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Caro antwortete auf Kappa/Lambda Quotient
01 März 2011 18:28
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Hallo Andrea,

ich habe auch ziemlich gebraucht, bis ich den Unterschied herausfand, und bin nicht sicher, ob das was ich zu verstehen glaube 100 % richtig ist.

Diese "Herde" sind Stellen im Knochenmark, innerhalb des Knochens, an denen MM Zellen vermutet werden. Da sie aber die äußere Knochenhülle (Kortikalis) nicht angreifen, verursachen sie weder Schmerzen, noch besteht Bruchgefahr. Das muss man nur beobachten, aber macht sonst nix.

Osteolysen sind regelrechte Löcher im Knochen, die Kortikalis ist angegriffen und je nach Stelle kann der Knochen auch ohne Unfall oder Verletzung brechen (pathologische Fraktur). Da sollte man, je nach Lage und Größe schon was machen, bei meinem LG wurde da immer bestrahlt, weil diese sich dann schnell zurückbilden.

Viele liebe Grüße

Caro

christine antwortete auf Kappa/Lambda Quotient
28 Feb. 2011 20:17
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Hier gibt es eine "Gisela" die sich super mit MRT auskennt......ist vielleicht im Urlaub?? Schreib sie doch mal über PN an!

Bei mir war es auch ein Begriffswirrwar, der sogar dazu führte dass man mich transplantieren wollte. Im letztem Moment hatte jemand Verstand genug, zu verstehen, das man vom Knochenmark sprach und nicht vom eigentlichen Knochen. Das war im Sommer 2007. Seither mache ich nichts! Das Knochenmark kann keine Osteolysen ("Knochenlöcher") bekommen.

Hier ist der Link zu Dr. Hillengass, der sehr viel über die Bildgebung bei Myelom geschrieben hat. Es gibt von einem Patiententag vor ca 1,5 Jahren eine gute deutsche Übersicht, die findest du sicher wieder oder fragst direkt nach ihr an?!

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Bildgebun...Myelom.109136.0.html



gast antwortete auf Kappa/Lambda Quotient
28 Feb. 2011 19:47
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Hallo, ich bins nochmal:o,

ich schreibe jetzt mal kurz was im MRT-Bericht stand:

Insgesamt zeigen sich flächenhafte Signalveränderungen im Bereich des Achsensklettes, der Claviculae, sowie kleinere fleckförmige Beherdungen im Os ileum linksseitig, unverändert zur VU.
Die Sinterung mit Z.n. Vertebroplastie bei BWK 11 erscheint idem. Neu aufgetreten ist ein kleiner intraossärer Herd bei BWK 10 (4mm),
sowie bei LWK 2 (6mm).
Regredient sind die Herden in den beiden proximalen Femuren.
Somit insgesamt ein diskordantes Bild.

Dann steht noch das im Abdomen ein Herdbefund von 24mm im Lebersegment 7, zystisch ist.
Kleiner Herd von 4mm innerhalb BWK10, nahe der Hinterkante.
Weiterhin Darstellung eines knapp 20mm durchmessenden Herdbefundes im Processus articularis von LKW 2 rechts, zusätzlich 6mm Herd innerhalb LWK 2.

Ich verstehe nicht, was ist der Unterschied zwischen einen Herd und einer Infiltration oder Osteolyse?
Weiss das jemand?
Danke an euch alle und einen schönen Abend.
Andrea

christine antwortete auf Kappa/Lambda Quotient
28 Feb. 2011 19:27
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Infiltrate sind so was "Myelom-plasmaklumpen" im Knochenmark. Die sieht man im MRT, sind aber in sich keine Indikation zur Behandlung.

Das sind zwar Anzeichen, dass sich etwas tut, aber das alleine heisst noch nichts, also eine gute Nachricht im Grunde für Euch - Folge ruhig und vor allem beruhigt dem Rat der Ärzte.

LG


gast antwortete auf Kappa/Lambda Quotient
28 Feb. 2011 18:54
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Hallo an Alle,

nachdem mich eure Antworten doch bestätigt haben, habe ich heute in der Onkologie nachgefragt, ob mein Mann nicht doch wieder Zometa
(seit 1 Jahr keines mehr bekommen) bekommen sollte.

Gerade habe ich folgende Mail von seinen Prof. erhalten:

Nur zur Richtigstellung: Im MRT sieht man keine Osteolysen, sondern
nur Infiltrate (was ist das?). Eine zwei bis 3monatige Zometainfussion ist möglich, aber nicht unbedingt erforderlich. Da mit zunehmender
Menge von Zometa auch das Risiko von Kiefernekrosen steigt, sollte
man dies bedenken, zumal ihr Mann noch viel Zometa in seinen Leben benötigen wird im weiteren Verlauf.

So, was jetzt?:bang:
Habt ihr eine Ahnung oder einen Vorschlag für mich?
Ich bin jetzt erst recht total verunsichert.
Danke für eure Geduld.
LG
Andrea

Caro antwortete auf Kappa/Lambda Quotient
28 Feb. 2011 15:53
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Hallo Andra,

dass mit den Blutwerten alles andere auch o.k. ist, haben mein LG und ich auch gedacht. Aber.... Die Blutwerte waren und sind seit der autologen in Dez. 07 in Ordnung, aber er hatte 2009 im Sommer eine pathologische Fraktur im Jochbein, einen Weichteilbefall am Sakrum - beides wurde bestrahlt. Dann Revlimid. Dann lt MRT im Becken alles diffus mit MM durchsetzt, Velcade. Im Nov. 2010 Schmerzen an beiden Schultern / Oberarmen - lt Röntgen beidseitig Osteolysen, wieder Bestrahlung.
Und das alles trotz super Blutwerten. Allerdings hält unser Onkologe eine systemische (Chemo) Therapie für nicht sinnvoll. Wenn die Läsionen bei deinem Mann intraossär sind und keine Bruchgefahr besteht, würde ich mir keinen Kopf machen. Da passiert wohl so schnell nix, sollte nur regelmäßig kontrolliert werden.

LG Caro