Erst durch meinen Besuch in Heidelberg letzte Woche habe ich den Unterschied zwischen den Immunglobulinwerten und dem Wert des monoklonalen Eiweiß, au den Du, Christine, hier hingewiesen hast, (hoffentlich) kapiert, und ich gebe das jetzt mal so wieder, wie ich es glaube verstanden zu haben (für manche hier vielleicht eine Selbstverständlichkeit, aber andere sind vielleicht "halbblind" wie ich): Die quantitative Bestimmung der Immunglobulinwerte enthält sowohl die nützlichen Immunglobuline, die z.B. bei Entzündungen benötigt werden und ansteigen können, als auch die monoklonalen, für das Immunsystem nutzlosen, von Christine als "fies" bezeichneten Immunglobuline. Ein Anstieg etwa des IgG kann dann sowohl auf einen Anstieg der "guten" wie auch der "fiesen" IgG zurückzuführen sein. Insofern ist die genauere Bestimmung für MM-Progression die Bestimmung des monoklonalen Eiweisses. Das glaube ich jetzt verstanden zu haben. Bitte belehrt mich ggfs eines Besseren. Im Übrigen scheint mir diese Differenzierung nicht mehr allzuviel zu helfen, weil der IgG jetzt über 5100 liegt und das Low-dose-Ganzkörper-CT kleine Osteolysen gezeigt hat, so dass Heidelberg jetzt eine Behandlungsindikation sieht. Es fällt mir noch schwer, mich wirklich auf diesen tiefen Einschnitt in meiner bisherigen Lebensführung einzustellen...
LG Dietmar