ich 17 Jahre alt. Heute bin ich 58 Jahre und möchte von meinem Leben auch noch etwas haben. Nun waren die letzten 12 Jahre Remission bei meinem Mann sehr schön. Nun kommen wieder die schlechten Zeiten.
Falls Du Englisch kannst: Auf Facebook gibt es eine Gruppe für Angehörige, die unsere Herausforderungen diskutieren: Spouse/ Partners of MM patients only - No patients please.“ Ich bin der Gruppe beigetreten, dort lese ich ab und zu. Das hilft ein wenig.
Chiara
Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.
Letzte Änderung: 06 Mai 2026 09:59 von Chiara12. Begründung: Rechtschreibung