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Karsten antwortete auf Verlässlichkeit der Laborergebnisse
30 März 2011 19:57
  • Karsten
  • Offline
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    22 April 2010
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Ich habe bei meiner Diagnosestellung im vorigem Jahr im KKH einen Igg von 5500 ermittelt bekommen. 4 Tage darauf von einem anderem Labor 100km weiter westlich Igg 4800. (natürlich bleibe ich jetzt bei letzterem:D)
Das sind ja schon mehr als 10% Abweichung.

Meine Frau ist in einem Umweltlabor beschäftigt und dort werden Messtoleranzen (im Fachkreisen auch Messfehler genannt) von 10% eingerechnet.
Sie sagt umso hochwertiger die Laborgerätschaften sind umso genauer fällt das Ergebnis aus. Das hängt damit zusammen das die immer besser werdende Technik vieles von selbst erledigt.
Manche Proben aber benötigen ein Vermischen mit Zusätzen was z. Teil noch vom Laboranten in mühsamer Handarbeit erledigt werden muss.
Somit kann es hier schon zu einem geringfügigem Fehler kommen.
Desweiteren kommen immer wieder neue Gerätschaften und Arbeitsmaterialen von anderen Laborartikelherstellern dazu auch das kann zu Abweichungen führen sagte sie mir.
Ob und wie weit man diese Untersuchungen mit einem Biolabor vergleichen kann weis sie nicht genau, aber meine Messtoleranzen des letzten Jahres haben mich doch eins gelernt, bei ca. 10% Abweichung erstmal Ruhe bewaren und die nächsten Werte abwarten.

Gruß in die Runde

30 März 2011 19:39
  • rudi
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  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,
die Immunglobuline bei der Elektrophorese z.B. können nur ungenau bestimmt werden, da können wirklich Fehler von 10 % und sogar mehr vorkommen. D.h. auch Schwankungen in einem gleichen Labor.

Wie groß im Extremfall die Abweichungen sein können, habe ich schon vor vielen Jahren mal getestet. Ich habe an einem Tag an der Uniklinik die Kontrolle gehabt und am nächsten Tag habe ich über den Hausarzt in einem anderen Labor zum Prüfen nochmal messen lassen.

An der Uniklinik war das Gesamt-IgG auf 3300, am nächsten Tag im anderen Labor war der Wert auf 2700 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe nichts eingenommen !
Quasi 20% Unterschied zwischen den Messungen !

Manche Blutwerte können wiklich mehr geschätzt als genau gemessen werden, zumindest mit den billigeren Standardmessmethoden.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Margret antwortete auf Verlässlichkeit der Laborergebnisse
30 März 2011 12:39
  • Margret
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    03 August 2026
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Ich kann dietmar's Aussage bestätigen.

Die Referenzwerte beziehen sich auf die Auswertungen des entsprechenden Labors, stellen also die Durchschnitts- und Extremwerte der konkreten Proben des einzelnen Labors dar. Diese können je nach Bevölkerungszuschnitt (Alter, sozialer Status etc.) im Einzugsgebiet teilweise schwanken.

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche "Zähl- und Messmethoden", die ausserdem zwischen den neuen und alten Bundesländern traditionell verschieden sind, was insbesondere in/um Berlin/Brandenburg oder in ehemals grenznahen Bereichen zu Irritationen führen kann.

Es wäre schön, wenn uns ein Experte erklären könnte, warum das so ist und wie man Abhilfe schaffen kann.

Vielleicht kann zu dem Thema die APMM tätig werden?

Liebe Grüße,
Margret

dietmar antwortete auf Verlässlichkeit der Laborergebnisse
30 März 2011 09:50
  • dietmar
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    03 August 2026
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Von Fachleuten (u. a. Prof. Einsele) wird immer wieder darauf hingewiesen, dass eigentlich nur Werte vergleichbar sind, die aus demselben Labor stammen. Ich konnte das selbst auch verschiedentlich nachvollziehen, zuletzt beim Differentialblutbild, das wiederholt in zwei Labors bestimmt worden ist. DIe Werte blieben relativ konstant bezogen jeweils auf dasselbe Labor, unterschieden sich aber erheblich zwischen den Labors. Vergleicht man nun die "falschen" (= zwei aufeinederfolgende Messungen, die aus verschiedenen Labors stammen) Werte, kann man schon mal erschrecken...
LG Detmar

Katrin antwortete auf Verlässlichkeit der Laborergebnisse
30 März 2011 05:56
  • Katrin
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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bei uns werten die wichtigsten parameter auch doppeltbestimmt
um damit eine valide aussage treffen zu können;
viele liebe grüsse
KAtrin

Verlässlichkeit der Laborergebnisse wurde erstellt von Kuddel57
29 März 2011 21:44
  • Kuddel57
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    03 August 2026
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Hallo liebe Mitstreiter

Immer wieder tauchen Fragen nach der Bedeutung der Laborergebnisse auf. Meist lösen sich die Ängste über die kleinen Schwankungen unserer Werte in Wohlgefallen auf.
Aber wie verlässlich sind diese Ergebnisse?
Erst heute las ich in einer Antwort von Karsten, zehn Prozent seinen als Abweichung vom tatsächlichen Ergebnis normal. Das verblüfft mich. Kann jemand von Euch nachvollziehbare Angaben oder ähnliche Hinweise wie Karsten über die mangelhafte Verlässlichkeit machen?

Liebe Grüße

Jürgen